Neue Peter Orgel in Köln

orgeltom @, Mittwoch, 07. Dezember 2011, 13:00 (vor 5391 Tagen)

In der Neuapostolischen Kirche in Köln wird eine neue Orgel gebaut.
Hier sind Bilder und Dispo zur kontroversen Diskusion.
Die Setzeranlage wird die erste elektronische Eigenentwicklung von Orgelbau Peter sein.

Gruß Orgeltom

--
Was sind die drei ärgsten Feinde des Musikers?
Frische Luft, helles Tageslicht und das unerträgliche Gebrüll der Vögel.

Neue Peter Orgel in Köln

hinterSatz ⌂ @, Köln, Mittwoch, 07. Dezember 2011, 14:53 (vor 5391 Tagen) @ orgeltom
bearbeitet von hinterSatz, Mittwoch, 07. Dezember 2011, 14:57

...naja die Webseite funktioniert schon mal nicht, vielleicht ein Softwareproblem? :-), achja, und den Spieltisch haben sie auch vergessen...In unmittelbarer Nachbarschaft (50m) in der evangelischen Gemeinde müsste die neue Orgel eigentlich auch grade fertig sein...

Neue Peter Orgel in Köln

JFK, Mittwoch, 07. Dezember 2011, 16:24 (vor 5391 Tagen) @ orgeltom

Gefällt mir gut, Einheit zwischen Orgel und Raum sprechen mich auf den ersten Blick an!

Neue Peter Orgel in Köln

Laufenmüller, Donnerstag, 08. Dezember 2011, 08:48 (vor 5390 Tagen) @ JFK

Ich weiß nicht so recht... Wirkt doch eher wie zwei überdimensionale Lautsprecher mit ein paar Pfeifenattrappen vorne drauf - eben das, was in neuapostolischen Kirchen viel zu lange kultiviert wurde.

Neue Peter Orgel in Köln

Tabernakelwanze @, Niederrhein, Donnerstag, 08. Dezember 2011, 11:44 (vor 5390 Tagen) @ Laufenmüller

Genau das habe ich auch gedacht! Das wirkt auf mich wie eine Attrappe.

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Gruß vom Niederrhein

Neue Peter Orgel in Köln

elsenp, Mittwoch, 07. Dezember 2011, 16:48 (vor 5391 Tagen) @ orgeltom

Die Setzeranlage wird die erste elektronische Eigenentwicklung von Orgelbau Peter sein.

Bleibt nur zu hoffen, dass sich die "erste elektronische Eigenentwicklung" von Orgelbau Peter positiv von den jahrelang verbauten Registerschaltern im Modelleisenbahn-Look unterscheiden. Die Spieltische machten immer den Eindruck, als ob sie von Conrad-Elektronik gebaut worden seien.

Viele Grüße
Peter

Neue Peter Orgel in Köln

Antilope, Mittwoch, 07. Dezember 2011, 17:13 (vor 5391 Tagen) @ orgeltom

Ich kann irgendwie "nur" ein Bild der Simulation erkennen. Gibt es noch woanders Bilder? Mich würde die Setzeranlage sehr interessieren!

Neue Peter Orgel in Köln

orgeltom @, Mittwoch, 07. Dezember 2011, 19:08 (vor 5391 Tagen) @ Antilope

Ich kann irgendwie "nur" ein Bild der Simulation erkennen. Gibt es noch woanders Bilder? Mich würde die Setzeranlage sehr interessieren!

Die Orgel wird erst im Mai 2012 fertig.
Gruß
Orgeltom

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Neue Peter Orgel in Köln

ThomasMP @, Mittwoch, 07. Dezember 2011, 17:49 (vor 5391 Tagen) @ orgeltom

Wieder eine Orgel der Fa. WP. die sich hinter Schwellkästen versteckt. Haben die Mitarbeiter etwas gegen eine "Showfront" oder ist es eine Ausgeburt irgendeiner neuen Sachlichkeit.
Hoffentlich funktioniert der Setzer auch so simpel...

