Zum Grübeln und Schmunzeln
Gut möglich, dass ich hier Eulen gen Athen trage, aber vielleicht kennt's der ein oder andere ja doch noch nicht:
VOD - Der letzte Pfiff
Die Texte dort umreißen einige der hier immer mal wieder angesprochenen Themen und sind gleichzeitig streckenweise köstlich zu lesen. Möglicherweise bringt es für uns hier neue Aspekte in's Spiel.
Fabian
Zum Grübeln und Schmunzeln
...vielen Danke! Ich hatte das eigentlich (bis eben) erfolgreich verdrängt. Muss man um Orgelschwachverständiger werden, eigentlich diese Neigung zur selbstbeweihräuchernden Vielschreiberei von natur aus mitbringen? (Wäre ja noch erträglich, wenn sich das speziell bei einem Herren auf dieses Medium beschränken würde...)
Schon wenn man mal diesen ersten Worthaufen überfliegt, kommt einem der kalte Kaffee hoch - eine Situation zu bejammern, die man selbst geschaffen hat, ist schon ziemlich krank.
Andererseits wundert es mich zumindest auch nur wenig. Ich habe noch lebhaft einen dieser VOD-Alphabetisierungskurse bei der "technischen" Ausbildung am (noch) lebenden Objekt vor Augen. Die beste Satire ist immer noch die Realität!
Zum Augenreiben & Kopfwehkriegen (war: Grübeln & Schmunzeln)
Ich habe da auch mal reingeschaut.
Da offenbart sich mal weder ein echtes Problem bei der Veröffentlichung im Internet: Die Autoren erlegen sich keinerlei Schranken auf, was die Länge des Textes angeht. Alle Texte, die dort zu lesen sind, sind für die Veröffentlichung auf einer normalen Internetseite zu lang -- oder dafür, dass sie so lang sind, präsentiert ohne Gespür für das Bedürfnis des Lesers nach Rhythmisierung (Abschnittsnummerierungen, Zwischenüberschriften, Absatzabstände ...) oder Augenfreundlichkeit (über 14 000 Zeichen zentriert und einzeilig gesetzt! Augenkrebs!!).
Nää, tut mir leid, da gehe ich nicht wieder hin ...
Das Längenproblem haben auch professionelle Internetveröffentlichungen wie klassik.com. Wir nichtprofessionellen Veröffentlicher hier natürlich auch immer wieder mal ("Die größten Kritiker der Elche / waren früher selber welche").
Gruß,
Friedrich