Valley II

fluteceleste @, München, Dienstag, 31. Januar 2012, 07:11 (vor 5338 Tagen) @ fluteceleste
bearbeitet von fluteceleste, Dienstag, 31. Januar 2012, 07:32

Weiter geht es in die Zollingerhalle, die ehemals zu einem Sägewerk gehörte (wird auch hier erläutert) und schließlich nach Valley gebracht wurde- somit gibt es auch etwas architektonisch interessantes zu sehen.

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Dort befinden sich 6 Instrumente:
Zunächst die Orgel des Hamburger Schröderstifts (Ernst Röver/Hausneindorf (Ist das dann Kastenlade??:-)), sehr orgelbewegt, erinner mich leider nicht, ob später umgebaut).
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Blick von der Empore:
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Hier konnte sogar das Gemälde von Cesare Mussini (1804-1879) restauriert werden, das jetzt wieder neu erstrahlt (näheres dazu hier ; etwas nach unten scrollen zu "ein weitgereistes Gemälde.."), und jetzt die Frontseite des Saals ziert. Das darf schon als besondere Rarität gelten.
Spieltischdetail für Dispositionshungrige:
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Hier schmiegen sich vor allem Prinzipal, Gedeckt und Flöte in 8' und 4'-Lage dem Ohr an, die mit der Pneumatik ein "stimmiges Gefüge" geben.
Dann die „erste Münchner Rokokoorgel“, mit einem durch eine lokale Schreinerei neu angefertigten Prospekt (das alte Gehäuse verblieb in der Kirche). Vom Klang her für mich das Highlight in der Halle. Kernig und herb.
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Man möchte noch daran verweilen-doch es geht weiter.

Das Positiv von Karl Richter (mit ineinander stapelbaren Subbaßpfeifen)
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Das Eule-Positiv ("ideale Kleinorgel") aus den 1940er Jahren, das aus einer privaten Musiksammlung stammt, Gehäuse ebenfalls restauriert
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-ein platzsparender Sordun darf nicht fehlen:
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Die Multiplex-Orgel (aus Wilhelmshaven). In einem Artikel wurde ja erwähnt dass sogar "ein rennomierter Organist aus Dresden" daran Gefallen fand..Allerdings war hier für eine Klangprobe keine Zeit, optisch jedenfalls nicht ganz so spektakulär, Gesamtansicht klaue ich jetzt mal von der Webseite..)
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Die große Steinmeyer-Orgel aus der Jesuitenkirche Heidelberg (III/55).
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Vergleicht man mit dem originalen Prospekt:
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so fällt auf dass hier gekürzt wurde- diese sind jetzt gedeckte Pfeifen.
Ein in typischer Steinmeyer-Manier wirklich -wie ich finde- sehr ansprechender Spieltisch (bei einem Auto würde man sagen: Alle Bedienelemente und Instrumente übersichtlich und ergonomisch brauchbar angeordnet).
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(könnte zum Pedal gehören)
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(gesehen in Richtung Rückwand, mit Pedalposaune und Trompete(?). Es gibt auch ein Pedal-Cornett 2' (vgl. den 16'-4'-Thread!), das aber immerhin als Teil des kompletten Chors 16-8-4-2 fungiert.
Spieltisch direkt zwischen HW- und Pedalladen:
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Wie bereits an anderer Stelle vermerkt, befindet sich der Spieltisch direkt in der Orgel, sodaß für den Orgelspielenden die Klangkontrolle nicht möglich ist.
Es gibt übrigens in der Orgel keinen Magzinbalg, was man bei länger angehaltenem Pleno-bzw. Tuttiakkord auch bemerkt…
Schließlich möchte ich auch auf die Dokumentation hinweisen, die die Geschichte zumindest der Orgeln in der Zollinger-Halle ausführlicher beschreibt, und auch postalisch angefordert werden kann. Die darin enthaltene CD hat Hedwig Bilgram eingespielt. Trotz einiger starker Verstimmungen va. bei der großen Orgel liefert die CD einen guten Eindruck der Instrumente. (soviel Werbung muß sein,und 12 EUR sind wirklich geschenkt)
Fortsetzung folgt!


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