Kirchenmusik - ACV/VDD

gk @, Dienstag, 02. September 2025, 12:59 (vor 367 Tagen) @ Bauernflöte 2'
bearbeitet von gk, Dienstag, 02. September 2025, 13:47

Das Problem des ACV ist, dass ein Großteil seiner Arbeit an der Basis kaum wahrgenommen wird, weil sie sich im institutionellen Bereich abspielt. Nur die Preisverleihungen und Urkunden spielen bei der breiten Masse eine Rolle. Dabei ist der ACV auch Ansprech- und Verhandlungspartner für Politik und Musikwirtschaft, er strickt am musikalischen Netzwerk in Deutschland mit, arbeitet mit Partnerverbänden in anderen Ländern zusammen etc.. Das hat an der Basis kaum spürbare Auswirkungen und doch ist es das Fundament dafür, dass Kirchenmusik öffentlich Gehör findet! Wer in diesen Zirkeln nicht vertreten ist, wird schlicht nicht wahrgenommen! Und was nicht wahrgenommen wird, gerade in Zeiten, in denen kaum etwas wichtiger als Networking und die gute altmodische "Gesichtspflege" sind, ist nicht mehr wichtig.

Natürlich ist auch beim ACV nicht immer alles rund gelaufen und auch bei der öffentlichen Sichtbarkeit besteht noch Luft nach oben. Aber man arbeitet dran, gerade der aktuelle Präsident nebst Generalsekretär. Und auch deshalb ist die VDD-Entscheidung ebenso kurzsichtig wie strategisch falsch. Hier sägt die Kirche an einem Ast, der einer ihrer tragenden Äste ist - was sie in den "Zahlen und Fakten" ja selbst hinausposaunt.

Ich werde das Thema auf jeden Fall weiter verfolgen, auch noch für Musik und Kirche und für Backstage Classical. Jeglicher Input ist willkommen. Vom VDD erfährt man ja nix.....


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