Empörung als Beruf(ung)

alla_marcia, Samstag, 19. Oktober 2024, 15:04 (vor 694 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf
bearbeitet von alla_marcia, Samstag, 19. Oktober 2024, 15:07

Weil ich es selbst aufgebracht habe, will ich auch wieder selbst deeskalieren: Wutbürger meinte ich hier nicht wegen Rechts, sondern wegen der Wut. Es ist einfach sehr viel Empörung in Deinen Postings.

(...)

Ein kleines Wolkenloch in der allgemeinen Verfinsterung. Um auch mal wieder was Positives zu sagen! :D

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Volle Zustimmung. Und ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es jemandem, der ein gewisses Maß an Berufsempörung an den Tag legt, gut tut, von Zeit zu Zeit von anderen Menschen den Spiegel vorgehalten zu bekommen. Irgendwann kann die Außenwelt diese Empörungsergüsse einfach nicht mehr hören und lesen. Irgendwann ist auch mal gut.

Da schließe ich mich explizit übrigens nicht aus. Auch ich neige manchmal dazu, mich über die Maßen zu echauffieren, mich heiß zu reden. Das muss einfach nicht sein - wenn man beständig an sich arbeitet.

PS: Am fruchtbarsten ist es, wenn einem der eigene Partner / die Partnerin den Spiegel vorhält. Und einfach mal frisch und fröhlich zu einem sagt, dass man doch bitte endlich einmal die Klappe halten soll. Dazu ist es allerdings unabdingbar, dass das Gespons nicht selber auch zur Spezies der Berufsempörten zählt ... ;-)


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