Jens-Peter Enk in der Neanderkirche, D-Altstadt

Martin78 @, Donnerstag, 25. August 2011, 13:05 (vor 5493 Tagen) @ doppelfloete_h
bearbeitet von Martin78, Donnerstag, 25. August 2011, 13:42

..."tonschön", naja, das klingt ein wenig... harmlos. Man kann mit Bédard wohl solche und solche Erfahrungen machen. Meine sind bisher sehr positiv (Suite pour orgue, Sinfonietta, Rhapsodie sur le nom de LAVOIE, Trilogie, Petite Suite).

Zumindest schreibt er so, dass ich als C-Organist mit den meisten Sachen gut klar komme und es mir Spaß macht. Das Präludium über "Victimae Paschali", die Variationen über "In Dulci Jubilo", die Variationen über "Lasst uns erfreuen herzlich sehr" mit toller Schlusstokkata, die Meditation "O Filii", die "Six Paraphrases grégoriennes" oder die "Trois Postludes", die gut in die Finger gehen und nicht so schwierig sind, sind gute Beispiele dafür.

Übrigens hat er auch - etwas ausgedehnter in acht Stücken - das lateinische "Pater Noster" vertont, ein Stück, das Gabriel Dessauer aus Wiesbaden letztes Jahr mehrfach in Konzerten aufführte. Gibt es vom "Pater Noster" Vertonungen anderer Komponisten für Orgel?

Sicherlich ist Bédard kein Revoluzzer, aber er schreibt gute Gebrauchsmusik. In der Tat vergleichbar mit Guilmant :-)

LG,
Martin


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