OT: Stern über Bethlehem

Karl-Bernhardin Kropf, Sonntag, 08. Januar 2012, 15:20 (vor 5362 Tagen) @ elsenp

Da lohnen sich noch ein paar Zeilen:

Also, bevor das Lied in der Gemeinde "durchhängt", würde ich es natürlich auch schnell(er) nehmen. Ich dachte eher an die Vorsingvariante durch einen Chor, der dann die enstpr. Spannung auch halten kann. Eine Gemeinde kann das von mir idealisierte Tempo wahrlich nicht ausführen. Wie gesagt, ich habe es ja auch als Chorstück, nicht Gemeindegesang, kennengelernt.

Textbezug: Das mit dem "Eilen zur Krippe" kann ja nur für die ersten drei Strophen gelten. Für den Rest kann auch mystische Feierlichkeit richtig sein.

Aber vielleicht schimmert da zuviel von der Begegnung mit O. Messiaen durch, als ich mit Bine Bryndorf und Stefan Niebler vor ca. 20 Jahren mal die Nativité mit OM vorbereiten durfte. Das von ihm verlangte Tempo - und das bei ätzend trockener Saalakustik - für die Hirtenmusik-Teile von "Les Bergers" war für unsere damalige Vorstellung uuuuunglaublich langsam. Aber er wollte es "tres melancholique".
Bei "Les Mages" wird es ähnlich gewesen sein, das erinnere ich nicht mehr so genau.

Also, diese Option steht für die Krippenszene sicher auch offen. Das muss aber mit unserem Lied hier nicht so betreffen.

Aber lästern könnte ich, dass textgemäß man in der dritten Strophe eintrifft, in der letzten Zeile der vierten man das Bleiben gelobt, aber in der ersten Zeile der fünften Strophe man doch gleich wieder zurückkehren will... Jede Tempostufe niedriger erhöht da die Glaubwürdigkeit!!!
Aber vielleicht sollte zwischen vier und fünf doch noch ein Saxophonsolo. Oder eins auf der B3... (Grüße an Andreas und Scotty!)


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