Eine neue Orgel für die Konstantin-Basilika Trier

kjz1, Mittwoch, 23. März 2011, 23:45 (vor 5641 Tagen) @ Martin78

Naja, das Attribut "der größte Einzelraum, der aus der Antike erhalten geblieben ist" (Wikipedia) ist auch so ne Sache... es standen ja über eine lange Zeit nur noch zwei Wände, die in eine burgartige Palastanlage integriert worden waren. Den Raum ließ man ja erst im 19. Jahrhundert wieder auferstehen. Mit einem fantastischen Resultat!

Auch wenn ein Teil der Mauern neu ist, die Größe stimmt doch mit dem Ursprungsbau überein?

Erstaunlich gut, eine sehr schöne Orgel, die auch sicher weiterhin von Herrn Bambauer adäquat eingesetzt werden wird. Nur drei Achtfüßer in den Manualen (Prinzipal, Rohrflöte und Gedackt), aber sehr charaktervoll und unterschiedlich intoniert.

Die Horizontaltrompeten waren keine 'Notlösung' des Orgelbauers? Bei der alten Orgel meiner Heimatgemeinde (relativ wenige Register für einen großen Raum und dann ebenfalls noch 'versteckt' an der Seite plaziert) hatte ich den Eindruck, dass der Orgelbauer schlicht und einfach damit versucht hat, den 'akustisch übermächtigen' Raum doch noch etwas klanglich 'in den Griff zu bekommen'.

Viele Grüße,

- Karl-Josef


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