Gewollt und nicht gekonnt

willscher, Samstag, 18. Februar 2012, 12:19 (vor 5320 Tagen)

Gotteslob.
Gewollt und nicht gekonnt.
Es lassen sich viele Beispiele finden.
Schon mal das Halleluja 532, 5 begleitet?
74 bzw. 613 (identisch). Hergesuchter geht es nicht. Herr Quack hat sich da was
abgestammelt, o Mann. Durchgefallen.
Segne dieses Kind 636. Ich weiß nicht, o Frau Woll Kinder hat(te). Auch wenn sie Trägerin des päpstlichen Ehrenkreuzes ist, bekommt sie von mir keine Lorbeeren für
diesen Song. Freudlos, einer Taufe (die ja ein freudiges Ereignis ist) völlig unangemessen. Die Verantwortlichen, die dafür gesorgt haben, daß das in den Stammteil kommt, müßten eigentlich Schmerzensgeld zahlen. Aber es gibt ja immer auch Fans, die so etwas mögen. Verzeihung bitte! Nur: Ich sage trotzdem: Prädikat wertlos.
Wir hatte das schon mal, aber ich kann nur bedauernd fragen: Warum hat keiner den Mut, schöne Melodien aus Italien (es gibt eine Riesenauswahl) ins GL zu integrieren.
Nochmal zum Halleluja: Das ist ein PREISRUF.
Für eine Trauerfeier gut verwendbar wären viele Melodien aus 530-532.
Bei manchem Ruf kommen einem die Tränen, aber nicht das Gefühl, in freudiger Atmosphäre auf die Verkündigung der FROHENBOTSCHAFT vorbereitet zu werden.

Was bin ich mal wieder garstig.............
meint entschuldigend
Andreas

Gewollt und nicht gekonnt

Frank Berger @, Wassenberg, Samstag, 18. Februar 2012, 13:27 (vor 5320 Tagen) @ willscher

Bei uns gerne gesungen: 530,7, gerne auch mit 4stimmiger Erweiterung für Chor von Colin Mawby, bei unserem früheren Chorleiter (r.i.p.) noch mit einer zusätzlichen Erweiterung für Chor zu der von Mawby von Otmar Faulstich.
Im übrigen stimm ich Dir zu, teilweise sind die Halleluja-Rufe nicht eben fröhlich
(luja, sog i)

Gruß ... Frank

Gewollt und nicht gekonnt

chp, Samstag, 18. Februar 2012, 13:33 (vor 5320 Tagen) @ willscher

Hallo,

von mir aus könnten die genannten Nummern gerne raus, auch wenn mein (verstorbener) Vater wohl Quack-Fan war und am Tage der Beerdigung meiner Mutter es sich nicht nehmen ließ, den "Leichenkaffee" zu verlassen, um den Vorabendgottesdienst zu beorgeln und dort als Nachspiel (im November!) "Christ ist erstanden" von eben, soweit ich mich richtig erinnere, EQ zu spielen. Inzwischen finde ich die Vertonungen und Sätze von EQ arg sperrig, schlecht singbar und mag sie nicht mehr.

Die angeführten Nummern habe ich jedenfalls weder im Süden noch im Norden je gehört, bei uns kommen die nie dran, obwohl wir regelmäßig fast das ganze Gesangbuch durchsingen.

Beste Grüße von der Waterkant
Christoph P.

Gewollt und nicht gekonnt

Contrebasson 32' @, Samstag, 18. Februar 2012, 14:16 (vor 5320 Tagen) @ willscher

Schon mal das Halleluja 532, 5 begleitet?

Wieso muss man etwas begleiten, das in der Praxis gar nicht erst benutzt wird?

74 bzw. 613 (identisch). Hergesuchter geht es nicht. Herr Quack hat sich da was
abgestammelt, o Mann. Durchgefallen.

"Text von Osterhuis" liest man da, in der niederländischen Version gibt es wahrscheinlich auch noch die passende Melodie, die bestimmt besser ist als als die von Quack - wieso immer wieder das Rad neu erfinden?

Wir hatte das schon mal, aber ich kann nur bedauernd fragen: Warum hat keiner den Mut, schöne Melodien aus Italien (es gibt eine Riesenauswahl) ins GL zu integrieren.

