Ars Electronica 2025

elias.orgel, Freitag, 05. September 2025, 08:16 (vor 365 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf
bearbeitet von elias.orgel, Freitag, 05. September 2025, 08:30

Naturgemäß kommt da alles etwas extravagant daher (muss ja "Kunst" sein ;-), aber das Interview mit Navid Navab finde ich auf jeden Fall interessant.
Auch gefallen mit einzelne Abschnitte der Musik bwz. der Klänge. Standfotos, Projektbeschreibung und längere Videos hier.

Die Art und Weise, wie jemand, der sein Wirken "Medienarchäologie" nennt, eher zufällig eine ruinöse Pfeifenorgel entdeckt und begeistert ist von dem, was ihm begegnet, anschließend mit fantasievollen Begriffen dies in Worte zu kleiden suchtund mit neuer, selbst entwickelter Technologie "spielbar" bzw. für andere erfahrbar macht - das wirkt für mich fast ein wenig prophetisch. Wir werden das noch sehen, dass Menschen die Pfeifenorgel entdecken als etwas Verschüttetes, Verlorenes, aber zutiefst Faszinierendes.. und sie werden ihren Rausch in Worte kleiden, und im Publikum wird ein uralter Mensch sein, milde lächeln und sagen, dass er Orgelspiel noch richtig gelernt und praktiziert hat, und dass es damals auch schon schön war.

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Definitiv eine sehr interessante Entdeckung...

und

Da der Künstler (nicht Kaiser) offensichtlich weniger nackt ist und sowohl er als auch die Menschen und nicht zuletzt Du (lieber KBK) alles in so poetische Worte zu kleiden (suchen, müssen oder) können
bin ich sogar für die Zukunft (nicht nur) der Pfeifenorgel milde rauschhaft fasziniert zuversichtlich

Schön, dass Du seinen (?) inhaltsschweren Worten gegenüber so gnädig bist...

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Allein das Mehrfach-Pendel im Wintergatan Design wäre einen eigenen Preis wert (mbunnmMn)

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Orgelspielen heißt: im Sitzen tanzen ...

... für Gott


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