Lübeck St.Marienkirche - Vorgängerin der Kemperin?

JRorgel @, Sonntag, 02. November 2014, 09:20 (vor 4390 Tagen) @ Florian-L

Die Bauweise als einschlagende (ja, das bedeutet dasselbe wie »durchschlagend«) Posaune sollte das altbekannte Rattern vermeiden helfen und eine rasche Ansprache erlauben. Möglicherweise ließ sich damit auch ein guter Klang bei halber Becherlänge erreichen. Ich habe so ein Tier noch nie gehört, deswegen kann ich’s nicht sagen. (Oder war der Bombardon in Riga auch einschlagend?)


Hier eine Aufnahme der Ladegast-Orgel im Schweriner Dom, wo eine durchschlagende Posaune 32' vorhanden ist, die bei den letzten Akkorden zu hören ist. Ob mit voller oder halber Länge, ist mir nicht bekannt, aber dieses Tier schnurrt durchaus beeindruckend.

Sehr hörenswert auch diese Aufnahme, wo die durchschlagenden Zungenregister ausgiebig zum Einsatz kommen.
Ab etwa 4:00 meint man, einen brodelnden Hexenkessel zu hören.

Gruß, Florian

Ja, ich habe eine Aufnahme von der Orgel gehört, Bossis scherzo in g-Moll. Die große Posaune ist überaus beeindruckend und gar nicht schwach...ich hatte bisher immer gedacht, durchschlagende Zungen sind immer leise, wegen physharmonica und lingualer Aeoline und so :--)

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"Orgelspielen heißt, einen mit dem Schauen der Ewigkeit erfüllten Willen offenbaren." (Charles-Marie Widor)


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