chromatische Quarte und Sexte als Register

Friedrich @, Donnerstag, 13. Februar 2014, 22:38 (vor 4632 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf

Hier in Rostock St. Marien heißt es zur Sexquialtera von 1593 im Jahr 1654 im "Verzeknis" als Zusatz: "sexta dubbelt pfeiffen", da wird die Sexte also als Binnenintervall gesehen. Würde ich also so verstehen, dass der 1 3/5' doppelchörig ist. Ähnliche Auffassungen der Sexte könnten in der Praetorius-Ära auch andernorts existiert haben.

In ähnlichem Sinn gibt es auch Quarten 2 2/3' 2fach, also das, was man heute Rauschpfeife nenne würde: zwei Prinzipalreihen, 2 2/3' + 2'.

Viele Grüße,
Friedrich


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