schlummernde Zweitorgeln..
fluteceleste
, München, Donnerstag, 26. Januar 2012, 18:26 (vor 5343 Tagen)
bearbeitet von fluteceleste, Donnerstag, 26. Januar 2012, 18:30
Mir fiel neulich ein, dass es einige Kirchen gibt, in denen z.T. beachtliche Instrumente im Dornröschenschlaf liegen, weil irgendwann eine andere Orgel angeschafft wurde, die alte aber stehenblieb und -manchmal zum Glück- überlebte. Also Instrumente, die von der Größe her als Hauptinstrumente taugen können, aber nicht spielbar sind, oder einfach nicht gespielt werden.
Berühmtes Beispiel natürlich die Kauffmann-Orgel im Wiener Stephansdom.
Aber auch andernorts findet man das.
München bietet auch zwei, wie ich finde, nicht unbeachtliche Beispiele:
Erlöserkirche, Hauptorgel von Rieger 1990(III/43), auf der Seitenempore eine Steinmeyer-Orgel von 1901/umgebaut 1938/62 (III/46), seit Jahrzehnten still; Restaurierung scheint historisch fraglich.
St. Ursula, Chor(Haupt)orgel von Albiez 1983(III/45), große Emporenorgel von Steinmeyer 1952(III/60), z.T. noch mit Pfeifen aus der Vorgängerorgel von Moser, ebenfalls seit Jahren still, auch schon zum Verkauf angeboten.
Oder, bekannter, die Schwarz-Orgel in Bühl- hier scheint es positive nachrichten zu geben.
Wer kennt noch solche Beispiele?
![[image]](images/uploaded/201201261816194f2198730b0d9.jpg)
schlummernde Zweitorgeln..
BourdonCéleste, Donnerstag, 26. Januar 2012, 19:06 (vor 5343 Tagen) @ fluteceleste
Auch wenn Sie den klanglichen Wert einer Heizung hat - der Prospekt ist genial schön (was auf diesem Bild gut rauskommt).
schlummernde Zweitorgeln... Linz
Xrot, Donnerstag, 26. Januar 2012, 19:09 (vor 5343 Tagen) @ fluteceleste
schlummernde Zweitorgeln... Linz
SlowOrg
, Maribor, Donnerstag, 26. Januar 2012, 19:27 (vor 5343 Tagen) @ Xrot
bearbeitet von SlowOrg, Donnerstag, 26. Januar 2012, 19:35
Linz, neuer Dom.
Da gibt es wohl eine große stillgelegte Chororgel mit interessantem Prospektmix aus Neugotik und "Freipfeifenbogen" Fotos
Solch ein Vorgehen scheint in Österreich Tradition zu haben?
Kennt jemand die Disposition oder weiß mehr dazu?
Ich denke, es ist eher umgekehrt: Meines Wissens kommt die Chororgel von Pflüger (Dispo) ...
![[image]](http://www.pflueger-orgelbau.at/bilder/neue-orgeln/vollbilder/linz.jpg)
... in den meisten Fällen - sprich: normalle Sonntagsgottesdienste - zum Einsatz, während die große Marcussen-Orgel an den Feiertagen und natürlich bei den Orgelkonzerten gespielt wird.
M
EDIT: TSCHULDIGUNG! Mein Fehler - ich merke grade, dass Du nicht diese Orgel gemeint hast.
schlummernde Zweitorgeln... Linz
Selvon, Donnerstag, 26. Januar 2012, 19:37 (vor 5343 Tagen) @ Xrot
bearbeitet von Selvon, Donnerstag, 26. Januar 2012, 19:48
Dabei handelt es sich um die alte Hauptorgel von Johann Lachmayr, Linz-Urfahr. Disposition und Details würden mich auch interessieren, bin noch nicht fündig geworden...
lg,
Hannes
Edit:
Doch weitere Infos, bei Eberstaller (1955). Dort sind als Erbauer die Gebr. Mauracher angegeben, 1931, III/52. Im Kern aber wohl Lachmayr, das Gehäuse ist sicher älter.
schlummernde Zweitorgeln... Linz
fluteceleste
, München, Donnerstag, 26. Januar 2012, 19:47 (vor 5343 Tagen) @ Xrot
Linz, neuer Dom.
Da gibt es wohl eine große stillgelegte Chororgel mit interessantem Prospektmix aus Neugotik und "Freipfeifenbogen" Fotos
Solch ein Vorgehen scheint in Österreich Tradition zu haben?
