Orgel in Wiener Staatsoper

orgelsolo ⌂, Voitsberg, Freitag, 09. Dezember 2011, 22:16 (vor 5391 Tagen)

Guten Abend,

Ich habe gerade im Onlineportal willhaben gesehen, dass der Bühnenspieltisch
der Molzerorgel in der Wiener Staatsoper um 800 € zu haben ist.

Der gleiche Spieltisch ist auch auf folgender Homepage zu sehen (im unteren Teil der Seite)

Gibt es in der Wiener Oper überhaupt noch eine Orgel - bzw. wurde diese
überhaupt verwendet? Ich hab im Internet keine Daten zu einer Opernhausorgel gefunden.
Wo steht/stand denn diese Orgel im Opernhaus ?

Angeblich gab es ja in Graz auch eine Opernhausorgel, wenn ich mich recht erinenre von Walcker.
Wie ist eine Opernhausorgel disponiert, in welchen Opern kann man eine Orgel verwenden?

Lg Martin

Orgel in Wiener Staatsoper

Selvon, Freitag, 09. Dezember 2011, 23:33 (vor 5391 Tagen) @ orgelsolo

Lieber Martin,

zur aktuellen Orgel (und auch zu den Vorgängerinstrumenten) in der Wiener Staatsoper gibt’s detaillierte Information bei

Karl Schütz, Theater und Kinoorgeln in Wien. Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1991 (Philosophisch-historische Klasse, Sitzungsberichte, 564. Band; zugleich Veröffentlichungen der Kommission für Musikforschung, Heft 25), S. 16 ff.

Die Orgel wurde demnach 1955 von Ferdinand Molzer (Wien) mit folgender Disposition errichtet (zitiert nach Schütz, S. 42 f.):

„(I. Manual)
1. Rohrgedack 16´
2. Prinzipal 8´
3. Gedackt 8´
4. Flauta Dolze 8´
5. Gemshorn 8´
6. Oktav 4´
7. Rohrflöte 4´
8. Super Oktav 2´
9. Nachthorn Quinte 2 2/3´
10. Kornett 4´
11. Mixtur 2´
12. Klarinette 8´
13. Pedalkoppel I
14. Manualkoppel II-I
15. Superokt.-Koppel II-I
16. Suboktavkoppel II-I
17. Suboktavkoppel I
18. Suboktavkoppel I

(II. Manual)
19. Horn-Prinzipal 8´
20. Konzert Flöte 8´
21. Unda maris 8´
22. Salicional 8´
23. Praestant 4´
24. Spitzflöte 4´
25. Sifflöte 2´
26. Terz 1 3/5´
27. Zimbel 2´
28. Trompete 8´
29. Pedalkoppel II
30. Super II-Ped.
31. Superokt.-koppel II
32. Suboktavkoppel II

(Pedal)
33. Prinzipal 16´
34. Subbaß 16´
35. Echobaß
36. Quintbaß 10 2/3´
37. Cello 8´
38. Dulziana 8´
39. Choralbaß 4´
40. Ital. Prinzipal 2´
41. Rauschpfeife 2 2/3´
42. Bombarde 16´
43. Tuba 8´
44. stumm

je 2 Zerstörer links und rechts
(für freie Kombination)
2 freie Kombinationen
Freies Piano-Pedal:
(33, 34 bis 40
41 bis 44, 13, 29, 30)
Tritte für PK I, PK II, MK
Schwelltritt für II. Manual
Crescendo-Walze („Schweller“)
mit 30stufigem Anzeigeinstrument
Voltmeter (30 V)
Cresc. ein, aus
Handregister ein, aus
Piano Pedal ein, aus
16´ ab, ein
Rohrwerk ein, aus
Fr. Komb. 1 (ein, aus)
Fr. Komb. 2 (ein, aus)“

Das Instrument steht im Ballettsaal der Staatsoper. „Der Klang wird über ein Stereomikrophon an die Lautsprecher bei der Proszeniumsöffnung übertragen, der Organist steht über eine Monitoranlage mit dem Dirigenten in Verbindung“ (Schütz S. 43).

