Organistenarbeitsplätze...

FranzS. @, Mittwoch, 31. August 2011, 08:18 (vor 5486 Tagen) @ Fabian Brackhane
bearbeitet von FranzS., Mittwoch, 31. August 2011, 08:28

Die (beim näheren hinsehen eher pseudoneugotische) "Überattrappe" war die Idee vom Pfarrer und dürfte schon ca. 15 Jahre vorhanden sein (vor meiner Zeit, dem hätte ich nicht zugestimmt). So sah sie früher aus


Ein Jammer. Ursprünglich war das doch mal ein wirklich bemerkenswerter Prospekt. Jetzt ist es zumindest auf den ersten Blick ein weiterer fantasieloser Neo-neo-Abklatsch. War da kein OSV in der Nähe, das zu verhindern?

Hallo,

wie gesagt sind ja nur die Schleierbretter und die Farbe anders. Ob es vorher um so viel besser war sei dahingestellt. Prospekte waren und sind nicht eben die Stärke von Jann (dafür ist das was dahinter steht umso besser). Die alten Schleierbretter sind einer Anekdote nach so entstanden: Georg Jann zum Lehrling kurz vor der Einweihung: "Det zeichne ick dir jetzt schnell mal auf, und du schneid mal aus, aber zügig!". Ein OSV war bei der ganzen Orgel nicht involviert. Der damalige Pfarrer Meier hatte Beziehungen bis nach oben (den FJS kannte er übrigens auch) und er konnte es sich leisten, den ganzen Verwaltungsakt inklusive Orgelsachverständigen einfach zu übergehen (Die Frau des damaligen Orgelsachverständigen einmal zu mir: "Gerzen, der Name kommt mir so bekannt vor, ich weiß aber jetzt nicht warum". Na ja, wahrscheinlich war ihr Mann damals mächtig sauer und "Gerzen" deswegen öfters Thema am heimischen Frühstückstisch). Eine inoffizielle Orgelsachberatung fand durch Franz Lehrndorfer statt, der damals Jann für sich entdeckt hat. Lehrndorfer spielte auch das Einweihungskonzert.
Die alten Schleierbretter liegen sicher noch irgendwo rum.

Grüße

Franz


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