Orgelsachverständige
ohne Zweifel hat sie nicht alle Nadeln an der Tanne, aber ich tue mich schwer sie nicht ernst zu nehmen, zumindest teilweise. Immerhin ist sie Architektin, akademisch ausgebildete Musikerin, Orgelbaumeisterin und Autorin (zugegeben, Autor kann heute jeder sein). Die "Weltformel Lambdoma", klingt natürlich ein bisschen durchgeknallt, aber wenn sie da mit Schrödinger daherkommt, mit Mathe, Physik usw... kurze Rede langer Sinn, die Frau hat wohl eine Menge Bücher gelesen und möglicherweise sogar verstanden und das kann man sehr wohl ernst nehmen.
Das Lambdoma ist ja nicht auf ihrem Mist gewachsen, sondern geht auf Hans Kayser zurück. Ob dessen harmonikales Gedankengebäude als hochinteressant oder als durchgeknallt oder als beides zu bezeichnen ist? Das mag entscheiden, wer immer sich mal redlich bemüht hat, da durchzusteigen.
Im Orgelbau tut man gut daran, sich an gewisse harmonikale Gesetzmäßigkeiten zu halten. Bei den Pfeifenlängen empfiehlt es sich sicherlich, die Oktave zum Diapason im Verhältnis 1:2 zu gestalten und die drüberliegende Quinte alsdann im Verhältnis 1:3.
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- Orgelsachverständige - Bauernflöte 2', 04.09.2011, 15:04
- Orgelsachverständige - FranzS., 04.09.2011, 15:12
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