Haskell-Bauweise bei Basspfeifen

Solcena ⌂ @, Samstag, 26. Juli 2025, 10:00 (vor 407 Tagen)
bearbeitet von Solcena, Samstag, 26. Juli 2025, 10:16

Hallo zusammen,

in einem Facebook-Beitrag stellt der nordamerikanische Orgelbauer Dobson Arbeiten an der „Curtis Field Concert Hall“ in Philadelphia vor; dort wird u.a. ein neuer labialer 32‘ namens Grand Open-Bass im Pedalwerk eingebaut. Die tiefe Oktave des Registers ist in Haskell-Bauweise ausgeführt, sodass die Pfeifen nur wenig länger als die eines Gedackt dieser Tonlage sind; allerdings nicht mit einem eingehängten Innenrohr, sondern etwas abweichend und m.E. eben anders als die in Europa teilweise gebauten Rucksackpfeifen (z.B. 8’ offen plus damit fest verbundener 5 1/3’ gedackt zum Erzeugen eines 16’-Tones). Die Firma schreibt dazu:

„This type of Haskell pipe doesn't have a discrete 'tube' hanging inside the pipe as smaller Haskell pipes do. Instead, there's a wooden partition that runs down the middle of the pipe between the side walls, stopping a couple feet above the languid. It divides the pipe body into front and back halves. The front half is open both at the top and the bottom. The back half is open at the bottom but stopped at the top, and functions like the tube in smaller Haskell pipes.“

Hat jemand eine Ahnung, ob solch eine Bauweise historische Vorbilder hat oder schon einmal in Europa realisiert wurde?

https://www.facebook.com/share/p/1ER348xNzj/?mibextid=wwXIfr


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