Konzert in Herz Jesu, Graz

Karl-Bernhardin Kropf @, Rostock, Dienstag, 17. Juni 2014, 11:45 (vor 4522 Tagen) @ florianf

Spielt eigentlich Johann Trummer noch eine Rolle bei Orgelprojekten der Region??
Er stand mit der Orgel (dem Organisten?) auf Kriegsfuß


Nein, jetzt nicht mehr. Wenn ich mich recht erinnere, war die Hauptorgel (Pflüger, III/36) in Leoben, St. Xaver im Jahr 2009 sein letztes Projekt.

Ja, das war bereits anlässlich der Sanierung 1991 ein rechter Kampf, ob die Orgel in Herz Jesu erhalten werden soll oder nicht. Einem positiven Gutachten von Hans Haselböck ist es letztendlich zu verdanken, dass die Orgel stehen geblieben ist.


ich frage mich ja, welche Rolle Gunther Rost bei der Orgelrenovierung in Herz-Jesu gespielt hat. Er hat ja viele Jahre lang beständig darum gekämpft, dass die Orgel saniert wird.

Nachdem ich ihn aber bei der Einweihungsfeierlichkeit nirgendwo sehen konnte, und mehr die beiden Organisten C. Iwan und F. Haselwander im Vordergrund standen, frage ich mich, ob es da Differenzen in der künstlerischen Richtung der Restaurierung gegeben hat..

Ich finde es schade, dass sie das Rückpositiv, wie im Eingangspost spekuliert, wahrscheinlich ziemlich entschärft haben, das war eine interessante Kuriosität, ein netter Gegensatz zum hochromantischen HW und SW, und z.B. für eine kleine Spaltregistrierung mit barockem sehr nett zu nutzen...

Bei dem Konzert, das ich von ihm hörte, spielte er Duprés g-moll Praeludium in einem Tempo, wie ich es nie mehr erlebte (zugegeben, ich habe es insgesamt selten gehört, das liegt aber an mir...).
Aber ich erinnere mich, dass der RP-8' entweder mitlief oder sogar (zunächst?) alleine für die Perlenketten zuständig war. Das habe ich in guter Erinnerung, denn so kam die Musik halbwegs unten an, aus dem Hauptgehäuse oder gar dem Seiten-SW wäre es schwieriger geworden.


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