Disposition erwünscht!

FranzS. @, Freitag, 02. September 2011, 15:13 (vor 5484 Tagen) @ Friedrich
bearbeitet von FranzS., Freitag, 02. September 2011, 15:30

So und der das ganze intonieren muss, wird mich als Orgelschwachverständigen wohl verfluchen. und jetzt macht mich fertig, mein voller Ernst! ;-)


Nöö, ist doch super. An die süddeutsche Kombi Bordun und Copl hatte ich auch gleich gedacht, war mir nur nicht klar, ob das Gehäuse und der Raum dann Gamba oder Quintatön besser vertragen. Das einzige, was mir fehlt, ist ein Kornett – so ein prinzipaliges, vielleicht auch nur eine Soloterz, die sich in Dein Rauschwerk einfügt (müsste dessen Spitze nicht bei 2/3' liegen und das ganze bei c' dann doch einmal in die Unteroktave repetieren?).

Das Trompeten-Auxiliaire ist nett. Die Trompete dann aber nicht zu zaghaft – darf auch einen fetten Bass haben.

Und dann eine Stunde lang Rathgeber-Pastorellen und Böhm-Partiten, dazu eine Prise Orgelbüchlein und der eine oder andere gewagte Messiaen (Les Anges!) … Und als erstes Stück zur Weihe natürlich BWV 541! Eine Orgel für und wie dieses Stück, sowas wäre doch schön für so ein Gehäuse.

Gruß,
Friedrich

Hallo Friedrich

ah, da versteht mich wieder mal einer! und an die gleiche Literatur habe ich auch gedacht. Auch der Muffat wäre wunderbar: Copl, Portun diskant, Quinte diskant in den cantablen Stellen, dann im mit der Viol da Gamba antworten...., Pricipalplenum im virtuosen Finale, Trompete zum Pedal und Orgelpunk und im Grave der Coda dann die Trompete zum Manual- Plenum dazu. Die Trompete muss in der tiefen Oktave immer kräftiger werden und auch sonst sollte sie nicht zu dezent sein, dachte ich doch auch mit der Superoktavkoppel zum Pedal an eine gute c.f. Stimme....
Ein Soloterz passt mir jedoch nicht so ins Konzept, ganz einfach weil ich kein großer Freund von Terzen in kleinen Orgeln bin. Bei meinem "Rauschwerk" müsste die Spitze bei 2/3 liegen, da habe ich mich vertippt. Die Idee einer fehlenden Repitation stammt aus einem Nachmittag an einer großen Schmid-Orgel, die ja bekanntlich viele Einzelaliquoten hat und da kann man sich die wildesten Mixturen selber machen (eine Weihnachtsmixtur mit 8/9 und 8/13, da glaubt man aus der Orgel kommen die Schneeflocken raus). Ab diesem Nachmittag wusste ich auch, warum mich Mixturen an kleinen neuen Orgeln immer so nerven; weil sie repitieren.

Ach ja zur Weihe 564, nach dem Pedalsolo sofort die Trompete weg und dann der Concertoteil, volles Werk im Grave des 2. Satzes und die Fuge sehr schnell und ohne riterdando in der Coda, damit sich ein großes Fragezeichen bildet.

Grüße Franz


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