Bekommt CC Konkurrenz?
Siehe hier.
Vielleicht kann ja jemand berichten.
Thomas
Bekommt CC Konkurrenz?
bei der leuchtenden kleiderfarbe auf jeden Fall! Vielleicht kann ja LDZ ins Konzert und berichten...
Bekommt CC Konkurrenz?
Hat CC nicht schon 'ne Menge Konkurrenz? Ich finde, daß die Sparte "Klassik-Popsternchen" instrumentenunabhängig ist.
Bekommt CC Konkurrenz?
Du willst CC nicht wirklich mit einem Pop-Sternchen vergleichen, oder?
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Gruß
MAT
Bekommt CC Konkurrenz?
Ich weiß nicht, in was für eine Schublade ich ihn sonst stecken könnte. Klassik-Pop-Sternchen. So wie André Rieu, Lang Lang, Anne-Sophie-Mutter, usw.
Bekommt CC Konkurrenz?
Ich weiß nicht, in was für eine Schublade ich ihn sonst stecken könnte. Klassik-Pop-Sternchen. So wie André Rieu, Lang Lang, Anne-Sophie-Mutter, usw.
Poupoulcorouse: !!!
Ich rede jetzt gar nicht vom Herrn Rieu. Aber LL, ASM und CC – da musste nochma hinhören. Erstere beide habe ich in Mozart-Abenden gehört, die hatten sich aber gewaschen! Und über letzteren habe ich ja schon manches hier geschrieben.
Mach Dir das Leben nur nicht zu einfach! Nicht bei der Musike jedenfalls! Das wäre schade!
Mahnt
Friedrich
Bekommt CC Konkurrenz?
Also die Antwort lässt mich wirklich an Deinem Musiksachverstand zweifeln, sorry. Den Rest hat Friedrich bereits kundgetan.
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Gruß
MAT
Bekommt CC Konkurrenz?
Bravo Friedrich,
mit ASM und LL hatte ich schon große Abende. Wenn man natürlich nur auf die CD-Cover guckt... Der Werberummel kann bisweilen nerven. Was beide abliefern hat freilich Substanz. Und das bei ASM schon dauerhaft seit Jahren. Mag ja sein, daß sie nicht jedermans Geschmachk trifft. Eine ernsthafte Künstlerin ist sie allemal,
bekräftigt Clemens Schäfer
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Piano heißt nicht schwach sondern leise, Forte nicht laut sondern kräftig (Artur Rubinstein)
Bekommt CC Konkurrenz?
Hallo,
mit ASM und LL hatte ich schon große Abende. Wenn man natürlich nur auf die CD-Cover guckt... Der Werberummel kann bisweilen nerven. Was beide abliefern hat freilich Substanz. Und das bei ASM schon dauerhaft seit Jahren. Mag ja sein, daß sie nicht jedermans Geschmachk trifft. Eine ernsthafte Künstlerin ist sie allemal,
was ASM angeht, so fand ich, dass Ihre Interviewäußerungen zu Erziehung und Schule ebenfalls überraschend viel Substanz hatten. Auch ihr Engagement für junge Küstler/innen etc. finde ich toll. Insgesamt erscheint sie mir hochmusikalisch, eine starke Persönlichkeit und eine kluge Frau.
Beste Grüße von der Waterkant
Christoph P.
Bekommt CC Konkurrenz?
Ich sage damit nicht, daß diese Leute schlechte Musik machen oder schlechte Menschen seien. Mir geht's dabei ausschließlich um die Art der medialen Darstellung, Vermarktung, um das damit erreichte Publikum usw.
Das ist nicht automatisch abwertend gemeint.
Aber damit heben sich diese Leute eben von den meisten anderen Vertretern ihres Fachs ab.
Bekommt CC Konkurrenz?
Na dann atme erstmal durch und lies' bitte meine Antwort auf Friedrichs Einwand.
Bekommt CC Konkurrenz?
Ich sage damit nicht, daß diese Leute schlechte Musik machen oder schlechte Menschen seien. Mir geht's dabei ausschließlich um die Art der medialen Darstellung, Vermarktung, um das damit erreichte Publikum usw.
