Frage an die Experten: Gibt es eine Pfeifenorgel, die nachweislich direkt mit oder von einem Architekten der Bauhaus-Schule geplant wurde?
Auch bis in die frühen 60er Jahre wurden ja viele Architekturentwürfe von Häusern aus der Schublade geholt, die bereits in den 20er Jahren auf dem Reißbrett entstanden. Bin gespannt auf Beiträge!
Bauhausorgel
FranzS.
, Dienstag, 31. Januar 2012, 17:01 (vor 5337 Tagen) @ Unda Maris
bearbeitet von FranzS., Dienstag, 31. Januar 2012, 17:16
Frage an die Experten: Gibt es eine Pfeifenorgel, die nachweislich direkt mit oder von einem Architekten der Bauhaus-Schule geplant wurde?
Auch bis in die frühen 60er Jahre wurden ja viele Architekturentwürfe von Häusern aus der Schublade geholt, die bereits in den 20er Jahren auf dem Reißbrett entstanden. Bin gespannt auf Beiträge!
Hallo,
nicht verzagen, bei Walcker fragen, bzw. dessen Archiv. Ob richtige Bauhausarchitekten, also solche, die am Bauhaus gelehrt haben, viele Kirchen gebaut haben, ist mir eher nicht bekannt. Einen Orgelprospekt der neuen Sachlichkeit habe ich hier gefunden. Le Corbusier war übrigens kein Bauhausarchitekt.
Grüße
Franz
Bauhausorgel
Martin78
, Dienstag, 31. Januar 2012, 17:15 (vor 5337 Tagen) @ FranzS.
Ruissisch Horn, war: Bauhausorgel
fluteceleste
, München, Donnerstag, 02. Februar 2012, 20:59 (vor 5335 Tagen) @ Martin78
bearbeitet von fluteceleste, Donnerstag, 02. Februar 2012, 21:04
Scheint meist ein labialer 4' zu sein.
gibt es so auch noch in Nürnberg, St. Lorenz(Schwellwerk). Auch im Athenäum Bukarest, war ja kürzlich von gwm restauriert worden- allerdings taucht es dort nur als transmission aus dem schwellwerk im pedal auf..hm.
Dann noch Weida
Ausserdem Tübingen, Festsaal der Universität- auch ein Instrument im ewigen Dornröschenschlaf.
Wikipedia sagt etwas von Naturhorn-Instrumenten..
na dann, Trööööt
stefan
![[image]](images/uploaded/201202022103034f2afa07ef8b0.jpg)
Ruissisch Horn, war: Bauhausorgel
Friedrich
, Donnerstag, 02. Februar 2012, 21:11 (vor 5335 Tagen) @ fluteceleste
Bauhausorgel
Frank Berger
, Wassenberg, Mittwoch, 01. Februar 2012, 09:02 (vor 5336 Tagen) @ FranzS.
bearbeitet von Frank Berger, Mittwoch, 01. Februar 2012, 10:36
Wenn ich Unda maris richtig verstanden habe, ging es darum, ob ein Architekt nachweislich an der Planung der Orgel beteiligt war. Der Text im Walcker-Prospekt gibt dazu aber leider gar nichts her.
Auch in der Festschrift zu 50 Jahre Matthäikirche schreibt die damalige Kantorin Wiltrud Fuchs
(über deren Konzert in der Johanneskirche Clemens Schäfer kürzlich berichtet hat) nur, dass der Architekt Rosskotten "die Empore für Chor und Orchester ausreichend bemessen und auch die nötigen Nebenräume hinter der Orgel nicht vergessen" habe. Ob er an der Planung der Orgel bzw. des Prospektes beteiligt war, steht da leider nicht, auch nicht bei O.G.Blarr, der in seinem Buch über die Orgelstadt Düsseldorf nur schreibt: "Die Prospektgestaltung der Matthäiorgel war ausgesprochen modern und bewußt zur modernen Kirche erfunden, die Bauhaustendenzen und neue Sachlichkeit widerspiegelt."