Thomas Michael

Neue Peter Orgel in Köln

orgeltom @, Mittwoch, 07. Dezember 2011, 19:12 (vor 5391 Tagen) @ ThomasMP

Wieder eine Orgel der Fa. WP. die sich hinter Schwellkästen versteckt. Haben die Mitarbeiter etwas gegen eine "Showfront" oder ist es eine Ausgeburt irgendeiner neuen Sachlichkeit.
Hoffentlich funktioniert der Setzer auch so simpel...

Thomas Michael

Hallo,
Welche Orgel versteckt sich denn noch hinter Schwellkästen?
Meiner Erinnerung nach ist das dann die erste Orgel von Peter mit zwei Schwellwerken.
Wenn man genau hinsieht (unterer Rand an Bild 2) sieht man das der Entwurf von einem Kölner Architekten ist.

Gruß
Orgeltom

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Neue Peter Orgel in Köln

forenadmin @, Mittwoch, 07. Dezember 2011, 22:24 (vor 5391 Tagen) @ orgeltom

Wer lesen kann, ist glattweg im Vorteil ;-)

Neue Peter Orgel in Köln

Laufenmüller, Freitag, 09. Dezember 2011, 08:47 (vor 5389 Tagen) @ orgeltom

Zur Disposition hat sich bis jetzt noch niemand geäußert - stattdessen sind wir zur evangelischen Kirche abgedriftet. Und ich hab mich so gefreut, daß hier auch einmal eine "neuapostolische Orgel" diskutiert wird!

Ich wag's mal und stelle meine Gedanken in den Raum. Also: die 8'-Basis im HW ist mir zu dünn. Eine Gamba gehört bei einer Orgel dieser Größe in's HW, dazu eine Flöte 8'. Das Gedeckt könnte dann in's SW wandern. Hier fehlt mir ein zarter Streicher - wenigstens ein Salicional. Vielleicht könnte die in zwei Züge zerlegte Schwebung diesen Part übernehmen. - Im HW vermisse ich außerdem ein Prinzipal 2' - auch das SW hat keines. Vermutlich soll das Instrument insgesamt eher zurückhaltend klingen. Das könnte auch die Oboe im HW erklären. Trotzdem würde ich hier eine Trompete vorziehen, zumal ja im SW mit der Klarinette eine sehr sentimentale Zunge zur Verfügung steht.

Nichts gegen ungewöhnliche Dispositionen, aber ob man mit diesem Instrument auf Dauer zufrieden ist? Was meinen die Fachleute dazu?

Grüße vom Laufenmüller.

Neue Peter Orgel in Köln

FranzS. @, Freitag, 09. Dezember 2011, 09:25 (vor 5389 Tagen) @ Laufenmüller

Zur Disposition hat sich bis jetzt noch niemand geäußert - stattdessen sind wir zur evangelischen Kirche abgedriftet. Und ich hab mich so gefreut, daß hier auch einmal eine "neuapostolische Orgel" diskutiert wird!

Ich wag's mal und stelle meine Gedanken in den Raum. Also: die 8'-Basis im HW ist mir zu dünn. Eine Gamba gehört bei einer Orgel dieser Größe in's HW, dazu eine Flöte 8'. Das Gedeckt könnte dann in's SW wandern. Hier fehlt mir ein zarter Streicher - wenigstens ein Salicional. Vielleicht könnte die in zwei Züge zerlegte Schwebung diesen Part übernehmen. - Im HW vermisse ich außerdem ein Prinzipal 2' - auch das SW hat keines. Vermutlich soll das Instrument insgesamt eher zurückhaltend klingen. Das könnte auch die Oboe im HW erklären. Trotzdem würde ich hier eine Trompete vorziehen, zumal ja im SW mit der Klarinette eine sehr sentimentale Zunge zur Verfügung steht.

Nichts gegen ungewöhnliche Dispositionen, aber ob man mit diesem Instrument auf Dauer zufrieden ist? Was meinen die Fachleute dazu?

Grüße vom Laufenmüller.

