Neresheim und Giengen und Stiftung Orgeltest

MCVL @, Donnerstag, 29. Mai 2025, 10:15 (vor 468 Tagen) @ Evacuant

Die Beratung und Konzeption lag, wenn ich mich richtig erinnere, bei Wörsching oder Mehl (da müsste ich aber nochmals nachschauen).

"1938 dann wäre allerdings auch beinahe das Dischinger Instrument gestorben. Einen Neubau, mit dem bereits geliebäugelt worden war, hatte der hochangesehene Orgelforscher Joseph Wörsching verhindert. Und anschließend setzte sich Wörsching auch gegen den evangelischen Orgelsachverständigen Walter Supper aus Stuttgart durch, der die Orgel gern in Richtung neobarock umgebaut hätte"

https://www.hz.de/lokales/dischingen/zahlensymbolik-und-schnupftabak-in-der-pfarrkirche...

Genau, Wörsching war es. Mehr oder weniger durch Zufall wurde Wörsching auf diese Orgel aufmerksam. Es ist schon lange her, als ich diese Akten einmal eingesehen habe, aber ich meine mich zu erinnern, daß zu dem Zeitpunkt, als Wörsching die Orgel kennengelernt hat, der Neubau bereits in Auftrag gegeben war.

Hinterher stellte aber Supper sich und das Landesdenkmalamt ungeniert als die großen Retter des "Orgelkleinods" da.


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