In der zitierten Festschrift ist auch ein Beitrag des Architekten Rosskotten zum Bau der Kirche abgedruckt, in dem es über die Orgel lapidar heißt: "Als architektonische Gegenwirkung zu Altar und Kanzel baut sich in mächtigen Vertikalen auf der ihnen gegenüberliegenden Wand die Orgel auf. Mit ihren 68 Stimmen ist sie die größte Orgel der Düsseldorfer Gemeinde."
Gruß
Frank
Bauhausorgel
Frank Berger
, Wassenberg, Mittwoch, 01. Februar 2012, 10:52 (vor 5336 Tagen) @ Frank Berger
bearbeitet von Frank Berger, Mittwoch, 01. Februar 2012, 10:56
PS dazu: Sicher nicht Bauhaus, aber supermodern mit Stahl-und Glasgehäuse war die Klais-Orgel
in der Düsseldorfer Marienkirche (Mariä Empfängnis, Oststrasse) von 1957.
Dazu heißt es im GdO-Band "Aspekte der Orgelbewegung" auf Seite 226: Der Künstler der Düsseldorfer Orgel LEHMBROCK, vielleicht seiner Zeit voraus, blieb unverstanden: Die Orgel wechselte in der frühen 80er Jahren ihr Gewand".
Leider habe ich kein eigenes Bild, so dass ich keins posten kann. Im Netz habe ich auch nichts gefunden.
Josef Lehmbrock war Architekt der ersten Renovierung / Restaurierung der Kirche nach dem
II. Weltkrieg (1950-69).
Ob sie unter die Rubrik "hässlich" fallen würde, ist wohl Geschmackssache. Richtig schön fand ich sie nicht, würde sie aber auch nicht als hässlich bezeichnen. Ungewöhnlich war sie auf jeden Fall.
Gruß
Frank
Bauhausorgel
Friedrich
, Mittwoch, 01. Februar 2012, 11:17 (vor 5336 Tagen) @ Frank Berger
bearbeitet von Friedrich, Mittwoch, 01. Februar 2012, 16:27
PS dazu: Sicher nicht Bauhaus, aber supermodern mit Stahl-und Glasgehäuse war die Klais-Orgel
in der Düsseldorfer Marienkirche (Mariä Empfängnis, Oststrasse) von 1957.
Dazu heißt es im GdO-Band "Aspekte der Orgelbewegung" auf Seite 226: Der Künstler der Düsseldorfer Orgel LEHMBROCK, vielleicht seiner Zeit voraus, blieb unverstanden: Die Orgel wechselte in der frühen 80er Jahren ihr Gewand".
Leider habe ich kein eigenes Bild, so dass ich keins posten kann. Im Netz habe ich auch nichts gefunden.
Josef Lehmbrock war Architekt der ersten Renovierung / Restaurierung der Kirche nach dem
II. Weltkrieg (1950-69).Ob sie unter die Rubrik "hässlich" fallen würde, ist wohl Geschmackssache. Richtig schön fand ich sie nicht, würde sie aber auch nicht als hässlich bezeichnen. Ungewöhnlich war sie auf jeden Fall.
Da war doch was.
Richtig: Ein altes »Kunst-und-Kirche«-Heft. Et voilà:
Das neue Gehäuse stelle ich hier mal nicht hin, ist m. E. kein Ruhmesblatt des Erbauers – im Gegensatz zum alten Entwurf. Der dürfte allerdings recht schnell verdreckt gewesen sein.
Gruß,
Friedrich
Bauhausorgel
Tastenhalter
, Mittwoch, 01. Februar 2012, 19:48 (vor 5336 Tagen) @ Friedrich
PS dazu: Sicher nicht Bauhaus, aber supermodern mit Stahl-und Glasgehäuse war die Klais-Orgel
in der Düsseldorfer Marienkirche (Mariä Empfängnis, Oststrasse) von 1957.