Selbiges gilt für die Propriumsvertonungen aus dem angloamerikanischen Sprachraum

Für eine Trauerfeier gut verwendbar wären viele Melodien aus 530-532.

Wie auch so manche GL-Antiphon zu den Psalmen...


Aber die Liste der Vertonungen, die nicht wirklich gelungen sind, bzw. der Lieder mit seltsamen Wort-Ton-Beziehungen im GL ist ja noch viel länger:
- 167 (G. Thurmair: O höre, Herr, erhöre mich)
- 271 (R. Schweizer: Das ist ein köstlich Ding)
- 272 (D. Hechtenberg: Singt das Lied der Freude)
- 273 (R. Schweizer: Singet dem Herrn ein neues Lied)
- 275 (M. L. Thurmair: König ist der Herr [wunderschöne Melodie, die durch den darübergelegten Text entstellt ist])
- 277 (K. Rommel: Singet, danket unserm Gott)
- 278 (P. E. Ruppel: Ich will dir danken, Herr)
- 281,1 (J. Seuffert: Danket dem Herrn, denn er ist gut)
- 299 (F. Kukuk: Manchmal kennen wir Gottes Willen)
- 308 (F. Gottschick: Gott, mein Gott)
- 548 (W. Röder: Die einen fordern Wunder)
- 611 (M. L. Thurmair: In Jubel, Herr, wir dich erheben)
- 623 (P. Kempin: Worauf sollen wir hören [Hier ist der Text schlimmer als die Weise])
- 641 (P. E. Ruppel: Gleich wie mich mein Vater gesandt hat)
- 655 (H. Beuerle: Wir sind mitten im Leben)
- 663 (E. Woll: Weder Tod noch Leben)

Natürlich ist die oben genannte Liste subjetktiv und zweifelsohne ist es teilweise auch nicht ganz fair, Lieder jüngeren Datums mit Liedern zu vergleichen, die über Jahrhunderte ausgewählt bzw. augesiebt wurden. Zu denken gibt mir außerdem, dass manche der oben aufgeführten Lieder nicht nur melodisch, sondern auch theologisch Probleme bereiten, wenn man genau hinschaut.
Allzugroße Hoffnungen mache ich mir aber angesichts des neuen GL auch nicht.

Mit besten Grüßen
Contrebasson 32'

Gewollt und nicht gekonnt

elsenp, Samstag, 18. Februar 2012, 15:44 (vor 5320 Tagen) @ Contrebasson 32'

Vollkommen deiner Meinung!

Wenn es eine Liste der "bad of GL" gäbe, wären das auch meine Vorschläge.

Gruß
Peter

Gewollt und nicht gekonnt

flautado, Sonntag, 19. Februar 2012, 16:16 (vor 5319 Tagen) @ Contrebasson 32'

Aber die Liste der Vertonungen, die nicht wirklich gelungen sind, bzw. der Lieder mit seltsamen Wort-Ton-Beziehungen im GL ist ja noch viel länger:
- 167 (G. Thurmair: O höre, Herr, erhöre mich)
- 271 (R. Schweizer: Das ist ein köstlich Ding)
- 272 (D. Hechtenberg: Singt das Lied der Freude)
- 273 (R. Schweizer: Singet dem Herrn ein neues Lied)
- 275 (M. L. Thurmair: König ist der Herr [wunderschöne Melodie, die durch den darübergelegten Text entstellt ist])
- 277 (K. Rommel: Singet, danket unserm Gott)
- 278 (P. E. Ruppel: Ich will dir danken, Herr)
- 281,1 (J. Seuffert: Danket dem Herrn, denn er ist gut)
- 299 (F. Kukuk: Manchmal kennen wir Gottes Willen)
- 308 (F. Gottschick: Gott, mein Gott)
- 548 (W. Röder: Die einen fordern Wunder)
- 611 (M. L. Thurmair: In Jubel, Herr, wir dich erheben)
- 623 (P. Kempin: Worauf sollen wir hören [Hier ist der Text schlimmer als die Weise])
- 641 (P. E. Ruppel: Gleich wie mich mein Vater gesandt hat)
- 655 (H. Beuerle: Wir sind mitten im Leben)
- 663 (E. Woll: Weder Tod noch Leben)