Hier noch drei Links:

Auf der Homepage der Fa. Walcker-Mayer (Guntramsdorf) gibt es zwei Fotos der Orgel:

http://walcker.at/galerie/cache/Orgeln%2Baus%2BWien_1010%2BOper_DSC_0078.jpg.small.jpg

und

http://walcker.at/galerie/cache/Orgeln+aus+Wien_1010+Oper_DSC_0080.jpg.small.jpg

Und hier eine Diplomarbeit (Universität Wien, 2010) über den Einsatz der Orgel in der Oper:

http://othes.univie.ac.at/12791/


Ich hoffe, das Verlinken hat funktioniert und die Infos sind brauchbar.
Liebe Grüße,
Hannes

Orgel in Wiener Staatsoper

Phys, Samstag, 10. Dezember 2011, 00:09 (vor 5391 Tagen) @ Selvon

Die schon genannte Magisterarbeit von Livia Krisch berichtet von über 200 Opern mit Orgelverwendung, nennt unter anderem Spohr und Meyerbeer (Robert le Diable), Bellini (I puritani), Gounod (Faust), Massenet etc.; Verdi und Wagner (Rienzi, Lohengrin) und deutsche Spätromantiker, v.a. Strauss (in sechs Opern von Salome bis Daphne!), außerdem Korngold, Hindemith, Henze, Zimmermann, Britten, Berio, Penderecki, Schnittke... - (vgl. Register ab S. 118).

Zu den verwendeten Orgeln sagt sie sehr wenig, eine Auflistung gebauter Instrumente (S. 24)
"1869 Hofoper Wien, 1880 Oper Frankfurt am Main, 1888 Burgtheater Wien, 1889 Paris (Palais Garnier und Opéra Comique), 1891 Stadttheater Leipzig und Theater Köln, 1899 Oper Graz, 1903 Oper Erfurt, 1907 Nationaltheater Weimar, 1911 Stadttheater Posen, 1912 Oper Moskau und Staatstheater Stuttgart." übernimmt sie von
Walter Salmen: Die Bühnenorgel im 19. Jahrhundert. In: Zur Orgelmusik im 19. Jahrhundert. Innsbrucker Beiträge zur Musikwissenschaft. Helbling, Innsbruck: 1983. S. 59-74.

Orgel in Wiener Staatsoper

perotin @, Rhein-Neckar-Raum, Samstag, 10. Dezember 2011, 19:28 (vor 5390 Tagen) @ Selvon

42. Bombarde 16´
43. Tuba 8´

je 2 Zerstörer links und rechts
(für freie Kombination)

Was können wir uns darunter vorstellen? Auslöser vielleicht?

Mitunter gibt's ja die merkwürdigsten Dinge. An einer, wenn ich mich recht erinnere, älteren Späth-Orgel in einem pfälzischen Dorf fand ich einen separaten Knopf mit der Beschriftung "Erregung". Eine Funktion war nicht zu erkennen. Vielleicht sollte ich mal bei Fa. Späth anfragen - aber hier im Forum ist ja auch jede Menge Wissen versammelt...

Grüße,
perotin

Orgel in Wiener Staatsoper

D. Hausmann @, Sonntag, 11. Dezember 2011, 06:18 (vor 5389 Tagen) @ perotin

Erregung ist höchstwahrscheinlich ein anderes Wort für Tremulant.
So etwas gab es in der alten Bittner - Orgel in Weißenburg auch ("Erreger - Dynamo").
Hat dort auch nicht funktioniert - daher hab ich 1990 das ganze Ding (Bj 1942, el.-pn.) zu Kleinholz gemacht... ;-))

Gruß
Dieter

Orgel in Wiener Staatsoper

Xrot, Sonntag, 11. Dezember 2011, 06:35 (vor 5389 Tagen) @ D. Hausmann

"Erreger-Dynamo" gibt es sehr häufig als kleinen Knopf bei Eisenschmid-Spieltischen zwischen ca. 1935 und 1950, meist in Nähe des Voltmeters. Das schaltet in der Regel den Motorgenerator für den Schwachstrom ein.

Grüße

Orgel in Wiener Staatsoper

elsenp, Sonntag, 11. Dezember 2011, 07:17 (vor 5389 Tagen) @ perotin

42. Bombarde 16´
43. Tuba 8´

je 2 Zerstörer links und rechts
(für freie Kombination)

Was können wir uns darunter vorstellen? Auslöser vielleicht?