Das ist nicht automatisch abwertend gemeint.Aber damit heben sich diese Leute eben von den meisten anderen Vertretern ihres Fachs ab.
Um damit anzufangen: Nicht von vielen, jedenfalls wenn man von Künstlern ausgeht, die international durch die Konzertsäle touren. Die werden alle bunt, aggressiv und inszeniert beworben.
Nehmen wir doch jemanden, der jeglicher Pop-Nähe unverdächtig ist: Grigory Sokolov. Der wird nun seit einiger Zeit auch ziemlich eifrig präsentiert. Ich nehme an, dass er und/oder seine Agentur es sich teuer haben bezahlen lassen, dass es nun doch von bestimmten Auftritten Aufnahmen zu kaufen gibt. Da will eine Industrie ihre Ausgaben wieder reinholen. Und wirbt. Macht das GS zum Pop-Sternchen?
Anne-Sophie Mutter spielt seit Jahrzehnten technisch und musikalisch in der Top-Liga, mit einer Palette an Ausdrucksmitteln wie nur wenige. Sie bringt eine Geschichte mit (Karajan, Frühförderung, Goldene Schallplatten, Ehemänner), die sie zum lohnenden, weil wiedererkennbaren Werbegesicht machen. Das ändert aber nichts daran, dass sie hochschwellige Kunst macht – nicht nur qua Repertoire, sondern auch durch ihre Interpretationen. Die sind schon immer hakelig und widerborstig, und man muss als Hörer Hirnschmalz investieren, wenn man dahinter kommen möchte, warum sie z. B. diese Wiederholung plötzlich so viel anders spielt und wohin das führt. Was sich – soweit ich das erlebt habe – meist lohnt; und sei es, weil man einsieht, dass man das so nicht mitmacht. So etwas aber kann kein Pop-Künstler sich leisten. Da zählt nur Zustimmung und Identifikationsangebote.
Lang Lang spielt, soweit ich das beurteilen kann, gern mit seiner Technik und seiner Bühnenpräsenz, und das ist vollkommen in Ordnung und des Pops erst einmal unverdächtig. Auch András Schiff bringt eine Attitüde mit auf die Bühne, nutzt sie für sein Musizieren und wird dafür geliebt und respektiert. Ich habe Lang Lang in Salzburg nach seiner Harnoncourt-Begegnung gehört, und das war phänomenal gut und keineswegs stromlinienförmig – der LL-Spaß war trotzdem zu spüren. Letzterer wiederum eignet sich gut zur Vermarktung, denn da braucht man nichts zu verstehen, einfühlen reicht. Wie schwer es ist, am modernen Flügel einen überzeugenden Mozart-Ton hinzukriegen und aufregend zu bleiben – wer fragt sich das schon, wenn er mit Superlativen hantieren kann?
CC nutzt bewusst und manchmal aggressiv Pop-Mechanismen, um seine Musik unter die Leute zu bringen. Davon auf seine Musik zurückzuschließen, halte ich aber für einen Fehler, vielleicht auch für kalkulierten Teil des Spiels. Auch bei ihm lohnt es sich, hinzuhören, und auch bei ihm wird man nicht immer einverstanden sein. Dann wird einem auch die Art der Vermarktung irgendwann egal. Sich darüber aufzuregen raubt einem nur Zeit und Konzentration, die man doch fürs Zuhören aufbringen könnte.
Vielleicht bekommen einige von euch auch den »Newsletter« »Klassik aktuell« von Universal. Dieses redundante, laute und aufdringliche Machwerk mit Informationswert gegen Null überlebt bei mir im Postfach keine zehn Sekunden. Dafür können aber die Künstler nichts. Es ist doch nicht nur die Art der Präsentation, die einen Musiker zum »Pop-Sternchen« macht. Dazu gehört auch ein marktgängiges Produkt, das möglichst viele Menschen dazu einlädt, sich damit zu identifizieren. Und jetzt werte ich mal ganz herzhaft: Auch wenn ich solche Produkte manchmal selber genieße – sie befriedigen mich auf Dauer nicht. Zu flach, zu wenig Nährwert, meistens zu wenig Mut. Nichts für Menschen, die zum Musikhören gerne ihr Gehirn einschalten.
Viele Grüße
Friedrich
Bekommt CC Konkurrenz?