Der Liste des Grauens kann ich nur zustimmen. Allerdings wird ja in der Praxis quasi automatisch ausgesiebt. In den beiden Gemeinden, bei denen ich tätig bin, wird in einer Gemeinde maximal in der Fastenzeit Nr. 167 gesungen, in der anderen Gemeinde gar keines der Listenlieder. Da würde niemand auf die Idee kommen, diese Lieder auch nur versuchsweise zu verwenden. Und auch die Verwendung der Hallelujarufe beschränkt sich auf die wenigen singbaren aus dem 530er Nummern.

Ich bin trotzdem auf das neue Gotteslob gespannt, laut unserem Pfarrer dann in 2013, odr?!

Grüsse in die Runde

flautado

Gewollt und nicht gekonnt

willscher, Sonntag, 19. Februar 2012, 18:02 (vor 5319 Tagen) @ flautado

Aber die Liste der Vertonungen, die nicht wirklich gelungen sind, bzw. der Lieder mit seltsamen Wort-Ton-Beziehungen im GL ist ja noch viel länger:
- 167 (G. Thurmair: O höre, Herr, erhöre mich)
- 271 (R. Schweizer: Das ist ein köstlich Ding)
- 272 (D. Hechtenberg: Singt das Lied der Freude)
- 273 (R. Schweizer: Singet dem Herrn ein neues Lied)
- 275 (M. L. Thurmair: König ist der Herr [wunderschöne Melodie, die durch den darübergelegten Text entstellt ist])
- 277 (K. Rommel: Singet, danket unserm Gott)
- 278 (P. E. Ruppel: Ich will dir danken, Herr)
- 281,1 (J. Seuffert: Danket dem Herrn, denn er ist gut)
- 299 (F. Kukuk: Manchmal kennen wir Gottes Willen)
- 308 (F. Gottschick: Gott, mein Gott)
- 548 (W. Röder: Die einen fordern Wunder)
- 611 (M. L. Thurmair: In Jubel, Herr, wir dich erheben)
- 623 (P. Kempin: Worauf sollen wir hören [Hier ist der Text schlimmer als die Weise])
- 641 (P. E. Ruppel: Gleich wie mich mein Vater gesandt hat)
- 655 (H. Beuerle: Wir sind mitten im Leben)
- 663 (E. Woll: Weder Tod noch Leben)


Der Liste des Grauens kann ich nur zustimmen. Allerdings wird ja in der Praxis quasi automatisch ausgesiebt. In den beiden Gemeinden, bei denen ich tätig bin, wird in einer Gemeinde maximal in der Fastenzeit Nr. 167 gesungen, in der anderen Gemeinde gar keines der Listenlieder. Da würde niemand auf die Idee kommen, diese Lieder auch nur versuchsweise zu verwenden. Und auch die Verwendung der Hallelujarufe beschränkt sich auf die wenigen singbaren aus dem 530er Nummern.

Ich bin trotzdem auf das neue Gotteslob gespannt, laut unserem Pfarrer dann in 2013, odr?!

Grüsse in die Runde

flautado

Tolle Liste!
Ich stelle fest, daß ich fast alles noch nie begleiten mußte. 271 ist ja DAS Beispiel für "blue notes" (Scotty horcht jetzt sicher auf!) Felicitas Kukuck (aus Hamburg) hat wohl noch nie selber gesungen..........Auch Walter Röder hat sich irgendwie nicht zum weltberühmten Komponisten entwickelt. 641 hat Herr Ruppel vermutlich mit Hilfe von Notenwürfeln dieses Lied (eigentlich muß man sich für diesen Ausdruck bei der Gattung "Lied" entschuldigen. (Entschuldigung!)) "erstellt. Der Würfelbecher war wohl - wie ev. der Autor - recht betrunken, vielleicht war ja Rosenmontag. 275 ist eine tolle Melodie, also das Gegenteil des Textes. 611 muß man leider manchmal begleiten. Man sollte solche Komponisten dazu zwingen, vor der Kommission seinen Sch....... singend vorzutragen.