Bisher kannte ich nur diesen Zerstörer...

Orgel in Wiener Staatsoper

Friedrich @, Sonntag, 11. Dezember 2011, 16:11 (vor 5389 Tagen) @ elsenp

je 2 Zerstörer links und rechts
(für freie Kombination)

Bisher kannte ich nur diesen Zerstörer...

Meine Großmutter konnte sich mit der gängigen Vokabel nicht anfreunden, weshalb ein Zerstörer für sie dies hier war.

Gruß,
Friedrich

Orgel in Wiener Staatsoper

Karl-Bernhardin Kropf, Mittwoch, 14. Dezember 2011, 22:02 (vor 5386 Tagen) @ Friedrich

je 2 Zerstörer links und rechts
(für freie Kombination)

Bisher kannte ich nur diesen Zerstörer...


Meine Großmutter konnte sich mit der gängigen Vokabel nicht anfreunden, weshalb ein Zerstörer für sie dies hier war.

Gruß,
Friedrich

"Zerstörer" hießen die Auslöser auf vielen pneumatischen Rieger-Orgeln. Sie waren werkweise angelegt und halfen durchaus beim Ab- bzw. Umregistrieren. Ein Druck, und beispielsweise zwölf Wippen eines Schwellwerk-Plenos waren gelöscht, und man konnte nun schneller eine neue Mischung einschalten, als wenn man alles einzeln oder "mit Ellenbogen" abräumen musste.
Im Keller der Wiener Hochschule stand ein dreimanualiger, mit solchen Zerstörern ausgerüsteter Rieger-Spieltisch, auf dem (und der zugehörigen, nicht erhaltenen Orgel mit angeblich werkweise unterschiedlichen Verzögerungen) Radulescu und Zeitgenossen noch Trio-Sonaten geübt hatten. O-Ton: "Wenn man's da konnte, konnte man überall spielen!"

Orgel in Wiener Staatsoper

Florian-L, Donnerstag, 15. Dezember 2011, 07:57 (vor 5385 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf

Im Keller der Wiener Hochschule stand ein dreimanualiger, mit solchen Zerstörern ausgerüsteter Rieger-Spieltisch, auf dem (und der zugehörigen, nicht erhaltenen Orgel mit angeblich werkweise unterschiedlichen Verzögerungen) Radulescu und Zeitgenossen noch Trio-Sonaten geübt hatten. O-Ton: "Wenn man's da konnte, konnte man überall spielen!"

Den Spieltisch gibt es noch, und dieser Orgel wird heute durchaus nachgetrauert (in erster Linie natürlich dem klanglichen Teil).
In den nächsten Jahren wird die Rieger-Orgel von 1982 im Anton-Heiller-Saal durch ein neues Instrument von Rieger ersetzt. Ich bin schon sehr gespannt, wie sehr man sich dispositionsmäßig der Jägerndorfer Rieger-Orgel annähern wird.

Gruß, Florian

--
"Nicht alles, was tönt, ist auch Musik."
-Joseph Marx-

Orgel in Wiener Staatsoper

orgelsolo ⌂, Voitsberg, Mittwoch, 14. Dezember 2011, 20:55 (vor 5386 Tagen) @ Selvon

Hallo Hannes,

Danke für deine ausführlichen Infos.
Auf den Fotos sieht die Wiener Opern Orgel so aus,
als ob sie schon jahrelang nicht mehr gespielt worden ist.

...kein Wunder, dass der fahrbare Spieltisch im Internet verkauft wird.

Gruß, Martin

Orgel in Wiener Staatsoper

Selvon, Mittwoch, 14. Dezember 2011, 22:48 (vor 5386 Tagen) @ orgelsolo

Hallo Martin,

nichts zu danken. Es freut mich, dass ich mit meinem 1. Posting etwas halbwegs nützliches beitragen konnte.

Was den Einsatz der Molzer-Orgel betrifft, bin ich nicht ganz sicher. Ich hab die letzten Jahre über viele Aufführungen von Opern, in denen (nach der bereits genannten Diplomarbeit von Livia Krisch) Orgeln vorkommen, miterlebt, aber nie einen Spieltisch im Orchestergraben bemerkt. Da man als Orgelfreund für derartige Sichtungen anfällig ist, nehme ich an, dass der zum Verkauf stehende Spieltisch tatsächlich länger nicht im Einsatz gewesen ist. Aber sicher bin ich da nicht.