Kennt jemand die Disposition oder weiß mehr dazu?
ich fand in den Untiefen meiner Notizen
1887 Lachmayr II/34, 1931 Mauracher erw. III/53(el.)
schlummernde Zweitorgeln... Linz
Selvon, Donnerstag, 26. Januar 2012, 19:49 (vor 5343 Tagen) @ fluteceleste
Da war ich zu langsam... ;-)
Danke für die Infos, derart untiefe Notizen hätte ich auch gerne!
Lg,
Hannes
Linz, Mauracher/Lachmayr Dispo
fluteceleste
, München, Donnerstag, 26. Januar 2012, 20:21 (vor 5343 Tagen) @ Selvon
bearbeitet von fluteceleste, Donnerstag, 26. Januar 2012, 20:33
Ha! gefunden. allerdings in seltsam gruppierter Schreibweise. immerhin sieht man gleich,wieviele Stimmen in welcher Lage vorhanden sind.
Ob die Immaculata eine schwebung ist??
Alle Angaben wie immer ohne Gewehr :-) Ein Aufsichtsbeamter hat sich vor dem Aufschreiben vom Ordnungsgemäßen Zustand des Magazinbalgs überzeugt.
Dispo Mauracher
I
16' Principal
8' Principal, Hohlflöte, Quintatön, Gamba, Kornett
4' Octave, Floete, Viola
2 2/3' Quint, Progressiv, Mixtur
2' Octav
8 'Trompete
II
16' Bourdon
8' Geigenprästant, Flötenprincipal, Bourdon, Salicet, Immaculata
4' Octav, Flöte
2 2/3' Quint
2' Violin
1 1/3' Zimbel
8' Krummhorn
III
16' Salicet
8' Hornprincipal, Philomel, Dunkelflöte, Dolce, Celeste
4' Spitzflöte, Gemshorn
2 2/3' Quintflöte, Rauschquinte, Harmonia etherica
2' Octav
8' Trombone, Oboe
4' Klarine
P
16' Principalbass, Subbass, Violon, Salicet
10 2/3' Quintbass
8' Octavbass, Flötenbass, Cello
4' Choralbass
16' Posaune
8' Trompete
4' Clarino
Linz, Mauracher/Lachmayr Dispo
Selvon, Donnerstag, 26. Januar 2012, 21:38 (vor 5343 Tagen) @ fluteceleste
Vielen Dank für die Disposition!
Linz, Mauracher/Lachmayr Dispo
orgelsolo
, Voitsberg, Mittwoch, 08. Februar 2012, 21:52 (vor 5330 Tagen) @ fluteceleste
Guten abend,
Wir hatten vor Jahren vom Konservatorium aus eine
Orgel Exkursion nach Linz, und da hat uns Domorganist Kreuzhuber erklärt,
dass bis zur Anschaffung der neuen Chororgel die Lachmayer/Mauracher Orgel hauptsächlich gespielt wurde.
(Die große Marcussen Orgel ist ja eher nur für die hohen Feiertage)
Er sagte auch, dass es wie ein "russisches Roulette" war auf der alten Orgel zu spielen, da man nie wusste welche Register funktionieren und welche nicht.
Angeblich hat aber Anton Bruckner darauf gespielt und somit steht sie unter Denkmalschutz. Keiner weiß was aber damit weiter passieren wird.
Gruß, Martin
schlummernde Zweitorgeln..
kjz1, Donnerstag, 26. Januar 2012, 20:09 (vor 5343 Tagen) @ fluteceleste
In Koblenz, St. Kastor, gibt es auch so etwas, fällt aber kaum auf:
Die obere Späth-Orgel ist stumm, spielbar ist nur das darunter stehende Mayer-Positiv. Da haben sich selbst schon Organisten getäuscht... Aber die Tage dieser 'optischen Kombination' sind gezählt, da eine neue Hauptorgel an der Westwand in Planung ist.
Viele Grüße,
- Karl-Josef
schlummernde Zweitorgeln..
Axel
, Mechernich, Freitag, 27. Januar 2012, 16:59 (vor 5342 Tagen) @ kjz1
Kempen, Propsteikirche wäre auch ein Bsp.: Auf der rückwärtigen Empore eine Albiez, rechts vom Altar das Renaissancehäuse, wo die Pläne es zu füllen seit Jahren auf Eis liegen. Auf der anderen Seite des Chorumgangs gibt es noch einen Sonrecktorso. Also eigentlich genug Arbeit...
