Eisenschmid-Orgelbau

ThomasMP @, Montag, 12. Dezember 2011, 11:32 (vor 5385 Tagen) @ ThomasMP
bearbeitet von ThomasMP, Montag, 12. Dezember 2011, 11:41

So, für alle, die es noch interessiert, hier eine Zusammenfassung des Telefonats mit Hrn. Reiser, GF der Fa. Eisenschmid, die die Münchner Spieltische gebaut hat.
Zunächst darf ich sagen, daß Hr. Reiser sehr freundlich und kooperativ war. Grundsätzlich durfte beim Einbau des neuen Setzers das Spieltischdesign nicht verändert werden, soll heißen, daß die nunmehr 6.400 Kombinationen durch die vorhandenen (256) Schaltmöglichkeiten bedient werden müssen. Man erreichte das durch die Zwischenschaltung von 100 Ebenen (0-99), die über die vorhandenen 1-er bzw. 10-er Schalter des Mixers betätigt werden. So ergibt sich: 8 Kombinationen (1-8) x 8 Gruppen (A-H) x 100 Ebenen = 6.400 Kombinationen. Über 4 Schlüsselschalter können jeweils 20 Ebenen für die Eingabe gesperrt werden, 20 Ebenen sind frei.
Die 100-er Taste des Mixers ist nicht mehr belegt, für die restlichen 3 Tasten des Mixers ergaben sich im Vorfeld verschiedene Überlegungen (Helligkeit der Schaltanzeige, Belegung des Schwellpedals mit Chor- / Hauptorgel). Was davon realisiert wurde, ist aus den Hrn. Reiser vorliegenden Schaltplänen nicht ersichtlich und ist seinerzeit wahrscheinlich bei der Montage spontan entschieden worden.
Mal schaun wie es weiter geht. 6.400 Kombis sind ja für jetzige Verhältnis winzig...


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