Kampf der Giganten

Max Reger @, Wallfahrtsstadt Kevelaer, Sonntag, 06. Oktober 2024, 17:19 (vor 708 Tagen) @ MartinH
bearbeitet von Max Reger, Sonntag, 06. Oktober 2024, 17:40

Der wievielte Spieltisch ist das denn eigentlich in der Philharmonie? Ist ja so ein bisschen ein Hobby unserer Zeit, wo jeder Orgelbauer aufblüht (und sei es nur beim Bestellen anderswo...).

Dass Orgeln dieses Alters schon lange nicht mehr den (freistehenden) Spieltisch haben aus der Erbauungszeit, ist relativ normal.
Und selbst der feststehende in St. Matthias ist schon der X-te "nach Seifert".
Die Bereitschaft der Musiker, an einem Spieltisch aus den 50er oder 60er Jahren zu spielen, dürfte tendentiell gering sein und daher wird und wurde allerorten erneuert, so auch bspw. in St. Quirinus in Neuss.

Was steckt denn für eine Aussage in dieser Formulierung "ein Hobby unserer Zeit, wo jeder Orgelbauer aufblüht"?
Mit dem Satz kann ich so ohne weiteres nichts anfangen....


Im Vergleich der Interpretationen gehört auch meine Präferenz Sebastian Heindl. Sein Spielwitz, die registrierungs- und spieltechnische Raffinesse sind mitreißend. Mehr noch als sein imaginärer Wettbewerber drückt sich der Geist des opus in und an ihm aus - hörbar.


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