Bauhausorgel

Frank Berger @, Wassenberg, Mittwoch, 01. Februar 2012, 09:02 (vor 5338 Tagen) @ FranzS.
bearbeitet von Frank Berger, Mittwoch, 01. Februar 2012, 10:36

Wenn ich Unda maris richtig verstanden habe, ging es darum, ob ein Architekt nachweislich an der Planung der Orgel beteiligt war. Der Text im Walcker-Prospekt gibt dazu aber leider gar nichts her.
Auch in der Festschrift zu 50 Jahre Matthäikirche schreibt die damalige Kantorin Wiltrud Fuchs
(über deren Konzert in der Johanneskirche Clemens Schäfer kürzlich berichtet hat) nur, dass der Architekt Rosskotten "die Empore für Chor und Orchester ausreichend bemessen und auch die nötigen Nebenräume hinter der Orgel nicht vergessen" habe. Ob er an der Planung der Orgel bzw. des Prospektes beteiligt war, steht da leider nicht, auch nicht bei O.G.Blarr, der in seinem Buch über die Orgelstadt Düsseldorf nur schreibt: "Die Prospektgestaltung der Matthäiorgel war ausgesprochen modern und bewußt zur modernen Kirche erfunden, die Bauhaustendenzen und neue Sachlichkeit widerspiegelt."
In der zitierten Festschrift ist auch ein Beitrag des Architekten Rosskotten zum Bau der Kirche abgedruckt, in dem es über die Orgel lapidar heißt: "Als architektonische Gegenwirkung zu Altar und Kanzel baut sich in mächtigen Vertikalen auf der ihnen gegenüberliegenden Wand die Orgel auf. Mit ihren 68 Stimmen ist sie die größte Orgel der Düsseldorfer Gemeinde."

Gruß
Frank


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