gedämpfte Zungenkehlen?
Gerade lese ich bei Moosmann/Schäfer, dass E. F. Walcker beim Register Tuba 16' die Rückseiten der (Holz-?)Kehlen geöffnet und mit einer Membran (Leder?) verschlossen habe.
Was hat das für einen Klangeffekt? Ja doch wohl eine Schwimgungsdämüfung, oder?
Viele Grüße
Fabian
gedämpfte Zungenkehlen?
...also um "Energievernichtung" geht es wohl in jedem Fall...kurze Verständnisfrage: Was ist bei dir die Kehlenrückseite? Der der Zungenbahn gegenüberliegende Teil vermute ich, oder? Hast du ein Bild???
gedämpfte Zungenkehlen?
...also um "Energievernichtung" geht es wohl in jedem Fall...kurze Verständnisfrage: Was ist bei dir die Kehlenrückseite? Der der Zungenbahn gegenüberliegende Teil vermute ich, oder?
Genau, so verstehe ich es auch.
Hast du ein Bild???
Leider nein, das Ganze wird nur in einem Halbsatz en passant erwähnt. Ich kannte bis dato das Anbringen von Membranen an hölzernen Zungenstiefeln, wo sie der besseren (lies: schnelleren) Ansprache der Zunge dienlich sein sollen. Aber dass man auch Kehlen "membranisiert", war mir neu.
gedämpfte Zungenkehlen?
Es wurde bei Walckers nicht nur bei Tuba-Registern verwendet. Hier zwei Fotos der Posaune 16' der Walcker-Orgel Op. 126 von 1854 in Neuhausen auf den Fildern:
![[image]](images/uploaded/201112061812534ede5b2537bf6.jpg)
Hier die Ledermembran auf der Kehlenrückseite:
![[image]](images/uploaded/201112061813244ede5b44a5a1c.jpg)
Die Membranen an den Kehlen wirken sich sicherlich ähnlich auf die Ansprache des Tones aus wie die Papiermenbranen an Giesecke-Stiefeln. (Bei der Renovierung einer Orgel in Thüringen wurden diese wegen besserer Ansprache durch Aufschrauben von Brettern stillgelegt...)