Kornett

jrbecker @, Donnerstag, 27. Februar 2014, 11:15 (vor 4623 Tagen) @ Erik

Dann ist eine 'Cornet decomposée' doch viel praktischer?


Kann es sein, aber es ist nie ein Ersatz für das fünffache französische. Das ist (bis auf den 8') aus überweiten (bis zu +12 HT), breit labiierten Prinzipalpfeifen zusammengesetzt, die als Einzelreihen unbrauchbar wären und nur im Verbund so herrlich strahlen.

Viele Grüße,
Friedrich


Aber eine "Französische Cornet" ab g0 oder a0 hat nichts mit (klassisch)Französisch zu tun...

Grüsse,
Erik

Aber das Wort "klassich" kommt doch bisher in dem Thread noch gar nicht vor. Ich ging von der Fragestellung bezogen auf Orgelneubauten aus. Und ich finde schon, dass man in einem Neubau auch ein "klassisches Französisches C." - das in der klassischen (und barocken) französischen Orgel natürlich erst bei c1 beginnt - in einer neuzeitlichen, liturgisch zu verwendenden Orgel (auf der auch Choralmelodien gespielt werden, die b° oder a° erreichen) schon auch bei b°, a° oder gar g° beginnen lassen kann. Genauso, wie man ja im neuzeitlichen Orgelbau an Schnitger orientierte Orgeln mit eingeschränktem Tonumfang und Schnabeltasten im Pedal hinter "Nicht-Werk-Prospekte" mit assymmetrischem Untergehäuse stellt. - Es sei denn, man baut unter der Vorgabe einer exakten Kopie, dann darf natürlich dies alles nicht passieren.

LG
Jörg


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