Marcel Andreas Ober in St. Andreas, D-Altstadt
Hallo Forum,
am 12.02. spielte Marcel Andreas Ober die Sonntagsorgel in St. Andreas. Der hatte ein eher leichtgewichtiges Programm mitgebracht. Einzig Escaich (Récit von 1995) stach hier heraus. Ober begann mir einem der unvermeidbaren Bach-Vivaldi-Weimar-Walther-Konzerte (593). Rasche Tempi, akkurate Technik, kein Drama oder Kitsch im Adagio. Unmittelbar anschließend folgte der Escaich, der ob seiner Akkordfolgen und Steigerungen aufhorchen ließ. Von Guilmant gab es eine schöne Variationenfolge über “Was Gott tut, das ist wohgetan” aus op. 39 und den Choral “Ave Maria”. Geschmackvoll registriert. Guilmant sollte man nicht unterschätzen. Am Ende der ebenfalls offenbar unvermeidbare Louis-James-Alfred Lefébure-Wély. Sein Marche Es- Dur ist reine Kirmesmusik. Keine Frage: Schmissig gemacht.
Gruß Clemens Schäfer
P.S. Am 19.02. gibt es keine Sonntagsorgel; da bestimmen die Karnevalisten den Ton in der Altstadt. Am 26.02. spielt Sebastian Klein von der benachbarten Neanderkirche. Da ist Fastenzeit und also ein anderes Programm zu erwarten.
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Forte heißt nicht laut sondern kräftig,
Piano nicht schwach sondern leise!
(Arthur Rubinstein)