Gruß
Axel
schlummernde Zweitorgeln..
Frank Berger
, Wassenberg, Freitag, 27. Januar 2012, 20:18 (vor 5342 Tagen) @ Axel
Hallo Axel,
meines Wissens nach sind die Renaissance-Orgel und die Sonreck-Orgel in der Propsteikirche Kempen identisch. Reste des Prospektes der Veit-ten-Bend-Orgel von 1541 sind in der 1908 in die Sonreck-Orgel von 1875 "integriert" worden. Die Planung, aus dem Torso wieder ein spielbares Instrument zu machen (2003 zu Greifen nah, siehe AO 3/2003) ist dann aber gescheitert (wenn ich mich richtig erinnere, war ein maßgeblicher Sponsor abgesprungen).
Ich meine, ein entsprechender Nachtrag hätte eine Zeitlang später auch in AO gestanden, kann ihn aber nicht mehr finden.
Übrigens ist die große Orgel in der Düsseldorfer Liebfrauenkirche (siehe Clemens Schäfers Beitrag "hässlich II (?)") eigentlich eine schlummernde Erstorgel (Ernst Seifert, Bergisch Gladbach / Köln, III+P/37), angeblich sei Jahren unspielbar, ist aber stehen geblieben.
Als Ersatz hat man 2001 die Kreienbrinkin aus der benachbarten ehemaligen St. Vinzenz-Kirche (die jetzt an eine andere Glaubensgemeinschaft vergeben ist) übernommen, etwas erweitert , und ihr dabei die modische Farbgebung verpasst.
Gruß
Frank
schlummernde Zweitorgeln..
Cantor, Samstag, 28. Januar 2012, 10:15 (vor 5341 Tagen) @ Frank Berger
Hallo,
in Kempen ist nicht der Sponsor abgesprungen, sondern der Propst hat die ganze Sache zu Fall gebracht! Das Beste ist, dass dieser Mann beim Allg. Cäcilienverband eine große Rolle spielt und selbst C-Kichenmusiker ist.... Man kann sich da nur wundern!
Gruß Cantor
schlummernde Zweitorgeln..
Frank Berger
, Wassenberg, Donnerstag, 02. Februar 2012, 12:22 (vor 5336 Tagen) @ Cantor
Wir hatten beide Recht, Cantor und ich. Meine Erinnerung war richtig, es gab in AO 1/2005 einen weiteren Beitrag von Walter Damm, in dem er u.a. schrieb: "Nach dem Amtsantritt eines neuen Propstes gab es wiederholt Äußerungen aus der Propsteigemeinde, die den Sinn des Projekts Renaissance-Orgel in Frage stellten, zuletzt in einer Predigt (!) Ende September 2004. So sah sich der Sponsor der Ahrend-Orgel veranlasst, seine Stiftung zurückzuziehen".
Gruß
Frank
schlummernde Zweitorgeln..
otto krämer, Donnerstag, 02. Februar 2012, 23:21 (vor 5336 Tagen) @ Frank Berger
oh mein Gott...sind die Menschen schwierig....
schlummernde Zweitorgeln..
Poupoulcorouse
, Mülheim am Rhein, Donnerstag, 02. Februar 2012, 23:26 (vor 5336 Tagen) @ Frank Berger
Moment mal ... die hatten 'nen Sponsor für 'ne Ahrendorgel (!) im alten Gehäuse und der neue Propst hat ihn vergrault?
Sind die noch zu retten?
schlummernde Zweitorgeln..
otto krämer, Donnerstag, 02. Februar 2012, 23:40 (vor 5336 Tagen) @ Poupoulcorouse
oh...mein gott...so scheint es gewesen zu sein.
schlummernde Zweitorgeln..
Antilope, Freitag, 03. Februar 2012, 08:52 (vor 5335 Tagen) @ otto krämer
Soweit ich weiß, war es so oder so ähnlich: Ich meine mich zu erinnern, dass sich das Ganze so lange verzögert hat, bis der Geldgeber die Geduld verloren hat. Außedem gab es wohl gestalterische Diskussionen (bzgl. des Konzeptes der Orgel sowie der architektonischen Gestaltung). Ein Kompromiss war aber offenbar gefunden. Trotzdem scheiterte das Projekt. Vielleicht auch, weil niemand für einen "Restbetrag" aufkommen wollte.
schlummernde Zweitorgeln..