Dazu heißt es im GdO-Band "Aspekte der Orgelbewegung" auf Seite 226: Der Künstler der Düsseldorfer Orgel LEHMBROCK, vielleicht seiner Zeit voraus, blieb unverstanden: Die Orgel wechselte in der frühen 80er Jahren ihr Gewand".
Leider habe ich kein eigenes Bild, so dass ich keins posten kann. Im Netz habe ich auch nichts gefunden.
Josef Lehmbrock war Architekt der ersten Renovierung / Restaurierung der Kirche nach dem
II. Weltkrieg (1950-69).Ob sie unter die Rubrik "hässlich" fallen würde, ist wohl Geschmackssache. Richtig schön fand ich sie nicht, würde sie aber auch nicht als hässlich bezeichnen. Ungewöhnlich war sie auf jeden Fall.
Da war doch was.
Richtig: Ein altes »Kunst-und-Kirche«-Heft. Et voilà:
Interessant ist der Entwurf aus dem Ideenwettbewerb Kölner Dom von (dem Architekten?) Peter Kulka in Zusammenarbeit mit Hans Gerd Klais, zu finden ebenfalls im GdO-Band "Aspekte der Orgelbewegung" in dem Aufsatz von Philipp Klais: "Hans Klais (1890-1965) Werkgerechter Prospektentwurf zwischen Orgelbewegung und moderner Architektur," der eine sehr informative Auswahl von beeindruckenden Freipfeifenprospekte von Hans Klais enthält, mit den dazugehörigen Dispositionen.![[image]](images/uploaded/201202011945564f2996748a4ca.jpg)
Gruß Tastenhalter
Bauhausorgel
Friedrich
, Dienstag, 31. Januar 2012, 20:31 (vor 5337 Tagen) @ Unda Maris
Frage an die Experten: Gibt es eine Pfeifenorgel, die nachweislich direkt mit oder von einem Architekten der Bauhaus-Schule geplant wurde?
Auch bis in die frühen 60er Jahre wurden ja viele Architekturentwürfe von Häusern aus der Schublade geholt, die bereits in den 20er Jahren auf dem Reißbrett entstanden. Bin gespannt auf Beiträge!
Nachweislich … Das ist schwierig. Die erste, die mir einfällt ist die untergegangene Sauer-Orgel der Magdeburger Stadthalle. Das offene Pfeifenwerk (Hauptwerk und Pedal) stand dort in einer Kluft zwischen zwei Türmen aus Schwellkästen mit farbigen Jalousien, mit denen der Organist regelrechte Lichtspiele veranstalten konnte – oder auch musste. Die Orgel hatte eine eigene Beleuchtungsanlage, die die Farbeffekte besonders zur Geltung bringen sollte. (LEDs ahoi: Nicht neues unter dem Zimbelstern!)
Gruß,
Friedrich
Bauhausorgel
Karl-Bernhardin Kropf, Dienstag, 31. Januar 2012, 21:56 (vor 5337 Tagen) @ Friedrich
Nachweislich … Das ist schwierig. Die erste, die mir einfällt ist die untergegangene Sauer-Orgel der Magdeburger Stadthalle. Das offene Pfeifenwerk (Hauptwerk und Pedal) stand dort in einer Kluft zwischen zwei Türmen aus Schwellkästen mit farbigen Jalousien, mit denen der Organist regelrechte Lichtspiele veranstalten konnte – oder auch musste. Die Orgel hatte eine eigene Beleuchtungsanlage, die die Farbeffekte besonders zur Geltung bringen sollte. (LEDs ahoi: Nicht neues unter dem Zimbelstern!)
Gruß,
Friedrich
Heisses Teil! Sehe ich da etwa vier Rollschweller?
Bauhausorgel
Friedrich
, Dienstag, 31. Januar 2012, 22:03 (vor 5337 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf
Heisses Teil! Sehe ich da etwa vier Rollschweller?
Ich fürchte, ja. Nehmen wir mal an, dass drei von denen die Schwelljalousien regierten und der dicke in der Mitte für die eher konventionellen Aufgaben reserviert war.
