SKH..

Dorforganist, Montag, 13. Oktober 2014, 14:06 (vor 4409 Tagen)

..ist diesmal keine ominöse Abkürzung für eine französische Kathedrale, sondern der Titel des Schirrmherrn über den Münchner Orgelherbst in St.Michael - quasi in der Hauskapelle von "SKH Herzog Max in[!] Bayern". Es gibt sie also immer noch (und nicht nur in Österreich)...

In dieser riesigen barocken Hallenkirche mit ihrer enormen Kathedralakustik steht die 2011 von Rieger reorganisierte und gehörig erweiterte Sandtner-Orgel, auf der während des nun zum 6.Mal stattfindenden Veranstaltungszyklus äußerst namhafte Organisten zum Spottpreis von 5 EUR(!) Eintrittsgeld Orgelmusik der Oberklasse bieten. Vergangenes Wochenende waren es Steven Tharp und Jaroslav Tuma, kommendes Wochenende beschließen Philippe Lefebvre und Thomas Trotter den diesjährigen Zyklus.

Die Konzerte werden auf eine Großleinwand übertragen, die aber zwischendurch abgeschaltet wird. Dabei wird erst richtig bewußt, wie sehr das Geschehen im Bild vom Geschehen im Gehör ablenkt, so interessant es auch sein mag, die unterschiedlichen Charaktere bei der Arbeit zu beobachten. Es ist wohl ein Zugeständnis an den Zeitgeschmack, denn die Präsenz und gleichzeitige Transparenz der Orgel in diesem Raum braucht eigentlich keine weiteren Reize mehr.

Beim Symposium über "Die unmoderne Orgel" meinte Planyavsky, wer damals Transkriptionen gespielt hätte, wäre gekreuzigt worden - Steven Tharp hingegen spielte am Freitag abend ein ganzes Konzert mit Transkriptionen und wurde dafür mit Standing Ovations bedacht. Diese allerdings zu Recht, denn was hier an orchestralen Farben aufgeboten und mit einer derartigen Ruhe - ohne Registrant und Noten (bis auf ein Stück) - und ohne jegliche Attitüde von der Empore flutete, hatte diesen Beifall auch verdient. Trotz aller stupenden Virtuosität hatte man nie den Eindruck, daß sich hier der Künstler präsentierte, sondern daß aller Einsatz einzig dazu diente, die richtige Klangfarbe für jede Note zu finden. Und solche Werke auswendig zu spielen und zu registrieren, ist trotz aller vorhandenen und virtuos eingesetzten Spielhilfen (zusätzlich zu einer Menge "Handarbeit"!) allein schon eine Kunst für sich.

Klar kann man darüber streiten, ob der Walkürenritt nun tatsächlich in einer Kirche erklingen muß, und ob Brahms' Intermezzo vom Klavier auf die Orgel übertragen werden mußte, aber das Instrument steht nun mal in einer Kirche, und die Hochblüte der großen Konzertsaalorgeln ist doch schon einige Zeit her. Interessanterweise waren aber auch die Stücke, die mehr geistlichen Bezug hatten, die spannenderen und stimmigeren - bis auf die äußerst eigenwillige Ossian-Ballade von Guillou, die mit einer eigenen Kategorie von unerwarteten Klängen zum archaischen (Fake-)Sujet einen herben Kontrast zur himmlischen Brahms-Ballade setzte.

Um aber zu sehen, wie Tharp beim Liszt sowohl die pianistischen Passagen (inklusive Glissandi über die ganze Klaviatur) spielte wie auch die orchestralen Klangmassen aus den Tiefen der Orgel ("Dies irae" klingt einfach in der 32'-Lage am beeindruckendsten) holte, war die Leinwand allerdings eine beeindruckende Draufgabe.

Zwischenapplaus scheint hierzulande leider zum Standard zu gehören, und manche können gar nicht erwarten, ihn auch loszuwerden, so wie die beiden geschwätzigen Damen hinter uns, die es aber immerhin schafften, während der Stücke ihre Klappe zu halten. Ihren verfrühten Beifall zehn Takte vor Schluß muß der Bayrische Rundfunk halt irgendwie aus der Aufnahme schneiden. Den begeisterten Schlußapplaus der zahlreichen Besucher belohnte Tharp natürlich mit einer weiteren Transkription, einem fetzig gespielten Stück Feuerwerksmusik als Rausschmeißer.

Unter diesem Eindruck hatte es Jaroslav Tuma nicht ganz leicht, dann am Sonntagnachmittag unseren Erwartungen gerecht zu werden, und sowohl der Musiker als auch das Programm war in gewisser Weise auch konventioneller - wenn auch natürlich auf hohem Niveau. Vor einem angesichts des strahlenden herbstlichen Föhnwetters ziemlich zahlreichen Publikum präsentierte er tschechische Komponisten und eine eigene Improvisation, bevor das Konzert mit Cesar Frank abgeschlossen wurde. Musils Sonate war ein gut gearbeitetes Stück romantischer Orgelliteratur mit einem sehr schönen Kanon als Mittelsatz und einer dichten Fuge als Abschluß, aber nicht unbedingt aufregend; Klickas "Legende" erinnerte an die von G.Bunck und forderte sehr schöne, mystische Klänge.

