Evangelische(?) Probleme

jrbecker @, Dienstag, 05. Mai 2026, 13:46 (vor 114 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf

Vielleicht ist es dem einen oder anderen nicht bewusst: die abgedruckten Statements sind keine "Lesermeinungen". Sie sind die persönliche Meinung verschiedener Redaktionsmitglieder.


Das ist ja noch schlimmer. Schreiben die alle(s) so unqualifiziert?


Es ist sehr schwer, im Journalismus heutzutage Geld zu verdienen. Wirklich gute (qualifizierte) Leute suchen sich andere Betätigungsfelder.


Ja, auch sind Kirchliche Medien geeignete Zwischen- und Endlager für Personen, die zwar Qualifikationen des Gemeinde-Dienstes aufweisen, aber diesen dann doch nicht leisten möchten oder darin gescheitert sind.
Wie auch Wolfgang stört mich: Eine kuschelige Oberfläche, ein Hauch Humor (meist sehr platt), so dass man das Niveau einer Zeitung erreicht, wie sie vor Jahrzehnten beim Friseur auslag und heute überwiegend durch das Smartphone ersetzt wurde. Das sind die Aspekte des Evangelischen Betriebes, deren Aussterben ich begrüßen würde. Und das schließt eben die Forschung nach der schlechten Predigt, der harten Bank, des langsamen Organisten und der unbekannten Lieder eben nicht aus, sondern nur die derartige Verhandlung der Themen.

@Orgelfritze: Ja, das stimmt leider auch, man bekäme niemanden zurück.
(...)

Einige der hier als "Lösung" vorgestellten Ideen praktizieren wir schon seit vielen Jahren: Bei uns ist es selbstverständlich, dass wir bei fremden oder neuen Melodien zuerst üben (oder auch im Chor als Gemeindelied vorbereiten) und das Lied dann auch in den Gottesdiensten wiederholen. "alltäglicher predigen" versuchen die meisten unserer Pfarrer/innen/Prädikant/innen. Es gibt eine Band, die zu bestimmten Anlässen spielt, dazu auch immer wieder kammermusikalische "Einlagen", Bläser und Kirchenchor sowieso, Uhrzeit: Eigentlich sonntags 9:30 Uhr, jedoch für Abendmusiken etc. So., 17 Uhr, Andachten auch SAMSTAGs 18.00 Uhr (wobei die Festlegung dieser Uhrzeit aus der Zeit kommt, wo samstags die Geschäfte um 13 Uhr schlossen ...)

Trotzdem haben wir im durhschnittlichen Besuch der Gottesdienste keine Steigerung, sondern allenfalls mal einen einmaligen Peak, wenn eine Besonderheit ist.


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