Falckenberg hätt’s gewusst. Leider ist er nicht mehr unter uns. Er hatte offenbar gerade diese Orgel ins Herz geschlossen.
Gruß,
Friedrich
Bauhausorgel
Barry Jordan, Mittwoch, 01. Februar 2012, 13:42 (vor 5336 Tagen) @ Friedrich
Herr Falkenberg wuchs in Magdeburg auf; nicht nur diese Orgel, sondern die Röver-Orgel im Dom hat er als noch sehr junger Mann sehr geliebt. Beide wurden im 2. Weltkrieg zerstört.
Apropos der Domorgel erzählte er mir, dass er noch während des Krieges mit dem neugewählten Domorganist Gerhard Bremsteller gesprochen hatte und seine Bewunderung zum Ausdruck gebracht, woraufhin Bremsteller sagte "Ach, mein Junger, alles was wir brauchen, ist EINE kleine Bombe".
Tja, so sollte es denn auch kommen.
Grüße
Barry
Bauhausorgel
Friedrich
, Mittwoch, 01. Februar 2012, 16:23 (vor 5336 Tagen) @ Barry Jordan
Herr Falkenberg wuchs in Magdeburg auf; nicht nur diese Orgel, sondern die Röver-Orgel im Dom hat er als noch sehr junger Mann sehr geliebt. Beide wurden im 2. Weltkrieg zerstört.
Apropos der Domorgel erzählte er mir, dass er noch während des Krieges mit dem neugewählten Domorganist Gerhard Bremsteller gesprochen hatte und seine Bewunderung zum Ausdruck gebracht, woraufhin Bremsteller sagte "Ach, mein Junger, alles was wir brauchen, ist EINE kleine Bombe".Tja, so sollte es denn auch kommen.
Oh Mann.
Vor Musikerhumor wird gewarnt.
Besonders, wenn der Betreffende glaubt, Recht zu haben.
Gruß,
Friedrich
Bauhausorgel
Florian-L, Donnerstag, 02. Februar 2012, 08:27 (vor 5335 Tagen) @ Friedrich
Heisses Teil! Sehe ich da etwa vier Rollschweller?
Ich fürchte, ja. Nehmen wir mal an, dass drei von denen die Schwelljalousien regierten und der dicke in der Mitte für die eher konventionellen Aufgaben reserviert war.Falckenberg hätt’s gewusst. Leider ist er nicht mehr unter uns. Er hatte offenbar gerade diese Orgel ins Herz geschlossen.
Thomas Lipski weiß es auch: Online nachzulesen im Flipbook "Die Konzertsaalorgel in Deutschland" ab Seite 297.
Vorab: Die Vermutung mit den Rollschwellern stimmt.
In diesem Buch gibt es noch viele weitere interessante Sachen zu entdecken.
Gruß, Florian
--
"Nicht alles, was tönt, ist auch Musik."
-Joseph Marx-
Bauhausorgel
Friedrich
, Mittwoch, 01. Februar 2012, 09:56 (vor 5336 Tagen) @ Unda Maris
Frage an die Experten: Gibt es eine Pfeifenorgel, die nachweislich direkt mit oder von einem Architekten der Bauhaus-Schule geplant wurde?
Auch bis in die frühen 60er Jahre wurden ja viele Architekturentwürfe von Häusern aus der Schublade geholt, die bereits in den 20er Jahren auf dem Reißbrett entstanden. Bin gespannt auf Beiträge!
Also, nach weiterem Nachdenken: Mit fallen einfach wenige Bauhaus-Kirchen ein. Ludwig Mies van der Rohe z. B. hat genau einen Kirchenraum entworfen, und aus dem wurde gerade im Zuge einer Renovierung die Orgel entfernt (habe keine Bilder davon gefunden).
![[image]](http://4.bp.blogspot.com/_rlhZCdZl2is/SZSmNzbWSOI/AAAAAAAAJ8U/y8mVETWEsv8/s400/Carr+Chapel+IIT+Chicago+Mies+Godbox.jpg)
Am ehesten würde man hier eine Holtkämpin erwarten mit der üblichen freien Aufstellung von Laden und Pfeifenwerk (also so etwas, um mich mal zu wiederholen).
