Die künftigen Probleme der "modernen" Orgel?
FranzS.
, Montag, 21. November 2011, 11:08 (vor 5406 Tagen)
bearbeitet von FranzS., Montag, 21. November 2011, 11:17
Hallo zusammen,
in den jüngsten Beiträgen kann man ja ein paar interessante Sachen lesen, die insgesamt im weitesten Sinne mit Elektronik zu tun haben. Alles sehr teuere Angelegenheiten. Was ich mich jetzt frage ist, wie es denn mit der Haltbarkeit dieser Spielereien bestellt ist und zwar aus folgendem Grund. Mein äußerst bequemer fahrbarer Untersatz, Bj. 94, zusammengebaut von betrunkenen Fabrikarbeiter in einer Dingolfinger Manufaktur, hat nach knappen 300000 Kilometer einige Probleme. Im Wesentlichen funktioniert er zwar, aber der "SchnickSchnack" schwächelt schön langsam. Im Einzelnen der elektrische Kofferaum, die elektrischen Fensterheber der Fahrerseite, das elektrische Doppelschiebedach, die Sitzheizung usw. Glücklerweise habe ich keine Klimaanlage. Da drängt sich doch einem die Frage auf, was mit einer Orgel los ist nach 17 Jahren. Was ist, wenn der Compuer irgendwann gar nicht mehr hochfährt, vor Allem, da die Orgel jetzt schon Ausfallerscheinungen zeigt. Zudem handelt es sich bei diesen Ausstattungsgegenständen nicht gerade um Massenware wie bei BMW, wo man sich im Notfall immer noch was vom Schrotthändler holen kann. Wir alle wissen doch, wie es um die elektrischen Kegelladen nach 80 Jahren bestellt ist, obwohl es sich hierbei um relativ einfach zu behebende Probleme handelt. Brüchige Kabel und verschmorte Kontakte sind wahrscheinlich Firlefanz, im Gegensatz zu einer 40 Jahre alten, computergestüzten Orgel, die renovierungsbedürftig ist.
zweifelnd grüßt
Franz
Die künftigen Probleme der "modernen" Orgel?
elsenp, Montag, 21. November 2011, 11:33 (vor 5406 Tagen) @ FranzS.
Ich würde das gar nicht als "künftiges" Problem der Orgel bezeichnen. Heute schon existiert dieses Problem. Der Ausfall eines Schleifenzugmotors bedeutet -je nach Alter der Orgel- schon heute Komplettaustausch der Steuertechnik samt Motoren/Magnete, Schaltplatinen und Registersteuerung bis hin zum Kompletttausch des Spieltisches.
Bei einem heute angenommenen Produktzyklus im Bereich der elektronischen Bauteile von 3 bis 5 Jahren sind selbst bei langfristiger Lagerung spätestens nach 15 Jahren keine Ersatzteile verfügbar. Heißt also, dass meine schöne Orgelsteuerung eventuell schon nach diesem Zeitraum ein Komplettsanierungsfall wird. Davon lebt auch ein Stückweit die IT-Technik. Versuchen Sie mal heute, ein Ersatzteil für ein vor 15 oder 20 Jahren installiertes Computernetzwerk zu erhalten! Wenn es nicht irgendwo aus "Recycling"-Aktionen noch (hoffentlich funktionsfähig!) zu bekommen ist, dann bleibt nur die Komplettsanierung und Umstellung auf die heutige Technik.
Gruß
Peter
Die künftigen Probleme der "modernen" Orgel?
schnitgers.anderer.erbe, Montag, 21. November 2011, 11:48 (vor 5406 Tagen) @ elsenp
...und das ist das normalste auf der Welt. Computertechnik hat nun einmal kürzere Lebensdauern. Das kann man finden wie man will, aber es ist so. Die Verantwortung der beteiligten Personen bei Projekten liegt nun einmal darin, das auch entsprechend klar zu machen. Wenn ich 100%ige Sicherheit haben möchte für meine Setzeranlage nach 20 Jahren noch Ersatzteile zu bekommen, wäre ein Sternchensetzer ratsam. Wir alle wechseln mit Selbstverständlichkeit alle paar Jahre den Laptop, die Digitalkamera, das Navigationsgerät etc. aber die elektronische Orgelsteuerung soll 1000 Jahre halten?! Im übrigen ist das nach meiner Erfahrung ein typisches "Kirchenmusikerproblem". Man unterhalte sich mit "normalen" Menschen über diesen Sachverhalt und wird keine große Verwunderung vorfinden.