Tumas Improvisation zu beurteilen obliegt mir nicht, sie hielt sich aber im Tonalen und brachte einmal die Orgel an die Grenze der gerade noch tolerablen Lautstärke - ja, das kann sie auch, aber ihre Stärke liegt im Gegensatz zu manchen anderen Rieger-Instrumenten in einer fundierten Kraft als in einer dominanten Lautstärke. Und diese satte Grundierung zusammen mit kantablen Diskantstimmen, die nie schrill wurden, brachten Francks Choral mit der Kirche um die Wette zum Leuchten: das in Strahlen einfallende und sich in den vom Vormittag noch im Raum stehenden Weihrauchwolken brechende Sonnenlicht zeichnete breite Streifen in den hochbarocken Raum, der die Besucher nach einer Zugabe, die ich nicht identifizieren konnte, in die lebendige (und nicht gerade leise) Fußgängerzone entließ.

Grandiose Musik in einem grandiosen Rahmen bei leuchtendem Sonnenschein: So soll ein (Orgel-)Herbsttag sein!

SKH..

abstrakte @, Montag, 13. Oktober 2014, 14:51 (vor 4409 Tagen) @ Dorforganist

Beim Symposium über "Die unmoderne Orgel" meinte Planyavsky, wer damals Transkriptionen gespielt hätte, wäre gekreuzigt worden - Steven Tharp hingegen spielte am Freitag abend ein ganzes Konzert mit Transkriptionen und wurde dafür mit Standing Ovations bedacht. Diese allerdings zu Recht, denn was hier an orchestralen Farben aufgeboten und mit einer derartigen Ruhe - ohne Registrant und Noten (bis auf ein Stück) - und ohne jegliche Attitüde von der Empore flutete, hatte diesen Beifall auch verdient. Trotz aller stupenden Virtuosität hatte man nie den Eindruck, daß sich hier der Künstler präsentierte, sondern daß aller Einsatz einzig dazu diente, die richtige Klangfarbe für jede Note zu finden. Und solche Werke auswendig zu spielen und zu registrieren, ist trotz aller vorhandenen und virtuos eingesetzten Spielhilfen (zusätzlich zu einer Menge "Handarbeit"!) allein schon eine Kunst für sich.

Soviel zu den in einem anderen Thread erwähnten offenbar notwendigen vier Assistenten am Spieltisch ;-) .
Danke für den Bericht!

Grüße,
Abstrakte

SKH..

MAT @, Montag, 13. Oktober 2014, 15:18 (vor 4409 Tagen) @ abstrakte

Ja, man kann sich in der Tat fragen, ob diese ganzen Transkriptionen sein müssen, insbesondere, wenn nachfolgende Organisten die Erwartungen dann mit wirklichen Orgelwerken nicht mehr erfüllen können.

--
Gruß
MAT

SKH..

fluteceleste @, Dienstag, 14. Oktober 2014, 14:27 (vor 4408 Tagen) @ MAT

Ja, man kann sich in der Tat fragen, ob diese ganzen Transkriptionen sein müssen, insbesondere, wenn nachfolgende Organisten die Erwartungen dann mit wirklichen Orgelwerken nicht mehr erfüllen können.

also das seh ich doch anders. Ich freue mich immer wenn in einem Konzert mal was neues geboten wird. hier hat sich der Interpret num mal auf Transkriptionen spezialisiert. ich geh mittlerweile bei standardprogrammen (Bach Vierne Widor) nur noch wenn es sich wirklich um einen besonderen interpreten handelt oder ich die orgel noch nicht kenne. ich glaube nicht, dass jetzt die "nachfolgenden Organisten" nicht mehr mithalten können, bloß weil ein außergewöhnliches Programm geboten wird . Oder meintest Du mit "nachfolgend" Amts,/Stellennachfolger?

SKH..

jrbecker @, Dienstag, 14. Oktober 2014, 14:54 (vor 4408 Tagen) @ fluteceleste

Ja, man kann sich in der Tat fragen, ob diese ganzen Transkriptionen sein müssen, insbesondere, wenn nachfolgende Organisten die Erwartungen dann mit wirklichen Orgelwerken nicht mehr erfüllen können.


also das seh ich doch anders. Ich freue mich immer wenn in einem Konzert mal was neues geboten wird. hier hat sich der Interpret num mal auf Transkriptionen spezialisiert. ich geh mittlerweile bei standardprogrammen (Bach Vierne Widor) nur noch wenn es sich wirklich um einen besonderen interpreten handelt oder ich die orgel noch nicht kenne. ich glaube nicht, dass jetzt die "nachfolgenden Organisten" nicht mehr mithalten können, bloß weil ein außergewöhnliches Programm geboten wird . Oder meintest Du mit "nachfolgend" Amts,/Stellennachfolger?