Also mir gefällts auf den ersten Blick. Da kann man doch schöne Sachen basteln, gerade mit den zwei dezenteren Zungen, den zahlreichen Koppeln und den zwei Schwellwerken. Es ist eben mal eine Orgel, die sich nicht an irgend einem Stil oder irgendwelchen Grundsätzen orientiert, auch Vielseitigkeit und Charakteristik schließen sich wohl nicht gegenseitig aus. Eine Ergänzung hätte ich noch, eine zarte Septime oder None im Hauptwerk könnten diesem noch einen Farbtupfer geben, gerade auch in einer Mischung mit der Oboe.

Grüße
Franz

Neue Peter Orgel in Köln

elsenp, Freitag, 09. Dezember 2011, 09:34 (vor 5389 Tagen) @ Laufenmüller

Zur Disposition hat sich bis jetzt noch niemand geäußert - stattdessen sind wir zur evangelischen Kirche abgedriftet. Und ich hab mich so gefreut, daß hier auch einmal eine "neuapostolische Orgel" diskutiert wird!

Ich wag's mal und stelle meine Gedanken in den Raum. Also: die 8'-Basis im HW ist mir zu dünn. Eine Gamba gehört bei einer Orgel dieser Größe in's HW, dazu eine Flöte 8'. Das Gedeckt könnte dann in's SW wandern. Hier fehlt mir ein zarter Streicher - wenigstens ein Salicional. Vielleicht könnte die in zwei Züge zerlegte Schwebung diesen Part übernehmen. - Im HW vermisse ich außerdem ein Prinzipal 2' - auch das SW hat keines. Vermutlich soll das Instrument insgesamt eher zurückhaltend klingen. Das könnte auch die Oboe im HW erklären. Trotzdem würde ich hier eine Trompete vorziehen, zumal ja im SW mit der Klarinette eine sehr sentimentale Zunge zur Verfügung steht.

Nichts gegen ungewöhnliche Dispositionen, aber ob man mit diesem Instrument auf Dauer zufrieden ist? Was meinen die Fachleute dazu?

Grüße vom Laufenmüller.

Hallo,

ich finde die Disposition nicht so ungewöhnlich. Es ist im HW ein Cornet decomposè gebaut worden, dafür auch die 2'-Flöte. Der fehlende Prinzipal 2' ist in der Mixtur durchgehend vorhanden, so dass sich im Plenum keine Lücke auftut.
Im SW findet man einen kompletten Streicherchor von 8'/8'Schwebung/4'/2'. Das ist eine ganz feine Sache, auch in (Sub-)Koppelung an das HW.
Wenn die Oboe französisch gebaut wird, würde ich die Trompete im HW nicht vermissen. Im Gegenteil: Mit Oboe 8' und Klarinette 8' als sich gegenüberstehenden Zungen (und das noch in 2 schwellbaren Werken!) wüßte ich eine ganze Menge mit anzufangen. Mehr vielleicht als mit einer Trompete als Gegenpart.
Aber: Das ist alles nur Papier und Theorie. Man muss es hören und spielen, um es wirklich beurteilen zu können.

Herzliche Grüße
Peter

Neue Peter Orgel in Köln

KarlM, Freitag, 09. Dezember 2011, 09:39 (vor 5389 Tagen) @ Laufenmüller

Hallo

deine Vorschläge sind ja schön,

aber kosten auch mehr.

ich sehe hier immer wieder, das aufgezählt wird, was noch fehlt.
Das sehen sicher die Peter-Orgelbauer und der OSV auch,
aber das Geld muss halt auch wo her kommen.

Und das ist gerade bei der NAK, auch wenn Sie sehr reich ist, nicht einfach.
Dort ist gerade für Orgel im der Regel nicht viel Geld da. (leider)
Grüße KM

Neue Peter Orgel in Köln

Tabernakelwanze @, Niederrhein, Freitag, 09. Dezember 2011, 10:18 (vor 5389 Tagen) @ KarlM

Vielleicht kann mal jemand was über die liturgische Nutzung der Orgel bei der NAK schreiben, davon habe ich nämlich nicht den leisesten Schimmer. Gibt es bevorzugte Literatur? Wann kommt solistisches Orgelspiel zum Einsatz?

