Oppelt mit dickem Reger in der Lindenkirche Berlin

Subbass1, Donnerstag, 23. April 2026, 16:46 (vor 128 Tagen) @ link1907

Im Endeffekt läuft alles darauf hinaus, dass die Musik an für sich so gut wie keinen Wert hat und eben laufend "gesponsert" werden muss. Staat, privat, ansonsten geht rein gar nichts. Wird das einfach so hingenommen? Die Leute, die dafür zuständig wären (gerade auch bei Kirchens) haben m.E. großteils ihren Job nicht gemacht, sondern sich aufs "Labern" verlegt. Beim Autoschrauber ist das anders, da kriegt jedes Schräublein seinen Aufpreis und eine Arbeitstunde wird so verrechnet, dass man von einem Lohn reden und davon leben kann. Da zahlen auch Musiker "Vollpreis".
Leider haben auch viele Musiker teilweise ein unmögliches Anspruchsdenken gegenüber Aufnehmenden und Labeln. Für die soll man quasi wochen- und monatelang für lau arbeiten. Da ist es vielleicht besser, die machen alles selbst, haben heute ja Möglichkeiten (und oft einen erstaunlich geringen Anspruch und/oder so manche Einbildung), die die Koryphäen vor Jahrzehnten nicht hatten. Deren Kompetenz werden sie aber nie und nimmer erreichen. Und ein priviligierter "Herr Professor" soll seine 12. CD/Aufnahme ruhig selbst und Vollpreis zahlen, so wie er es auch für alles andere macht.
PS Dupont z.B. schnitt einen Großteil oder alles selbst.


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