Poupoulcorouse
, Mülheim am Rhein, Freitag, 03. Februar 2012, 10:00 (vor 5335 Tagen) @ Antilope
Verstehe.
Tja. Jetzt müsste sich eigentlich nur eine Gemeinde finden, die den Prospekt in Kempen und den ten-Bendt-Pfeifenbestand in Porz-Urbach aufkauft und an einem anderen Ort daraus eine für's Rheinland einzigartige Orgel entstehen lässt.
schlummernde Zweitorgeln..
FranzS.
, Freitag, 27. Januar 2012, 19:04 (vor 5342 Tagen) @ fluteceleste
bearbeitet von FranzS., Samstag, 28. Januar 2012, 20:32
Leider gibt es das in meiner Gegend auch. In einer Wallfahrtskirche schlummert eine Bayr-Orgel von 1747 (übrigens fast die gleiche die Sixtus Lampl hat). Als Zweitorgel wurde eine Truhenorgel mit angehängtem Pedal von einem unserer "Spezialisten" gekauft, weil die dortigen Organistinnen mit der kurzen Oktave der alten Orgel nicht zurecht kommen (die brauchen doch eh kein Pedal). Die paar Töne die aus der Bayr-Orgel noch rauskommen klingen gut. Tja, so ist es halt mit der Orgel in der Kirche, ein eher doch nur geduldetes Etwas, das kann man schon vergammeln lassen, es handelt sich dabei in diesem Fall ja nur um eine der wenigen überlebenden Anton-Bayr-Orgeln.
schlummernde Zweitorgeln..
Florian-L, Freitag, 27. Januar 2012, 19:31 (vor 5342 Tagen) @ FranzS.
Leider gibt es das in meiner Gegend auch. In einer Wallfahrtskirche schlummert eine Bayr-Orgel von 1747 (übrigens fast die gleiche die Sixtus Lampl hat). Als Zweitorgel wurde eine Truhenorgel mit angehängtem Pedal von einem unserer "Spezialisten" gekauft, weil die dortigen Organistinnen mit der kurzen Oktave dar alten Orgel nicht zurecht kommen (die brauchen doch eh kein Pedal). Die paar Töne die aus der Bayr-Orgel noch rauskommen klingen gut. Tja, so ist es halt mit der Orgel in der Kirche, ein eher doch nur geduldetes Etwas, das kann man schon vergammeln lassen, es handelt sich dabei in diesem Fall ja nur um eine der wenigen überlebenden Anton-Bayr-Orgeln.
Mir sind auch auch Beispiele bekannt, wo man lieber den Elektronenbeschleuniger anwirft und die hervorragend restaurierte (!) Orgel sich selbst überlässt.
Gruß, Florian
--
"Nicht alles, was tönt, ist auch Musik."
-Joseph Marx-
Valley, war: schlummernde Zweitorgeln..
fluteceleste
, München, Samstag, 28. Januar 2012, 12:16 (vor 5341 Tagen) @ FranzS.
Leider gibt es das in meiner Gegend auch. In einer Wallfahrtskirche schlummert eine Bayr-Orgel von 1747 (übrigens fast die gleiche die Sixtus Lampl hat).
Hallo Franz,
a propos Sixtus Lampl, das "Orgelzentrum"- ich war letztes Jahr dort, scheint ja sich stetig zu erweitern, aber eine gesicherte Zukunft war meiner Kenntnis alles andere als sicher. Weißt Du da mehr? Die Ausmaße und die Zahl der dort lagernden Instrumente sind unglaublich (ich sage nur Münchner Domorgel, die ja in einem extra Bau aufgestellt werden soll,..) Vielleicht müsste man auch die Webseite mal aktualisieren und mehr Werbung dafür machen. Wär jedenfalls sehr schade, wenn die schöne Halle und die ganzen Instrumente, darunter auch die große Steinmeyer-Orgel aus der Heidelberger Jesuitenkirche wieder in alle Winde zerstreut würden. Insofern seh ich das schon etwas besorgt in die Zukunft...es handelt sich ja schließlich um die weltgrößte private Orgelsammlung.
Bei Interesse kann ich dem geschätzten Forum gerne ein paar Bilder davon zeigen..:o)
viele Grüsse
Stefan
![[image]](images/uploaded/201201281211104f23e5dec4e65.jpg)
![[image]](images/uploaded/201201281214144f23e69607d95.jpg)
![[image]](images/uploaded/201201281215174f23e6d5c8fa4.jpg)
Valley, war: schlummernde Zweitorgeln..