Die deutsche Architekten-Orgel schlechthin ist natürlich Egon Eiermanns Orgel in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche.
![[image]](http://www.gedaechtniskirche-berlin.de/KWG/img_upload/orgel02.jpg)
Eiermann war Schüler Hans Poelzigs, der wiederum Werkbund-Mitglied und einer der Begründer der Neuen Sachlichkeit – aber weder Poelzig noch Eiermann ist Bauhäusler. Immerhin zeigt Eiermanns Entwurf, dass er sich – Form follows function – offenbar auf Karl Schukes orgelbauliche Denkweise eingelassen hat: Es ist genug Platz da, die Statik stimmt und ist originell gelöst, die Pfeifen stehen in Terzteilung, das Pedal steht außen (und ist z. T. sogar schwellbar), die mechanische Traktur konnte sauber geführt werden. Laut Uwe Papes Berlin-Buch hat Eiermann mit Bick zur Orgel gesagt: »Das ist mein Altar!« (Alter Häret, der.) (Wie war das: Semper aliquis Häret?)
Aber das Bauhaus ist immer noch nicht in Sicht.
Wie war denn das mit Hanns Miller, dem Steinmeyerschen Hausarchitekten? Seine Entwürfe waren allerdings etwas zu pathetisch, als dass sie in die Bauhaus-Ecke passten. Und wer hat Hans Klais’ fantastische Freipfeifenorgeln entworfen? Die kommen doch zumindest der Neuen Sachlichkeit recht nahe.
Gruß,
Friedrich
Bauhausorgel
elsenp, Mittwoch, 01. Februar 2012, 14:45 (vor 5336 Tagen) @ Friedrich
Frage an die Experten: Gibt es eine Pfeifenorgel, die nachweislich direkt mit oder von einem Architekten der Bauhaus-Schule geplant wurde?
Auch bis in die frühen 60er Jahre wurden ja viele Architekturentwürfe von Häusern aus der Schublade geholt, die bereits in den 20er Jahren auf dem Reißbrett entstanden. Bin gespannt auf Beiträge!
Also, nach weiterem Nachdenken: Mit fallen einfach wenige Bauhaus-Kirchen ein. Ludwig Mies van der Rohe z. B. hat genau einen Kirchenraum entworfen, und aus dem wurde gerade im Zuge einer Renovierung die Orgel entfernt (habe keine Bilder davon gefunden).
Am ehesten würde man hier eine Holtkämpin erwarten mit der üblichen freien Aufstellung von Laden und Pfeifenwerk (also so etwas, um mich mal zu wiederholen).
Hallo Friedrich,
hier habe ich im Mies-van-der-Rohe-Blog einen kurzen Artikel mit 2 Fotos vom Innenleben der Orgel gefunden.
Dort ist auch zu Lesen, dass man jemanden sucht, dem man die Orgel schenken kann...
Also, liebe Orgelbastler: Auf nach Chicago!
Gruß
Peter
Bauhausorgel
Unda Maris
, nahe Hamburg, Mittwoch, 01. Februar 2012, 22:42 (vor 5336 Tagen) @ Unda Maris
Vielen Dank schon mal allen Postern und (Dank für die tollen) Bilder(n).
Ich hatte ja gehofft, dass noch mehr moderne Prospekt-Entwürfe aus den 20er Jahren nach dem Kriege zur Ausführung gekommen sind. Faszinierendstes Beispiel im Bereich Architektur ist für mich der Hochhausentwurf Friedrichtrasse/ 1920 von schon erwähntem Mies van der Rohe - werde dann immer ganz traurig, dass ab 33 nicht nur abermillionen Menschen starben, sondern auch die Künste und die Kultur so brachial geknebelt wurde.
O.T. Ein bisschen Wrbung aus der Region Hamburg Messe 2012
![[image]](http://www.daily-gadget.de/wp-content/uploads/vuvuzela.jpg)