Bordeaux, Sainte-Croix

schnitgers.anderer.erbe, Sonntag, 08. Januar 2012, 17:46 (vor 5358 Tagen) @ florianf

Wenn ich mir die Löcher über den Labien bei den großen Pfeifen rechts sowie die sehr dürftigen Flicken (ist das beige Zeugs Klebeband?!) an anderen Bruchstellen ansehe, und die verbogenen, zusammengesunkenen Pfeifenenden, kommen mir Zweifel, ob sich das auch lohnt, das Metall ist in schlechtem Zustand. Sicherlich, vielleicht findet man einen Orgelbauer, der das restaurieren würde, aber wären die Pfeifen bei sovielen Eingriffen, wie da gemacht werden müssten, dann noch "historisch", bzw. ließe sich der Originalklang gut erhalten?

Ach was bin ich froh, dass Ahrend, Wegscheider, Kuhn & Co. das meistens anders sehen und sich mit Erfolg solcher "Probleme" angenommen haben. Pfeifenenden rundieren, Oberlabien wieder einlöten und zusammengesackte Füße wieder hin bekommen, zählt ja nun (meistens) nicht zu den wirklich großen Problemen in der Restaurierungspraxis.


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