Geschichte des Setzers, hier: Jehmlich-Orgel Leipzig-Lindenau, war: Ottilie in Oberhausen

Solcena ⌂ @, Dienstag, 02. September 2014, 23:03 (vor 4442 Tagen) @ FranzS.
bearbeitet von Solcena, Dienstag, 02. September 2014, 23:13

Martin Balz berichtet in seinem wunderbaren Bildband "Göttliche Musik - Orgeln in Deutschland" von einer dreißigfachen freien Kombination, die die Firma Jehmlich 1910 "nach einem 1909 erteilten Patent" in der Orgel der Philippuskirche in Leipzig-Lindenau gebaut habe. Die seit Jahren stillgelegte, interessante Kirche soll übrigens einer neuen Nutzung zugeführt werden.

Später (1933) ist die Orgel laut der o.a. Quelle von der Erbauerfirma geringfügig umdisponiert worden, wobei auch die freie Kombination ausgebaut und im Orgelinnern gelagert wurde, so dass diese derzeit nicht benutzbar ist.

Weiß jemand, wie das technisch funktionierte? Sicher nicht mit den sonst bei freien Kombinationen sonst üblichen kleinen Zungenschaltern, bei denen ja meistens ein Schalter pro Kombination vorhanden ist... war das evtl. bedientechnisch ähnlich wie eine Setzeranlage gestaltet?

Schönen Abend!


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