Disposition erwünscht!

FranzS. @, Freitag, 02. September 2011, 15:28 (vor 5484 Tagen) @ Bernd_Walther_Brandt

I. Manual, Hauptwerk:

1 Principal 8'
2 Rohrflöte 8'
3 Oktave 4'
Superoctave 2' (Vorabzug Mixtur)
4 Mixtur 2' 3fach

II. Manual, Positiv

5 Bordun 8'
6 Rohrflöte 4'
7 Sesquialter 2fach
8 Doublette 2'
9 Krummhorn 8' (Oder Oboe 8' wenn der Platz es zulässt)
Tremulant

Pedal:

10 Subbass 16'
Subbass 8' (Extension aus 16')

Das ganze auf eine Zwillingslade gesetzt, dazu folgende Koppeln:

II-I
I-P
II-P

Fertig :-)

Hallo,

ohne Zweifel ein praktisches Konzept. Mich stören ein paar Dinge und das ist nur meine persöniche Meinung. Mir gefällt der Principal 8 nicht, zum einen weil schon ein Principal drin ist (Registerredundanz) und zum anderen weil er nicht zum Stil dieser Orgel und ihrer Landschaft passt. Dann die Mixtur mit Vorabzug, den ich nie verstanden habe. Ähnlich wie Wolfgang den "Zartbass" um 1900 bewerte ich den "Vorabzug" als einen Irrtum, der weder im Stande ist den einzelnen Zweifuß noch den Chor einer Mixtur zu ersetzen. Und dann noch etwas, das ich allgemein nicht verstehe. Warum baut man Rohrflöten? ich kann mit den Dingern nichts anfangen. Warum keine weichen fülligen oder auch spuckende, vor allem charakteristische Flöten. Möglicherweise ist es mit der Rohrflöte genau das gleiche wie mit der Oboe. Man baut sie deshalb, weil sie keinen Charakter haben und somit kann man wohl ja nichts falsch machen.

Grüße Franz


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