Vielleicht kann ich da genaueres herausfinden...

Lg,
Hannes

Orgel in Wiener Staatsoper

Friedrich @, Samstag, 10. Dezember 2011, 00:06 (vor 5391 Tagen) @ orgelsolo

Wie ist eine Opernhausorgel disponiert, in welchen Opern kann man eine Orgel verwenden?

Siehe hier, mit PDF der ganzen Arbeit.

Eine Opernorgel muss alles können, was das Klischee verlangt, also: Pedalbässe, Plenum und Tutti, Grundstimmen und Voix céleste. Kammermusikalische Wirkungen werden nicht gefordert, mehrere Klangebenen mit Werkcharakter sind deswegen nicht unbedingt nötig; elektrische Traktur ist ein Muss. Platz ist sowieso nie.

Eigentlich reicht also ein gut besetzter Schwellkasten, eventuell mit der Möglichkeit, das Pfeifenwerk auf zwei Manuale verteilt zu nutzen, und ein offener 16'. Will man musikalisch mehr davon haben als das Klischee von Kirchlichkeit, kommt man um ein freistehendes Werk mit mindestens Prinzipalen 8' und 4' und vielleicht eine Pedalposaune nicht herum. Für so etwas wie die Schostakowitsch-Passacaglia braucht man dann schon ordentlich Saft.

Wagner hatte vor der Eröffnung des Festspielhauses offenbar bei einem Bayreuther Orgelbauer einen Kostenvoranschlag über eine Orgel eingeholt, die nur zwölf Subbass-16'-Töne enthalten sollte und, wenn ich mich recht erinnere, von den Schlagzeugern gespielt werden sollte. Eigentlich brauchte der Meister nur das Es für das Rheingold-Vorspiel. Er hat die Sache dann gelassen.

Aber stell dir vor, Du sollst das Rheingold dirigieren und weißt, da liegt irgendwo eine 16'- oder 32' Pfeifenreihe im Bühnenhaus … könntest Du widerstehen?

Gruß,
Friedrich

Orgel in Wiener Staatsoper

Karsten, Samstag, 10. Dezember 2011, 01:14 (vor 5391 Tagen) @ Friedrich

Wagner hatte vor der Eröffnung des Festspielhauses offenbar bei einem Bayreuther Orgelbauer einen Kostenvoranschlag über eine Orgel eingeholt, die nur zwölf Subbass-16'-Töne enthalten sollte und, wenn ich mich recht erinnere, von den Schlagzeugern gespielt werden sollte. Eigentlich brauchte der Meister nur das Es für das Rheingold-Vorspiel. Er hat die Sache dann gelassen.

In den Partituren steht dieser Orgelpunkt dann aber trotzdem für Orgelpfeifen drinne.

Aber stell dir vor, Du sollst das Rheingold dirigieren und weißt, da liegt irgendwo eine 16'- oder 32' Pfeifenreihe im Bühnenhaus … könntest Du widerstehen?

Lass mich kurz überlegen - NEIN! :D

Gruß
Karsten

Orgel in Grazer Oper

Florian-L, Samstag, 10. Dezember 2011, 09:54 (vor 5390 Tagen) @ orgelsolo
bearbeitet von Florian-L, Samstag, 10. Dezember 2011, 09:59

Angeblich gab es ja in Graz auch eine Opernhausorgel, wenn ich mich recht erinenre von Walcker.

