WO am Karfreitag

untersatz32 ⌂ @, Amriswil, Dienstag, 14. Mai 2013, 11:36 (vor 4855 Tagen) @ IvesDKerne


Wo liegt die Grenze bei Jahreszeitlichen Werken? Klar,
Was würdet ihr nicht mehr akzeptieren? <


Hmmmm, gute Frage(n)!

Ich persönlich hätte - obwohl ich, was die Gottesdienstgestaltung betrifft, "sehr streng" bin, jetzt mit so einzelnen Sachen wie "Symphonie-Passion 1. Satz" oder Noel-Variationen von Dupre, oder dem schönen Einzelstück "La Nativite" von J. Langlais, KEINE PROBLEME, wenn dies auch in einem Orgelkonzert im Sommer erklänge.

Was geht noch, was nicht?
Fragt
Ives

Wenn es sich um Zyklen handelt (Komplette Nativite von Messiaen, oder seine "L'Ascension", oder z.B. Bach's Choralvorspiel-Tryptichon "Nun komm der Heiden Heiland"), ist es zu bevorzugen, diese im Kirchenjahreskontext (Weihnachten, Christi Himmelfahrt oder Advent) einzuordnen.

Der IDEAL-Fall sind natürlich explizite Konzerte zu den jeweilig aktuellen Kirchenjahres-Themen und -zeiten, oder z.B. auch mal ein Konzert "quer" durchs Kirchenjahr (von Advent bis Christkönig bzw. Ewigkeitssonntag); aber bei einem Einzelfall wie den oben genannten Noel-Variationen oder dem "Kindelein"-Werkchen von Murchhauser würde ich jetzt persönlich kein "Negativ-Fass aufmachen", und dort Probleme suchen...

Freundliche Grüsse

Thomas

--
Thomas Haubrich


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