--
Gruß vom Niederrhein

Neue Peter Orgel in Köln

Reinhard Kluth ⌂ @, Tübingen, Freitag, 09. Dezember 2011, 20:16 (vor 5389 Tagen) @ Tabernakelwanze

ich hatte hierauf schon geantwortet. Meine Mail scheint verlorengegangen zu sein?
Reinhard Kluth

Neue Peter Orgel in Köln

Tabernakelwanze @, Niederrhein, Montag, 12. Dezember 2011, 07:40 (vor 5386 Tagen) @ Reinhard Kluth

Eine Mail? Hmm, bei mir ist nix angekommen. :-(

--
Gruß vom Niederrhein

Neue Peter Orgel in Köln

Laufenmüller, Montag, 12. Dezember 2011, 11:16 (vor 5386 Tagen) @ Tabernakelwanze

Die Rolle der Orgel in einem neuapostolischen Gottesdienst ist derzeit nach meinem Empfinden unklar. Die Neuapostolische Kirche (NAK) bezeichnet sich zwar gerne als "musizierende Kirche". Musik ist fester Bestandteil eines Gottesdienstes - in erster Linie Chorgesang, gelegentlich auch Instrumentales. Grundsätzlich kann auch die Orgel solistisch auftreten. Dennoch wird man kaum "Größeres" (etwa ein längeres Pleno-Stück) zu hören bekommen. Einesteils fehlt es dazu an ausgebildeten Organisten (es gibt "Orgelspieler", die eigentlich keinerlei Interesse an der Orgel oder deren Musik haben), andererseits fehlt auch das Verständnis der Zuhörer. Ein längerer oder gar virtuoser Vortrag der Orgel passt einfach nicht in einen ausgeprägten Wortgottesdienst mit zwanzigminütiger Haupt- und einer oder mehrerer "Neben-" Predigten in einer Kirche, deren Basis die Laienarbeit ist.
Eine eigentümliche Besonderheit ist das Orgelspiel vor Beginn des Gottesdienst. Hier wird aber vor allem leises Spiel erwartet. Nachdem sich neuerdings die Erkenntnis durchsetzt, daß auch der Gemeindegesang nicht unbedingt im Tutti begleitet werden muß, kann man also durchaus etliche Gottesdienste in einer NAK besuchen, ohne jemals eine Mixtur oder gar eine Zunge gehört zu haben. Selbst mit Aliquoten wissen nicht alle Organisten etwas anzufangen.
"Schöne Sachen basteln" oder "Improvisationen und Romantik ab Mendelssohn", wie Vorredner sagten, wird dieses Instrument also - leider! - aller Wahrscheinlichkeit nach wohl eher selten erleben.
Auf diesem Hintergrund werden meine Gedanken zur Disposition - die ich nicht unbedingt als Kritik verstanden wissen wollte - vielleicht verständlicher.

Neue Peter Orgel in Köln

Reinhard Kluth ⌂ @, Tübingen, Montag, 12. Dezember 2011, 14:16 (vor 5386 Tagen) @ Laufenmüller

Ja genau, desgleichen hatte ich auch schon gepostet. Ich besitze das Buch "Orgeln in neuapostolischen Kirchen": ein ganz schöner Band mit vielen Fotos und Dispositionen. Und dort ist auch etwas über den Gebrauch der Orgeln im Gottesdienst zu lesen. Nämlich: wie wir es oben schon lesen konnten: nur nur nur zum Gemeindegesang. Literatur oder Improvisationen größeren Umfanges sind wohl nicht erwünscht. In der NAK gibt es auch nicht eine Liturgie in dem Sinne wie wir sie als Katholen oder Evangelen kennen und pflegen. Dort wird der Hauptwert auf eine überlange Predigt gelegt, so daß das Orgelspiel im Gottesdienst ohnehin absolut zweit- wenn nicht gar drittrangig ist.
In Wuppertal ist vor kurzer Zeit in der NAK ebenfalls eine Orgel von Peter unter Verwendung älteren Materials eingebaut worden, wobei ich mich dann hier auch nach dem Sinn der Disposition gefragt habe. Diese Orgel ist auch nicht das Gelbe vom Ei. Ich habe sie durch Beziehungen selbst spielen können und sie hat mich nicht vom Hocker gerissen. Ein Problem scheint in den Kirchen auch die ständig nie vorhandene Nachhallzeit zu sein; man spielt quasi ein solches Instrument in Wohnzimmerakustik.
Malte Blaß müßte die Wuppertaler Orgel auch kennen. Er hat sie vor Kurzem mit einem Orgelfoto bekannt gemacht.
Herzliche Grüße,Reinhard Kluth