Ja, op. 882 von Walcker, erbaut 1899, wohl pneumatische Kegelladen:

I. Manual

Principal 8'
Bordun 8'
Viola 8'
Oktav 4'
Rohrflöte 4'
Cornett III-V

II. Manual

Flötenprincipal 8'
Konzertflöte 8'
Aeoline 8'
Dolce 4'

Pedal

Principalbaß 16'
Subbaß 16'
Violoncello 8'

Ein Umbau erfolgte 1938, ebenfalls durch Walcker; die pneumatische Traktur wurde beibehalten:

I. Manual

Principal 8'
Viola 8'
Oktav 4'
Rohrflöte 4'
Piccolo 2'
Mixtur 1 1/3'

II. Manual

Gedeckt 8'
Prestant 4'
Flöte 2'
Quinte 1 1/3'

Pedal

Subbaß 16'
Flötenbaß 8'
Choralbaß 4'

Normalkoppeln

1959 wurde die Orgel nach Kapfenberg, Hl. Familie überstellt, wo sie möglicherweise bis 2006 bestand. In diesem Jahr wurde dort nämlich ein elektronisches Instrument aufgestellt.

Gruß, Florian

--
"Nicht alles, was tönt, ist auch Musik."
-Joseph Marx-

Orgel in Grazer Oper

orgelsolo ⌂, Voitsberg, Mittwoch, 14. Dezember 2011, 20:54 (vor 5386 Tagen) @ Florian-L

Hallo Florian,

Danke für die Infos,

Mir kommt vor, einmal gelesen zu haben, dass die Grazer Opernhausorgel jetzt
umgebaut von Hopferwieser
in Riegersburg steht - kann das sein?

Gruß, Martin

Orgel in Grazer Oper

Florian-L, Donnerstag, 15. Dezember 2011, 07:49 (vor 5385 Tagen) @ orgelsolo

Hallo Florian,

Danke für die Infos,

Mir kommt vor, einmal gelesen zu haben, dass die Grazer Opernhausorgel jetzt
umgebaut von Hopferwieser
in Riegersburg steht - kann das sein?

Das war die Orgel im Grazer Standesamt (Walcker op. 2665, II/16) von 1938, die der Pfarre Riegersburg von der Firma Brüder Hopferwieser verkauft wurde. Ein Umbau erfolgte 1979 durch Leo Werbanschitz. In den nächsten Jahren soll dort eine neue Orgel gebaut werden.

Gruß, Florian

--
"Nicht alles, was tönt, ist auch Musik."
-Joseph Marx-

Orgel in Grazer Standesamt

orgelsolo ⌂, Voitsberg, Freitag, 16. Dezember 2011, 22:57 (vor 5384 Tagen) @ Florian-L

Hallo Florian,

Bezüglich Grazer Standesamt möchte ich anmerken dass dort derzeit
ein ganz grausiges Elektronium nach dem Modell "Tango Orgel" steht!!
Einmal durfte ich darauf eine Hochzeit umrahmen.

Die frühere Werbanschitzorgel steht ja in Herz Jesu in der Unterkirche.
Sollte ich mal dort heiraten wäre mir ein CD-Player oder ein normales Klavier lieber als dieses Ding.

Allerdings gibt es im Standesamt einen blinden Organisten, der auf diesem Elektronium mit Stummelpedal und versetzten Manualen erstaunlich schön spielen kann.

Lg Martin

Orgel in Grazer Standesamt

orgelsolo ⌂, Voitsberg, Freitag, 16. Dezember 2011, 22:59 (vor 5384 Tagen) @ orgelsolo

Hallo Florian,

PS: Wurde im Grazer Standesamt nicht 1938 eine neue Hopferwieser-Orgel aufgestellt?
Gruß Martin

Orgel in Wiener Staatsoper

fluteceleste @, München, Samstag, 10. Dezember 2011, 10:39 (vor 5390 Tagen) @ orgelsolo

ist das Pedal zum Àusklappen, oder sieht das nur so aus?

Orgel in Wiener Staatsoper

Florian-L, Sonntag, 11. Dezember 2011, 16:13 (vor 5389 Tagen) @ orgelsolo

Wie ist eine Opernhausorgel disponiert, in welchen Opern kann man eine Orgel verwenden?

Die bekannteste Orgel in einem Opernhaus ist wohl jene in Sydney:

http://en.wikipedia.org/wiki/Sydney_Opera_House_Grand_Organ

Gruß, Florian

--
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Orgel in Wiener Staatsoper

SlowOrg @, Maribor, Sonntag, 11. Dezember 2011, 17:00 (vor 5389 Tagen) @ Florian-L

Stimmt, allerdings steht die Orgel hier nicht im Saal für Opernaufführungen, sondern im Konzertsaal.

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