Zu den Hallelujas: Die sind ja regelmäßig dran im Gottesdienst. Und dafür gibt es zu wenige. Man kann sich aber gut damit behelfen, aus bestimmten Liedern das "Halleluja" herauszuziehen. So macht das gerne ein Monsignore in Hamburg. Zu Weihnachtszeit also aus "Kommet, ihr Hirten" (HH Anhang 851, Ende der 2. Str.) oder die letzte Zeile von 146, zur Osterzeit aus 218 oder 219 oder 221 erste Zeile, oder 231 Schluß und und und....

Und ob das GL 2013 kommt....da habe ich so meine Zweifel. Vieles ist ungeklärt (Gloria-Paraphrasen). Das kann sich u. Umständen ziehen....

Gruß Andreas

Gewollt und nicht gekonnt

Florian-L, Sonntag, 19. Februar 2012, 18:24 (vor 5319 Tagen) @ willscher

Ich stelle fest, daß ich fast alles noch nie begleiten mußte. 271 ist ja DAS Beispiel für "blue notes" (Scotty horcht jetzt sicher auf!)

Ja, da kann man durchaus etwas Pfiffiges daraus machen. Der aktuelle Satz ist die völlig falsche Herangehensweise.

Gruß, Florian

--
"Nicht alles, was tönt, ist auch Musik."
-Joseph Marx-

Gewollt und nicht gekonnt

Andreas Scotty Böttcher ⌂ @, Dresden, Sonntag, 19. Februar 2012, 18:26 (vor 5319 Tagen) @ willscher

Zum Thema Blue Notes können wir ja gleich bei Willscher bleiben: Da gibt es auch ein paar schöne auf Deinem Silberling - siehe Track 12.

Herzlich grüßt
Scotty.

--
"Tradition ist Bewahrung des Feuers und nicht Anbetung der Asche." (Gustav Mahler)

Gewollt und nicht gekonnt

Orgelnist, Montag, 20. Februar 2012, 14:57 (vor 5318 Tagen) @ willscher

ausser 268 hab ich davon auch noch keins begleiten (müssen) dürfen.

aber gerade das würde ich auch von der Liste streichen. Mal abgesehen von dem grausamen Satz im roten Orgelbuch... Aber das Lied finde ich in Ordnung. vor drei, vier Sonntagen (i Jhk) hat es auch sehr gut gepasst...


Kennt jemand die Sätze von Alfred Müller-(Kranich) im (neuen) Orgelbuch zum Trierer Anhang ??? teilweise kann man die keinem zumuten. geschweige denn die dazu gehörigen Vorspiele da fällt mir spontan 844 - Deinem Heiland .. ein das Vorspiel ist die Krönung... Kann nicht ganz ernst gemeint sein...

Gewollt und nicht gekonnt

Martin78 @, Montag, 20. Februar 2012, 15:00 (vor 5318 Tagen) @ Orgelnist
bearbeitet von Martin78, Montag, 20. Februar 2012, 15:36

Kennt jemand die Sätze von Alfred Müller-(Kranich) im (neuen) Orgelbuch zum Trierer Anhang ??? teilweise kann man die keinem zumuten. geschweige denn die dazu gehörigen Vorspiele da fällt mir spontan 844 - Deinem Heiland .. ein das Vorspiel ist die Krönung... Kann nicht ganz ernst gemeint sein...

Was findest du an denen so schlimm? Sie sind, passend zu den betreffenden Liedern, halt im Stile des 19. Jhdts. ausgefallen, ich spiele sie eigentlich sehr gerne.

Guck mal ins alte Trierer Orgelbuch (das vor der Neuedition) rein, da stehen z.T. wirklich üble, stilistisch unpassende Sachen drin... Kantionalsätze für Lieder des 19. Jhdts. usw.

Martin

Gewollt und nicht gekonnt

elsenp, Montag, 20. Februar 2012, 15:15 (vor 5318 Tagen) @ Orgelnist

ausser 268 hab ich davon auch noch keins begleiten (müssen) dürfen.

aber gerade das würde ich auch von der Liste streichen. Mal abgesehen von dem grausamen Satz im roten Orgelbuch... Aber das Lied finde ich in Ordnung. vor drei, vier Sonntagen (i Jhk) hat es auch sehr gut gepasst...