Neue Peter Orgel in Köln

Benjamin Danner, Montag, 12. Dezember 2011, 17:12 (vor 5386 Tagen) @ Reinhard Kluth

Eine kleine Ergänzung hierzu:

Es gibt seit nunmehr einem Jahr eine "erweiterte Liturgie" in der NAK die der Musik einen weiteren Raum einräumt und mehr Flexibilität zulässt. Die Nutzung dieser erweiterten Möglichkeiten ist sehr unterschiedlich stark ausgeprägt. Sofern musikbegeisterte Menschen vor Ort sind können da wirklich hörenswerte Ergebnisse dabei herauskommen.

Ferner ist man (je nach Region mehr oder weniger) bestrebt die Kirchen bei Umbau-/Renovierarbeiten mit Pfeifenorgeln anstatt von E-Instrumenten auszustatten. Leider haben viele (kleinere) Kirchen eine nicht sonderlich ausgeprägte Akustik. Es gibt jedoch aus den vergangenen Jahren einige Beispiele für sehr gelungene Orgelwerke in neuapostolischen Kirchen:

Burchsal (Jäger&Brommer)
Heidelberg (Jäger&Brommer)
Filderstadt-Bonlanden (Späth)
Stuttgart (Späth)
Tübingen (Mühleisen)
Freiburg-Ost (Fischer&Krämer)
Sonnenbühl (Trefz)
Ostfildern-Ruit (Offner)

Die Liste ließe sich noch fortsetzten...

Viele Grüße
Benjamin

W.-R. Spieler war Neue Peter Orgel in Köln

ThomasMP @, Montag, 12. Dezember 2011, 17:30 (vor 5386 Tagen) @ Benjamin Danner

Wolf-Rüdiger Spieler, m.W. NAK-Organist in Köln, gibt schon seit etlichen Jahren regelmäig Improvisations-Konzerte im Altenberger Dom. Wahrscheinlich hat das mit der kirchenmusikalischen Auffasung der Kirche zu tun.

T.M.P.

W.-R. Spieler war Neue Peter Orgel in Köln

Benjamin Danner, Dienstag, 13. Dezember 2011, 09:44 (vor 5385 Tagen) @ ThomasMP

W.-R. Spieler ist sicherlich ein "Ausnahmetalent" innerhalb der NAK und seine Improvisationsfähigkeiten sind sicherlich weit über dem Durchschnitt.

Er dürfte, sehr wahrscheinlich, bei diesem Bauvorhaben als OSV tätig sein.

Neue Peter Orgel in Köln

MichaelS ⌂ @, Brackenheim, Freitag, 09. Dezember 2011, 10:14 (vor 5389 Tagen) @ Laufenmüller

Die Disposition liest sich sehr schlüssig. Man möge auch bedenken, dass der Raum offensichtlich nicht sehr groß ist und auch der Platz für die Orgel nicht sehr gut bemessen. Ichg vermute mal, das hier http://lindenthal.nak-hp.de/ ist das Bauobjekt. Da wäre eine Trompete zu viel. Und die Disposition hat mit der tiefliegenden Mixtur, den Farben und Grundstimmen eine Richtung und will nicht von allem etwas sein ohne etwas richtig zu sein. Sie regt zum Improvisieren ebenso an wie für romantische Orgelmusik deutscher Ausprägung ab vllt. Mendelssohn.
Der "Geigenprincipal" hätte vielleicht eine "Fugara" sein sollen, aber das sind nachher Feinheiten der Mensuration und Intonation, ebenso die Quinte im Schwellwerk, die nicht zu Prinzipalisch sein sollte in diesem Umfeld.
In dieser Kirche mit dem vielen Holz und den vielleicht gerade mal 250 Sitzplätzen klingt das bestimmt gut, wenn der Intoneur was kann...

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