Ich denke, das Posting hängt etwas an der falschen Stelle des Fadens und MAT wollte sich wahrscheinlich auf diesen Satz aus dem ursprünglichen Bericht über die Konzerte beziehen:

Unter diesem Eindruck hatte es Jaroslav Tuma nicht ganz leicht, dann am Sonntagnachmittag unseren Erwartungen gerecht zu werden, und sowohl der Musiker als auch das Programm war in gewisser Weise auch konventioneller - wenn auch natürlich auf hohem Niveau.

SKH..

MAT @, Dienstag, 14. Oktober 2014, 17:28 (vor 4408 Tagen) @ jrbecker

Genau das meinte ich! ;-)

--
Gruß
MAT

SKH..

Dorforganist, Dienstag, 14. Oktober 2014, 17:52 (vor 4408 Tagen) @ MAT

Ich denke, die Problematik besteht hier sowohl im (vernachlässigbaren) Einzelfall meiner Person als auch in einer generellen Maßstabsetzung, die Virtuosität per se - vielleicht sogar unbeabsichtigt - mit sich bringt. Die Beispiele gibts durch die Jahrhunderte, und sie hören bei Cameron Carpenter (nicht) auf. Letztendlich fällt ja auch die epidemische Verbreitung von BWV 565 in dieses Kapitel.

Es ist für ein "Durchschnitts-"Publikum sicher schwerer, die geniale Schönheit einer perfekt gespielten Bach-Triosonate mit derselben Bewunderung aufzunehmen wie die beeindruckenden Klangmassen eines Walkürenritts. Aber dafür ist ja auch noch der andere Teil des Publikums im Konzert: die Organisten, Musikkenner und Orgelforisten (und letztere finden dann sogar an beiden was auszusetzen...).

SKH..

3rd_astronaut, Dienstag, 14. Oktober 2014, 15:39 (vor 4408 Tagen) @ fluteceleste

Ja, man kann sich in der Tat fragen, ob diese ganzen Transkriptionen sein müssen, insbesondere, wenn nachfolgende Organisten die Erwartungen dann mit wirklichen Orgelwerken nicht mehr erfüllen können.


also das seh ich doch anders. Ich freue mich immer wenn in einem Konzert mal was neues geboten wird. hier hat sich der Interpret num mal auf Transkriptionen spezialisiert. ich geh mittlerweile bei standardprogrammen (Bach Vierne Widor) nur noch wenn es sich wirklich um einen besonderen interpreten handelt oder ich die orgel noch nicht kenne. ich glaube nicht, dass jetzt die "nachfolgenden Organisten" nicht mehr mithalten können, bloß weil ein außergewöhnliches Programm geboten wird .

ich verstehe das "problem" schon: man kann das programm mit bekannten orgelstandards gestalten, dann kommst aber du (und ich) womöglich nicht mehr, oder man präsentiert ausgefallenere sachen von unbekannten namen (hier: musil, klicka), deren kompos. qualität zumindest oft unbekannt ist (oder auch unter par sein kann).
mit transkriptionen hat man die viel bekannteren namen im programm (für nicht-spezialisten) und (für die orgel!) unbekanntes material. das hat schon einen bisschen "unfairen" touch ;-)
(natürlich regelt sich das ein, wenn man erkennt, dass manches vielleicht doch besser im original wirkt.)

SKH..

fluteceleste @, Montag, 13. Oktober 2014, 15:11 (vor 4409 Tagen) @ Dorforganist

Danke für den schönen Bericht! ich nehme an, dass bei Tharp ( wohl am wahrscheinlichsten im Wagner ..)die beiden Tuben im neuen Solo (im Seitenschwellwerk untergebracht??)zu hören waren? falls dem so ist: wie unterscheiden die sich, in der Lautstärke?ist ja öfters so, dass die mirabilis den höheren winddruck hat. das wäre ein interessantes detail:-))

SKH..

