Orgelpflege durch stetige Investition

Subkoppel II - I @, Montag, 22. August 2011, 21:16 (vor 5552 Tagen) @ tiratutti

Langer Rede kurzer Sinn:
· eine Orgel, die eng und unzugänglich gebaut ist, ist eigentlich schon bei ihrer Einweihung dem Tode geweiht
· wiederkehrende Investitionen in die technische Erhaltung einer Orgel sind immer notwendig, will man sie erhalten

Grüße von tiratutti

Dem schließe ich mich voll und ganz an !

Die Kirchengemeinden sind ja auch zur Substanzerhaltung der Gebäude und deren Einrichtung verpflichtet.
Dafür wird auch ein entsprechender Zuschuss seitens der Diözese bereitgestellt.

Darum ist es wichtig in den Gemeinden Leute zu haben, die sich darum kümmern.
Wenn das Kirchendach undicht ist sieht es jeder. Wenn in der Orgel auf dem Staub das Gras wächst sieht es keiner.

Investitionsstau führt nach 30 Jahren in die Katastrophe, besonders bei Orgeln.
Auf einen Schlag muß dann das Dach repariert, der Außenputz und die Innenausmalung erneuert werden und der Schornsteinfeger verstetzt "überraschenderweise" der Kirchenheizung auch noch den Todesstoß. Wenn dann noch Geld übrig ist "kann der Orgelbauer mal kommen und nach dem Rechten sehen".
Doch oft reicht das Geld schon für den Maler nicht mehr.

Gruß,
Subkoppel II - I


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