Wenn man das nicht möchte, wäre eben auch mal der Verzicht auf den Schnick-schnack überdenkenswert. Ich persönlich finde es heute nämlich oftmals übertrieben, wenn dann auch eine 18-Register-Orgel unbedingt einen Setzer bekommen muss. Und auch bei größeren Instrumenten genieße ich Konzerte, in denen ökonomisch und sparsam Umregistriert wird - eine Kunst die Dank der Allverfügbarkeit der Speichermaschienen leider fast verloren gegangen ist.
Die künftigen Probleme der "modernen" Orgel?
willscher, Montag, 21. November 2011, 14:36 (vor 5406 Tagen) @ schnitgers.anderer.erbe
Ich persönlich finde es heute nämlich oftmals übertrieben, wenn dann auch eine 18-Register-Orgel unbedingt einen Setzer bekommen muss. Und auch bei größeren Instrumenten genieße ich Konzerte, in denen ökonomisch und sparsam Umregistriert wird - eine Kunst die Dank der Allverfügbarkeit der Speichermaschienen leider fast verloren gegangen ist.
Das geht mir absolut genauso.
Das Umregistrieren ist natürlich abhängig von den Kompositionen. Wobei ich gestern ein Konzert gespielt habe auf einer kleinen Orgel Marcussen/Rother/Hoffmann (der mit dem: Da war eine häßliche voix céleste drin, da habe ich einen schönen 2' draus gemacht...).
HW Ged 8, Prinzipal 4, Quinte, Flöte 2', Mixtur
OW Salicional 8, Flöte 8', Flöte 4' Prinzipal 2'
Ped 16, 8, 4
Hat immerhin neben den Handregistern 2 freie Kombinationen und Tutti.
Sie wird jetzt auf alten Stand gebracht. Vorher war mal ein Prinzipal 8' drin, der kommt wieder rein, die (schwache) Mixtur wird erweitert, dann werden noch Oboe und Trompette harmonique neu dazugebaut. Abenteurerliche Dispo, oder?
Gruß
Andreas
Die künftigen Probleme der "modernen" Orgel?
Karl-Bernhardin Kropf, Montag, 21. November 2011, 15:13 (vor 5406 Tagen) @ schnitgers.anderer.erbe
...und das ist das normalste auf der Welt. Computertechnik hat nun einmal kürzere Lebensdauern. Das kann man finden wie man will, aber es ist so. Die Verantwortung der beteiligten Personen bei Projekten liegt nun einmal darin, das auch entsprechend klar zu machen. Wenn ich 100%ige Sicherheit haben möchte für meine Setzeranlage nach 20 Jahren noch Ersatzteile zu bekommen, wäre ein Sternchensetzer ratsam. Wir alle wechseln mit Selbstverständlichkeit alle paar Jahre den Laptop, die Digitalkamera, das Navigationsgerät etc. aber die elektronische Orgelsteuerung soll 1000 Jahre halten?! Im übrigen ist das nach meiner Erfahrung ein typisches "Kirchenmusikerproblem". Man unterhalte sich mit "normalen" Menschen über diesen Sachverhalt und wird keine große Verwunderung vorfinden.
Genau. Wenn die Technik, ich sage jetzt mal SINUA, einfach in diesem Bewußtsein integriert wird, dann gibt es keinen Ärger. Die Lederteile werden doch auch erneuert, und kein Arbeitsbälgchen wird auf 40 Jahre hin angelegt. (Leider immer noch die Zugänglichkeit).
Wer flüchtige Technik hinter fünffach gewachst-geölter Eichenbohle mit kunstvollen Gesimsen verbirgt und das für ein neues Display dann um- oder aufsägen muss, der hat sich einer Realität verweigert.
Wenn man die Sachen aber so einbaut, wie es in technikzentrierten Umfeldern üblich ist - modulare Fronten und was weiß ich - den kostet ein Computer- und Softwarewechsel kein Kopfzerbrechen. Außer man hat dem Kirchenvorstand was von langjähriger Haltbarkeit vorgeschwärmt.
Auch wenn man diese Hinweise beherzigt, muss es ja nicht gleich so oder so aussehen
Die künftigen Probleme der "modernen" Orgel?
elsenp, Montag, 21. November 2011, 15:54 (vor 5406 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf
Die künftigen Probleme der "modernen" Orgel?
otto krämer, Montag, 21. November 2011, 16:00 (vor 5406 Tagen) @ elsenp
...wenn ich mir den Gesichtsausdruck der Dame anschaue, hat die das damals schon vom Dietmar Sch. erfahren.