Flûte harmonique, Montag, 13. Oktober 2014, 15:33 (vor 4409 Tagen) @ fluteceleste
bearbeitet von Flûte harmonique, Montag, 13. Oktober 2014, 15:48

Danke für den schönen Bericht! ich nehme an, dass bei Tharp ( wohl am wahrscheinlichsten im Wagner ..)die beiden Tuben im neuen Solo (im Seitenschwellwerk untergebracht??)zu hören waren? falls dem so ist: wie unterscheiden die sich, in der Lautstärke?ist ja öfters so, dass die mirabilis den höheren winddruck hat. das wäre ein interessantes detail:-))

Die beiden Tuben kamen mehrfach im Konzert zum Einsatz, nicht nur im Wagner, sondern auch bei Dukas, Guillou und Liszt. Sie befinden sich aber nicht im neuen Schwellwerk auf der Seitengalerie, sondern links und rechts oben in den Türmen des Hauptgehäuses (nicht schwellbar, aber unabhängig voneinander jedem Teilwerk frei zuteilbar). Sie unterscheiden sich deutlich in der Klangfarbe und Intensität. Zu den Winddrücken wird Peter Kofler Genaueres sagen können.

Übrigens war die Orgel auch am vergangenen Sonntagmorgen in eindrucksvoller Weise zu erleben, als im Hochamt um 9:00 Uhr Yves Castagnets Messe "Salve Regina" aufgeführt wurde, eine Tour de Force für alle beteiligten Musiker.

Grüße,
Martin

SKH..

Dorforganist, Montag, 13. Oktober 2014, 15:55 (vor 4409 Tagen) @ Flûte harmonique

Übrigens war die Orgel auch am vergangenen Sonntagmorgen in eindrucksvoller Weise zu erleben, als im Hochamt um 9:00 Uhr Yves Castagnets Messe "Salve Regina" aufgeführt wurde, eine Tour de Force für alle beteiligten Musiker.

Hätte mich auch interessiert, wenn's nicht gar so früh gewesen wäre (unser Hotel war ein bißchen weiter draußen)...

Wird die vielleicht noch mal konzertant aufgeführt?

SKH..

3rd_astronaut, Montag, 13. Oktober 2014, 16:50 (vor 4409 Tagen) @ Dorforganist

Danke für den Bericht!

..ist diesmal keine ominöse Abkürzung für eine französische Kathedrale, sondern der Titel des Schirrmherrn über den Münchner Orgelherbst in St.Michael ...

Hoffentlich tut sich Frau Oberlinger nichts an mit Ihrer Flöte >:-o

Unter diesem Eindruck hatte es Jaroslav Tuma nicht ganz leicht, dann am Sonntagnachmittag unseren Erwartungen gerecht zu werden, und sowohl der Musiker als auch das Programm war in gewisser Weise auch konventioneller - wenn auch natürlich auf hohem Niveau. Vor einem angesichts des strahlenden herbstlichen Föhnwetters ziemlich zahlreichen Publikum präsentierte er tschechische Komponisten und eine eigene Improvisation, bevor das Konzert mit Cesar Frank abgeschlossen wurde. Musils Sonate war ein gut gearbeitetes Stück romantischer Orgelliteratur mit einem sehr schönen Kanon als Mittelsatz und einer dichten Fuge als Abschluß, aber nicht unbedingt aufregend; Klickas "Legende" erinnerte an die von G.Bunck und forderte sehr schöne, mystische Klänge.

Ich habe gesehen, dass Musil-Sonate und Klicka-Legende(n) in einem Sammelband bei B-Note (#14938) zu haben sind. Also nur so als Info.

SKH..

Dorforganist, Montag, 13. Oktober 2014, 17:43 (vor 4409 Tagen) @ 3rd_astronaut

Hoffentlich tut sich Frau Oberlinger nichts an mit Ihrer Flöte >:-o

Ja, manche Fotos sind schon etwas seltsam. Auf den ersten Blick ins Programmheft (S.36) dachte ich, Michael Jackson träte auch auf - bis wir dann auf dem Promenadenplatz sein (und Orlando di Lassos) Memorial sahen...

SKH..

3rd_astronaut, Dienstag, 14. Oktober 2014, 01:07 (vor 4409 Tagen) @ Dorforganist

Hoffentlich tut sich Frau Oberlinger nichts an mit Ihrer Flöte >:-o


Ja, manche Fotos sind schon etwas seltsam. Auf den ersten Blick ins Programmheft (S.36) dachte ich, Michael Jackson träte auch auf - bis wir dann auf dem Promenadenplatz sein (und Orlando di Lassos) Memorial sahen...

Haha, ja, gewisse Ähnlichkeiten existieren. Bei dem Memorial wäre ich beim unaufmerksamen Vorbeigehen nur bass erstaunt, was Orlando plötzlich für eine glühende Verehrerschar hat ;-)

SKH..

Hausorgler @, Feldkirch/Vorarlberg, Montag, 13. Oktober 2014, 19:54 (vor 4409 Tagen) @ Dorforganist

Ist denn SKH auch angereist?

SKH..

untersatz32, Dienstag, 14. Oktober 2014, 16:12 (vor 4408 Tagen) @ Dorforganist

Danke für diese interessanten Eindrücke!

St. Michael München scheint sich zum Orgelpilgerzentrum zu mausern! Prima!!!

powered by my little forum