FranzS.
, Samstag, 28. Januar 2012, 14:43 (vor 5341 Tagen) @ fluteceleste
a propos Sixtus Lampl, das "Orgelzentrum"- ich war letztes Jahr dort, scheint ja sich stetig zu erweitern, aber eine gesicherte Zukunft war meiner Kenntnis alles andere als sicher. Weißt Du da mehr? Die Ausmaße und die Zahl der dort lagernden Instrumente sind unglaublich
Hallo,
leider nicht. ich war nur einmal da und zwar am Tag des offenen Denkmals und das ist bestimmt schon fünf Jahre her. Damals war Dr. Lampl selbst nicht anwesend sondern ein Freund von ihm. Ein überaus netter und auch etwas schrulliger Rheinländer, der seine einzige Zugehörigkeit zur Bundeswehr (einst ein recht hohes Tier glaube ich) nicht leugnen konnte. Als er merkte, dass ich spielen kann, wurde ich zu meiner Freude sofort verpflichtet, den musikalischen Teil der Führungen zu übernehmen ("Komando Salicional!", "Komando Walze!"). Die Ausmaße der gelagerten Instrumente ist in der Tat unglaublich und bei weitem nicht alles, was da lagert, ist erhaltenswert. Jedenfalls ist dieser Ort für mich, als Freund vom alten Geraffel, das reinste Paradies, nicht zuletzt, weil Dr. Lampl auch eine Sammlung von einigen sehr schönen Fahrzeugen mit Stern vorn drauf hat. Mit Dr. Lampl werde ich im übrigen wahrscheinlich im Frühjahr Kontakt aufnehmen, allerdings gehts dabei nicht um Orgeln.
Grüße
Franz
Valley, war: schlummernde Zweitorgeln..
fluteceleste
, München, Sonntag, 29. Januar 2012, 09:01 (vor 5340 Tagen) @ FranzS.
Jedenfalls ist dieser Ort für mich, als Freund vom alten Geraffel, das reinste Paradies, nicht zuletzt, weil Dr. Lampl auch eine Sammlung von einigen sehr schönen Fahrzeugen mit Stern vorn drauf hat. Mit Dr. Lampl werde ich im übrigen wahrscheinlich im Frühjahr Kontakt aufnehmen, allerdings gehts dabei nicht um Orgeln.
Grüße
Franz
Jetzt hast Du uns aber neugierig gemacht..also wenns nicht um Orgeln geht...
Valley, war: schlummernde Zweitorgeln..
elsenp, Sonntag, 29. Januar 2012, 13:03 (vor 5340 Tagen) @ fluteceleste
Passend dazu kam heute ein Beitrag im Deutschlandradio über die Orgelsammlung in Schloß Valley.
Gruß
Peter
schlummernde Zweitorgeln..
ArnezN, Samstag, 28. Januar 2012, 11:19 (vor 5341 Tagen) @ fluteceleste
Hallo zusammen,
in Kaufungen bei Kassel gibt es in der Stiftskirche eine Orgel vom Kasseler Hoforgelbauer Georg Peter Wilhelm (Bruder Georg Wilhelm Wilhelmys aus Stade) von 1802, die wohl noch viel Originalsubstanz hat. Mit dem Bau der Noeske-Orgel im Chorraum 1974 wurde sie eingemottet und schlummert seitdem. Auf der Seite des Kirchenkreises werden aber erfreulicherweise Pläne zur Restaurierung angedeutet. Immerhin ist es eine der wenigen zweimanualigen Orgeln dieser Zeit in Nordhessen, wobei auch sie in den 50er "verboscht" worden zu sein scheint.
Viele Grüße,
Arne
schlummernde Zweitorgeln..
Xrot, Samstag, 28. Januar 2012, 18:49 (vor 5341 Tagen) @ fluteceleste
bearbeitet von Xrot, Samstag, 28. Januar 2012, 19:12
St. Ursula, Chor(Haupt)orgel von Albiez 1983(III/45), große Emporenorgel von Steinmeyer 1952(III/60), z.T. noch mit Pfeifen aus der Vorgängerorgel von Moser, ebenfalls seit Jahren still, auch schon zum Verkauf angeboten.
Wann wurde das in Natura noch richtig gut klingende Schätzchen denn angeboten?
Hier kann man sie ein bisschen hören:
http://pipedreams.publicradio.org/listings/2003/0348/