GL 268 ??? Tippfehler oder ernsthaft???

Gewollt und nicht gekonnt

perotin @, Rhein-Neckar-Raum, Montag, 20. Februar 2012, 18:38 (vor 5318 Tagen) @ Orgelnist

ausser 268 hab ich davon auch noch keins begleiten (müssen) dürfen.

aber gerade das würde ich auch von der Liste streichen. Mal abgesehen von dem grausamen Satz im roten Orgelbuch... Aber das Lied finde ich in Ordnung. vor drei, vier Sonntagen (i Jhk) hat es auch sehr gut gepasst...

Ich mag diese Melodie auch, sie wird den Gesangbuchwechsel hoffentlich überleben.

Bei den Orgelbuchsätzen kann ich kaum mitreden, spiele immer meine eigenen ;-)

p.

Gewollt und nicht gekonnt

3rd_astronaut, Sonntag, 19. Februar 2012, 22:36 (vor 5319 Tagen) @ Contrebasson 32'

Aber die Liste der Vertonungen, die nicht wirklich gelungen sind, bzw. der Lieder mit seltsamen Wort-Ton-Beziehungen im GL ist ja noch viel länger:
- 167 (G. Thurmair: O höre, Herr, erhöre mich)
- 271 (R. Schweizer: Das ist ein köstlich Ding)
- 272 (D. Hechtenberg: Singt das Lied der Freude)
- 273 (R. Schweizer: Singet dem Herrn ein neues Lied)
- 275 (M. L. Thurmair: König ist der Herr [wunderschöne Melodie, die durch den darübergelegten Text entstellt ist])
- 277 (K. Rommel: Singet, danket unserm Gott)
- 278 (P. E. Ruppel: Ich will dir danken, Herr)
- 281,1 (J. Seuffert: Danket dem Herrn, denn er ist gut)
- 299 (F. Kukuk: Manchmal kennen wir Gottes Willen)
- 308 (F. Gottschick: Gott, mein Gott)
- 548 (W. Röder: Die einen fordern Wunder)
- 611 (M. L. Thurmair: In Jubel, Herr, wir dich erheben)
- 623 (P. Kempin: Worauf sollen wir hören [Hier ist der Text schlimmer als die Weise])
- 641 (P. E. Ruppel: Gleich wie mich mein Vater gesandt hat)
- 655 (H. Beuerle: Wir sind mitten im Leben)
- 663 (E. Woll: Weder Tod noch Leben)

Das meiste ist mir völlig unbekannt (wie sicher vielen). 275 hab ich früher oft gespielt (der Pfarrer hieß König, aber ich will ihm nicht unterstellen, das Lied besonders oft aufs Programm gebracht zu haben ;-) ).
272 wird in manchen evangelischen Gemeinden gesungen; mir war gar nicht bewusst, dass das auch im GL steht.
Die Messen 425-455 sind für mich auch weitestgehend terra incognita.

Gewollt und nicht gekonnt

Contrebasson 32' @, Sonntag, 19. Februar 2012, 23:04 (vor 5319 Tagen) @ 3rd_astronaut

Das meiste ist mir völlig unbekannt (wie sicher vielen).

Dann rate ich folgendes:
GL aufschlagen, aufs Notenpult legen und einfach mal anspielen (und mitsingen), weil's so schön ist.

Mit karnevalistischen Grüßen
Contrebasson 32'

Gewollt und nicht gekonnt

Martin78 @, Montag, 20. Februar 2012, 09:01 (vor 5318 Tagen) @ Contrebasson 32'

