Eine neue Orgel für die Konstantin-Basilika Trier

Martin78 @, Mittwoch, 23. März 2011, 08:28 (vor 5645 Tagen) @ Subkoppel II - I
bearbeitet von Martin78, Mittwoch, 23. März 2011, 09:46

... in drei separaten Gehäusen vor der Rückwand der Basilika am Dachstuhl aufgehängt (obwohl ja gerade diese Wand, wie auch die rechte Seite des Gebäudes, erst im 19. Jahrhundert wiedererrichtet worden war).


Hallo,
ich verstehe deinen Zusatz in Klammern nicht so ganz.
Einen günstigen Platz für die Orgel zu finden ist in einer solch riesigen Basilika mit durchbrochenen Wandflächen sicher auch nicht leichter als in einer gotischen Kathedrale.
Da müssen schon einige Fensterflächen "geopfert" werden. Aber die gibt es hier ja zu Hauf.

Gruß,
Subkoppel II - I

Hallo,

mein Kommentar bezog sich darauf, dass diese Wand wie auch die rechte Seitenwand eben nicht mehr aus der Römerzeit erhalten sind, sondern im 19. Jahrhundert rekonstruiert worden war, weil man sie zwischenzeitlich für den Bau des kurfürstlichen Palais abgebrochen hatte.

Insofern ist das Argument wie z.B. in Köln oder Regensburg "einen mittelalterlichen Dom bohrt man nicht an" hier meines Erachtens nicht einschlägig... und somit grundsätzlich fraglich, ob der Zusatzaufwand durch die Aufhängung hier gerechtfertigt ist.

Unter dem zukünftigen Orgelstandort befindet sich auch das Taufbecken der Basilika, was wohl jedenfalls erhalten werden sollte.

Man beachte die gigantischen Proportionen: Der Innenraum ist 30 m hoch, daher fügen sich die drei 32'-Gehäuse in der Höhe gut ein...

Die Akustik der Basilika ist jedenfalls trotz kathedralmäßigem Nachhall sehr transparent.

Details zur alten, im Krieg zerstörten Ibach-Weigle-Hauptorgel, die auf einer Empore stand, finden sich hier.

Gruß,
Martin


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