GdO Tagung Hamburg (3) - Mariendom

stein @, Dienstag, 13. August 2019, 09:44 (vor 2580 Tagen) @ fluteceleste

Danke für die Bilder und Eindrücke. Ich hatte in den letzten Wochen zwei grosse Hamburger Beckeräter hören können.
St. Petri, durch Kleber nicht sehr vorteilhaft präsentiert. Dennoch scheint mir hier der Ursprungsgehalt trotz Intervention von Schuke sehr gewahrt zu sein. Ein Instrument mit dem man wirklich alles machen kann und ach noch in seinem alten Gewand daher kommt.
Der Mariendom hat ebenfalls seine alte Beckerath behalten, diese hat aber im Kleiderschrank noch ein völlig neues Gewand hängen. Sobald dieses heraus geholt wird, sieht man nicht mehr viel vom Rest. D.h. mit dem neuen Werk im Dom, hat das Instrument einen neuen Charakter erhalten. Man könnte es auch weglassen, diese Selbstdisziplin haben vermutlich sehr wenige. Es ist ja auch schön und effizient. Nur der Gesamtklang ist nicht mehr Beckerath 60.
Ruben Sturm hatte ein formidables Konzert gegeben. Da er zu hause genügend Neo besitzt, hatte er sich meisterhaft der neuen Pfeifen bedient. Mariendom ist im Gesamtklang eher ein schönes modernes Instrument geworden.
Ich vergleiche das gerne mit den so genannten Cavaillé-Coll Orgeln in der Madeleine, Sainte-Clotilde und Notre-Dame. Alles drei schöne Orgeln, aber diese so einfach al CC-Orgel zu definieren, damit wird man CC und den nachfolgenden Orgelbauern nicht gerecht.


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