Aber die Liste der Vertonungen, die nicht wirklich gelungen sind, bzw. der Lieder mit seltsamen Wort-Ton-Beziehungen im GL ist ja noch viel länger:
- 167 (G. Thurmair: O höre, Herr, erhöre mich)
- 271 (R. Schweizer: Das ist ein köstlich Ding)
- 272 (D. Hechtenberg: Singt das Lied der Freude)
- 273 (R. Schweizer: Singet dem Herrn ein neues Lied)
- 275 (M. L. Thurmair: König ist der Herr [wunderschöne Melodie, die durch den darübergelegten Text entstellt ist])
- 277 (K. Rommel: Singet, danket unserm Gott)
- 278 (P. E. Ruppel: Ich will dir danken, Herr)
- 281,1 (J. Seuffert: Danket dem Herrn, denn er ist gut)
- 299 (F. Kukuk: Manchmal kennen wir Gottes Willen)
- 308 (F. Gottschick: Gott, mein Gott)
- 548 (W. Röder: Die einen fordern Wunder)
- 611 (M. L. Thurmair: In Jubel, Herr, wir dich erheben)
- 623 (P. Kempin: Worauf sollen wir hören [Hier ist der Text schlimmer als die Weise])
- 641 (P. E. Ruppel: Gleich wie mich mein Vater gesandt hat)
- 655 (H. Beuerle: Wir sind mitten im Leben)
- 663 (E. Woll: Weder Tod noch Leben)

D'accord mit dem größten Teil der Liste, kaum jemand würde diesen Liedern Tränen nachweinen, wenn sie dereinst im neuen GL nicht enthalten sein sollten.
GL 271 gefällt mir persönlich aber gut, m.E. eines der gelungeneren NGL. Der Refrain ist auch gemeindetauglich, aber die Strophen macht besser mit einer Schola.

Gewollt und nicht gekonnt

tiratutti @, Samstag, 18. Februar 2012, 15:24 (vor 5320 Tagen) @ willscher

Hallo,

Schon mal das Halleluja 532, 5 begleitet?

noch nie.

Nochmal zum Halleluja: Das ist ein PREISRUF.
Für eine Trauerfeier gut verwendbar wären viele Melodien aus 530-532.
Bei manchem Ruf kommen einem die Tränen, aber nicht das Gefühl, in freudiger Atmosphäre auf die Verkündigung der FROHENBOTSCHAFT vorbereitet zu werden.

hat mich auch schon immer gewundert. Und wird hoffentlich im neuen GL besser.

Was bin ich mal wieder garstig.............

überhaupt nicht.
Die Evaluation für das NGL wird wahrscheinlich schon abgeschlossen sein, trotzdem mein Halleluja-Vorschlag: obwohl ich 530,1 eigentlich für ein gelungenes Halleluja halte (und meist wie im anhängenden Bild harmonisiere), würde ich das Ding von dorisch nach Dur setzen, dazu den Spitzenton von c2 auf d2 ändern et voilà.

Grüße von tiratutti

[image]

Gewollt und nicht gekonnt

3rd_astronaut, Samstag, 18. Februar 2012, 15:32 (vor 5320 Tagen) @ willscher

Gotteslob.
Gewollt und nicht gekonnt.
Es lassen sich viele Beispiele finden.
Schon mal das Halleluja 532, 5 begleitet?

Ich muss gestehen, das ich *keine* der 532er-Nummern je auf einem Liedzettel hatte.

74 bzw. 613 (identisch). Hergesuchter geht es nicht. Herr Quack hat sich da was
abgestammelt, o Mann. Durchgefallen.

74 kann man nach "Valet will ich dir geben" singen wie dort vorgeschlagen, und das hatte ich auch schon auf Programmen.

Segne dieses Kind 636. Ich weiß nicht, o Frau Woll Kinder hat(te). Auch wenn sie Trägerin des päpstlichen Ehrenkreuzes ist, bekommt sie von mir keine Lorbeeren für
diesen Song. Freudlos, einer Taufe (die ja ein freudiges Ereignis ist) völlig unangemessen. Die Verantwortlichen, die dafür gesorgt haben, daß das in den Stammteil kommt, müßten eigentlich Schmerzensgeld zahlen. Aber es gibt ja immer auch Fans, die so etwas mögen. Verzeihung bitte! Nur: Ich sage trotzdem: Prädikat wertlos.

Tja, das Ehrenkreuz hätte wohl eher Zenetti verdient. Zumindest ist sein Text *äußerst* beliebt bei Taufen. Wird dann aber immer gelesen wegen der Woll-Melodie. Kürzlich hatte ich auf einer Taufe mal eine Alternativmelodie auf dem Liedblatt, kann mich aber nicht mehr dran erinnern.