Wie schon gesagt: In meiner Zuschreibung steckten keine Rückschlüsse auf die Qualität von deren Musik.
Danke aber für die ausführliche Erklärung!
Bekommt CC Konkurrenz?
Also "Pop-Sternchen" klingt in meinen Ohren ausgesprochen negativ, gerade bei den genannten Künstlern, deshalb wohl meine Luftnot! Aber jetzt ist alles wieder gut. :-)
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Gruß
MAT
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Ich weiß nicht, in was für eine Schublade ich ihn sonst stecken könnte. Klassik-Pop-Sternchen. So wie André Rieu, Lang Lang, Anne-Sophie-Mutter, usw.
Als usw. würde ich da noch Nigel Kennedy und David Garrett hinzufügen.
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Was ich mich frage, spielt er nun mit Pedal oder spielt er die Klavierfassung
von Busoni? (Beim Liszt)
http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/kultur/Kultur-Debuetkonzert-Pianist-Kit-Ar...
Bekommt CC Konkurrenz?
Nehmt doch einfach alle, die nicht im Frack auftreten.
--
Gruß
MAT
Bekommt CC Konkurrenz?
Nehmt doch einfach alle, die nicht im Frack auftreten.
Dann bin auch ich dabei.
Bekommt CC Konkurrenz?
Nach CC hört sich diese Argumentation nicht an.
Bekommt CC Konkurrenz?
Hallo!
Hier noch ein aktuelles Interview mit Kit Armstrong.
https://swrmediathek.de/player.htm?show=af11e2b0-93ec-11e8-b070-005056a12b4c
Er will für seine Kirche eine Orgel anschaffen. Ladach, übernehmen Sie!
Gruß
Karsten
Bekommt CC Konkurrenz?
Geht jemand heute zu Kit Armstrong in Sankt Beuel?
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Geht jemand heute zu Kit Armstrong in Sankt Beuel?
Mist, hatte die Option hinzugehen, konnte mit seinem Namen nichts anfangen, daher hatte ich drauf verzichtet.
Bekommt CC Konkurrenz?
Hast nix verpasst.
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Genauer bitte. Du stehst da im Widerspruch zu Legionen von Wunderkind-Bewunderern!
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Mein läpscher Kommentar rührt wahrscheinlich daher, dass ich nicht einen Moment emotional berührt war. Sein eigenes Werk, mit dem er eröffnete, wirkte in seiner Sprache irgendwie unentschlossen und ließ mich ratlos zurück. Es klang ein wenig danach, was sich ein dem Instrument wenig wohlgesonnener Laie unter Orgelmusik vorstellen mag. Ein bisschen finster, ein bisschen choralhaft und ein paar falsche Töne. Seine Adaption von "Ad nos" (teilweise mit Pedal; wenn es ihm mit den Füßen zu knifflig wurde, spielte er manualiter) dudelte er in weiten Teilen mit dem Prinzipalchor runter. Wenig Farbigkeit, wenig Dramaturgie, viel Langeweile. Zu Hause gab es dann die Einspielung des gleichen Werks mit Zuzana Ferjencikova. Die kann ich sehr empfehlen.
Bekommt CC Konkurrenz?
Komisch, auf dem Klavier hat er immer beste Rezensionen - und sicher auch eine gute PR-Maschinerie, die ihn nirgends auflaufen ließe. Aber vielleicht ist das "zu viel", weil ja doch auch sehr anders. Online habe ich gerade auch nichts zu Bonn gefunden...
Edit: das ist hier im Thread verlinkt.
https://m.youtube.com/watch?v=jhMuhq_Npp0
Als CC-Konkurrenz würde ich ihn nicht bezeichnen...
Bekommt CC Konkurrenz?
Zu Hause gab es dann die Einspielung des gleichen Werks mit Zuzana Ferjencikova. Die kann ich sehr empfehlen.
Version syncrétique?
Gruß, Florian
Bekommt CC Konkurrenz?
Nein, gibt es auch hier auf youtube
Bekommt CC Konkurrenz?
Version syncrétique?
Ist doch gut, dass sie sich so für Guillou einsetzt. Auch im Konzert und nicht nur häppchenweise, Karsten schrieb ja mal darüber.