Jens Korndörfer in St. Peter, Düsseldorf-Unterbilk

untersatz32, Mittwoch, 22. Oktober 2014, 11:01 (vor 4400 Tagen) @ Manuel

Es ist auch manchmal so, dass in einer Sonate oder Orgelsinfonie - egal ob. z.B. Rheinberger, Widor oder Guilmant - um nur 3 zu nennen - nicht ALLE Sätze dieselbe musikalische Qualität besitzen.

Ich habe in vielen Orgelkonzerten in meiner Kirche beim Publikum die Beobachtung gemacht, dass, wenn einer meiner Gastorganisten eine komplette Orgelsinfonie spielte, sehr rasch eine "Uebersättigung" oder "Unzufriedenheit" bei den Zuhörern spürbar - oder mitgeteilt - wurde (unabhängig von den Künsten des Interpreten).

Daniel Roth spielt (ich weiss nicht, ob er das jetzt immer noch genauso macht) oftmals in seinen Konzerten eine "imaginäre" Orgelsinfonie in 5-6 Sätzen, die sich jedoch aus Teilsätzen diverser Komponisten zusammensetzt, in der Satzfolge aber eine interessante Sinfonieform ergibt. Vielleicht eine Lösung?

Zyklischer Gruss

Thomas


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