Die künftigen Probleme der "modernen" Orgel?
elsenp, Montag, 21. November 2011, 16:07 (vor 5406 Tagen) @ otto krämer
...wenn ich mir den Gesichtsausdruck der Dame anschaue, hat die das damals schon vom Dietmar Sch. erfahren.
...wenn ich mir den Gesichtsausdruck dieses Herrn anschaue, ahnt der auch schon Böses hinsichtlich Ersatzteilbeschaffung...
Die künftigen Probleme der "modernen" Orgel?
otto krämer, Montag, 21. November 2011, 16:13 (vor 5406 Tagen) @ elsenp
...auf dem bildschirm erkenne ich den jungen Gerhard Delling....der guckt grade Sportschau....und das in der Kirche und auch noch gegen Bares!
Die künftigen Probleme der "modernen" Orgel?
elsenp, Dienstag, 22. November 2011, 16:18 (vor 5405 Tagen) @ otto krämer
...auf dem bildschirm erkenne ich den jungen Gerhard Delling....der guckt grade Sportschau....und das in der Kirche und auch noch gegen Bares!
und im Hintergrund steht Okka Gundel ;-)
Die künftigen Probleme der "modernen" Orgel?
schnitgers.anderer.erbe, Montag, 21. November 2011, 18:51 (vor 5406 Tagen) @ elsenp
...lasst mir Peter Bares zufrieden ;) - auch sein musikalisches Tun kann man finden wie man möchte, aber seine Geradlinigkeit wünschte ich mir öfters. Immerhin verdanken wir ihm eine schöne Bezeichnung für NGL: Fäkalmusik! - Also: Nur Bares ist Wahres!
Die künftigen Probleme der "modernen" Orgel?
3rd_astronaut, Montag, 21. November 2011, 16:18 (vor 5406 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf
Wer flüchtige Technik hinter fünffach gewachst-geölter Eichenbohle mit kunstvollen Gesimsen verbirgt und das für ein neues Display dann um- oder aufsägen muss, der hat sich einer Realität verweigert.
Wenn man die Sachen aber so einbaut, wie es in technikzentrierten Umfeldern üblich ist - modulare Fronten und was weiß ich - den kostet ein Computer- und Softwarewechsel kein Kopfzerbrechen. Außer man hat dem Kirchenvorstand was von langjähriger Haltbarkeit vorgeschwärmt.
Richtig. Das nennt sich Obsoleszenzmanagement, falls jemand mehr ergoogeln will.
Die künftigen Probleme der "modernen" Orgel?
Andreas Scotty Böttcher
, Dresden, Montag, 21. November 2011, 22:45 (vor 5406 Tagen) @ schnitgers.anderer.erbe
...und das ist das normalste auf der Welt. Computertechnik hat nun einmal kürzere Lebensdauern. Das kann man finden wie man will, aber es ist so. Die Verantwortung der beteiligten Personen bei Projekten liegt nun einmal darin, das auch entsprechend klar zu machen. Wenn ich 100%ige Sicherheit haben möchte für meine Setzeranlage nach 20 Jahren noch Ersatzteile zu bekommen, wäre ein Sternchensetzer ratsam. Wir alle wechseln mit Selbstverständlichkeit alle paar Jahre den Laptop, die Digitalkamera, das Navigationsgerät etc. aber die elektronische Orgelsteuerung soll 1000 Jahre halten?! Im übrigen ist das nach meiner Erfahrung ein typisches "Kirchenmusikerproblem". Man unterhalte sich mit "normalen" Menschen über diesen Sachverhalt und wird keine große Verwunderung vorfinden.
Vielleicht ist es gar nicht mal so sehr ein typisches Kirchenmusikerproblem, sondern eher ein finanzielles. So einen kleinen SD-Karten-Recorder hat man sich schnell mal angeschafft, wenn der MiniDisc-Walkman ausgedient hat oder einfach nur nicht mehr in ist. Aber wenn an einem defekten Orgelsetzer, für den es keine Ersatzteile mehr gibt, jedes Mal das ganze System umgestellt werden muss, wird es eben auch immer gleich richtig teuer.
Wenn man das nicht möchte, wäre eben auch mal der Verzicht auf den Schnick-schnack überdenkenswert. Ich persönlich finde es heute nämlich oftmals übertrieben, wenn dann auch eine 18-Register-Orgel unbedingt einen Setzer bekommen muss. Und auch bei größeren Instrumenten genieße ich Konzerte, in denen ökonomisch und sparsam Umregistriert wird - eine Kunst die Dank der Allverfügbarkeit der Speichermaschienen leider fast verloren gegangen ist.