Aber diese ganzen Unglücke nehmen halt nur Platz weg im GL, aber "belästigen" einen in der Praxis doch ganz ganz selten. Da finde ich diese Horror-Marienschmonzetten schon ärger: Die finde ich gruselig *und* sie kommen dran :-o

Gewollt und nicht gekonnt

perotin @, Rhein-Neckar-Raum, Samstag, 18. Februar 2012, 15:51 (vor 5320 Tagen) @ willscher

Gotteslob.
Gewollt und nicht gekonnt.
Es lassen sich viele Beispiele finden.
Schon mal das Halleluja 532, 5 begleitet?
74 bzw. 613 (identisch). Hergesuchter geht es nicht. Herr Quack hat sich da was
abgestammelt, o Mann. Durchgefallen.
Segne dieses Kind 636. Ich weiß nicht, o Frau Woll Kinder hat(te). Auch wenn sie Trägerin des päpstlichen Ehrenkreuzes ist, bekommt sie von mir keine Lorbeeren für
diesen Song. Freudlos, einer Taufe (die ja ein freudiges Ereignis ist) völlig unangemessen. Die Verantwortlichen, die dafür gesorgt haben, daß das in den Stammteil kommt, müßten eigentlich Schmerzensgeld zahlen. Aber es gibt ja immer auch Fans, die so etwas mögen. Verzeihung bitte! Nur: Ich sage trotzdem: Prädikat wertlos.

Dem kann ich nur zustimmen. Die genannten Sachen tauchen zum Glück so gut wie nie auf Liedplänen auf.

Von Erhard Quack gibt es immerhin auch einige sehr gute, kraftvolle Melodien, etwa GL 637 oder 540.

Grüße,
perotin

Gewollt und nicht gekonnt

Frank Berger @, Wassenberg, Sonntag, 19. Februar 2012, 12:21 (vor 5319 Tagen) @ willscher

Hallo Forum,
eine Frage, besonders an die Profis im Bistum Aachen: Was haltet ihr vom Heilig-Lied 921, und da insbesondere vom Begleitsatz im Orgelbuch zum Aachener Anhang? Für mich als auf das Orgelbuch angewiesener (gewesener) Hobby-Vertreter ist der Satz kaum praktikabel.
Gruß ... Frank

Gewollt und nicht gekonnt

willscher, Sonntag, 19. Februar 2012, 13:11 (vor 5319 Tagen) @ Frank Berger

Hallo Forum,
eine Frage, besonders an die Profis im Bistum Aachen: Was haltet ihr vom Heilig-Lied 921, und da insbesondere vom Begleitsatz im Orgelbuch zum Aachener Anhang? Für mich als auf das Orgelbuch angewiesener (gewesener) Hobby-Vertreter ist der Satz kaum praktikabel.
Gruß ... Frank

Hallo Frank,

kannst Du mir die Melodie mal zukommen lassen?
Ich habe leider keinen Aachener Anhang parat.

Gruß

Andreas

Gewollt und nicht gekonnt

OrganistusOecumenicus, Mittwoch, 29. Februar 2012, 21:35 (vor 5309 Tagen) @ Frank Berger

Au ja, die Frage interessiert mich auch als ebenfalls im Bistum Aachen tätiger Aushilfsorganist.

Gewollt und nicht gekonnt

elsenp, Donnerstag, 01. März 2012, 06:02 (vor 5308 Tagen) @ OrganistusOecumenicus

Au ja, die Frage interessiert mich auch als ebenfalls im Bistum Aachen tätiger Aushilfsorganist.

GL 921 (AC) ist ein Kinderlied zum Sanctus, und so muss es auch begleitet werden: Mit einfachen Akkordblöcken auf der 1 und der 3. Und im Tempo eher beschwingt schnell (sonst wird leicht ein Walzer draus...)

Die Orgelsätze im Aachener Erweiterungsanhang sind nur im Ausnahmefall zu empfehlen (z.B. wenn sie vom Komponisten selbst stammen). Ansonsten scheint zur Zeit der Herausgabe des Buches die Begleitung von NGL noch nicht über angekommen zu sein.

Gruß
Peter

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