Odilo KLasen in St.Elisabeth, D-Flingern, 14.02.2011

Karsten, Dienstag, 15. Februar 2011, 12:20 (vor 5727 Tagen) @ Clemens Schäfer

Hallo!

[...] Klasen hatte in seinen Eingangsworten gemeint, der Schwiegervater sei wohl moderner als der Schwiegersohn. Was hier demonstriert wurde. Nur wenn am Ende der Choral “Was Gott tut, das ist wohlgetan” in einer “in dulci jubilo”-Registrierung daherkommt (Ganz oben und hell, fast piepsig) ist der dynamische Abstand zur mf-Wiederholung zu groß. Aber das ist nur eine Randnotiz.

Eine in der Tat interessante Randbemerkung. Liszt wird leider von vielen noch unterschätzt bzw. einfach nur in die Virtuosenecke gesteckt. Gut, zahlreiche seiner Stück(ch)e(n) hätte er vielleicht besser nicht geschrieben, aber einige Highlights machen das alles wieder wett.

Die originalen dynamischen Abstände der Choralpassage lauten übrigens p (dolce) vs. ff. Da merkte man die Grenzen dieser Orgel, wenn man in "romantischen" Klangfarben denkt. An solchen Orgeln muss man eben Kompromisse machen.

Gruß
Karsten

P.S. Wie an anderer Stelle schon bemerkt wurde, eine sehr frühe Klais, fast schon ein Eintrag ins Guiness-Buch wert ;)


gesamter Thread:

 

powered by my little forum