Pitman-Lade - neue Informationen und Fragen - war: Funktionsweise?

Friedrich @, Dienstag, 29. Juli 2014, 09:30 (vor 4479 Tagen) @ jrbecker

Friedrich schrieb: "Pitman-Laden funktionieren offenbar dauerhaft fehlerfrei bei den um 1900 üblichen Winddrücken, also jenseits der 130 mm WS" - Das sind doch Winddrücke, die normalerweise bei Kemper und den hier zur Rede stehenden Baujahren "utopisch" sein dürften, oder liege ich da falsch? (Vielleicht ist das ja auch der Grund, warum die Laden nicht weiter verbreitet sind...?)

Bei den Æolian-Skinner-Experimenten der Joe-Whiteford-Ära drehte es sich um Drücke um die 2 1/2 inches und niedriger, also ca. 68 mm. Wenn ich mich recht erinnere (Callahan, Æolian-Skinner Remembered), war man jenseits der 3 inches im grünen Bereich. Winddrücke zwischen 77 und 80 mm WS wären das mindeste, was ich bei einer Saalorgel auf Pitmanladen erwarten würde.

Vielleicht hatte Kemper jun. einfach die Augen offengehalten und wusste, welche elektropneumatischen Systeme ihm am wenigsten Wartungsaufwand einbrachten und unter den schwierigen Bedingungen des Saalbetriebs sicher funktionierten. Auch das ist ja eine Kostenersparnis. Die Laden ließen sich bestimmt irgendwo günstig beziehen, denn sie wurden international viel eingesetzt.

Viele Grüße
Friedrich


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