Dem ist in der Tat nichts hinzuzufügen.
Herzliche Grüße an alle!!
Scotty
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"Tradition ist Bewahrung des Feuers und nicht Anbetung der Asche." (Gustav Mahler)
Die künftigen Probleme der "modernen" Orgel?
Orlos, Montag, 21. November 2011, 17:29 (vor 5406 Tagen) @ elsenp
Ich will nicht als technikfeindlich dastehen, ich habe die Frankfurter Möglichkeiten gerne genutzt (wenn sie funktionieren), aber mit einer Sanierung alle paar Jahre mag ich mich nicht recht anfreunden.
Vor wenigen (!) Jahren wurde hier in einer großen Orgel eine neue Setzeranlage eingebaut mit Diskettenlaufwerk. Wer benutzt heute noch Disketten? Für meinen neuen PC konnte ich gar kein eingebautes mehr bekommen, das gibt es nur noch extern mit USB-Anschluss.
Demgegenüber haben wir in der Nähe eine Schleifladenorgel von 1863, deren Mechanik original erhalten ist und völlig problemlos funktioniert. Sogar ein Großteil der Filze und Leder ist noch original. Das Gebläse stammt übrigens von 1929 und arbeitet tadellos.
In unserer Klais-Orgel von 1909 mussten wir erst jetzt - nach 100 Jahren - die Lederbälgchen im Spieltisch austauschen.
Eine andere Orgel wurde 1932 elektrifiziert und läuft immer noch mit den Originalmagneten. Da hat es noch NIE einen Aussetzer gegeben! Der Spieltisch von 1979 macht dagegen arge Probleme.
WENN man eine hochtechnisierte Orgel will, muss man sicher mit dem schnellen Verschleiß und der baldigen Überholung rechnen. Vielleicht sollte man gleich Rücklagen dafür bilden.
Heute saß ich an einer Orgel mit 19 Registern, die einmal rein mechanisch war und jetzt eine elektrische Registertraktur mit Setzeranlage erhalten hat: 10.000 Kombinationen. Sicher eine tolle Sache. Hoffentlich hat die Gemeinde in ein paar Jahren wieder Geld für die Erneuerung, die sie bei mechanischer Traktur nicht nötig gehabt hätte.
Ich gönne die Setzer und elektrischen Koppeln etc. jedem Kollegen, völlig ironiefrei. Und wenn er es schafft, seine Gemeinde davon zu überzeugen, dafür Geld auszugeben, ist das auch völlig in Ordnung. Ich finde es aber gefährlich, eine funktionierende Mechanik zugunsten der Elektronik auszubauen. Da hätte ich mir eher eine zusätzliche Technik gewünscht, die im Falle des Nichtfunktionierens wenigstens das weitere Benutzen der Orgel ermöglicht! Und mit den mittlerweile sehr vielen negativen Erfahrungen mit Elektrik/Elektronik im Orgelbau würde ich bei einem Neubau doch erst einmal für eine mechanische Lösung plädieren, die man gleich oder nachträglich elektronisch aufrüsten kann.
Die Rettung: Ein Harmonium
willscher, Dienstag, 22. November 2011, 16:52 (vor 5405 Tagen) @ Orlos
Heute saß ich an einer Orgel mit 19 Registern, die einmal rein mechanisch war und jetzt eine elektrische Registertraktur mit Setzeranlage erhalten hat: 10.000 Kombinationen. Sicher eine tolle Sache.
Aber eigentlich wirklich überflüssig. Es gehört eben zum Orgelspiel dazu, auch mal virtuos eine Handvoll (oder mehr) Register zu bedienen.
Ich gönne die Setzer und elektrischen Koppeln etc. jedem Kollegen, völlig ironiefrei. Und wenn er es schafft, seine Gemeinde davon zu überzeugen, dafür Geld auszugeben, ist das auch völlig in Ordnung. Ich finde es aber gefährlich, eine funktionierende Mechanik zugunsten der Elektronik auszubauen. Da hätte ich mir eher eine zusätzliche Technik gewünscht, die im Falle des Nichtfunktionierens wenigstens das weitere Benutzen der Orgel ermöglicht! Und mit den mittlerweile sehr vielen negativen Erfahrungen mit Elektrik/Elektronik im Orgelbau würde ich bei einem Neubau doch erst einmal für eine mechanische Lösung plädieren, die man gleich oder nachträglich elektronisch aufrüsten kann.
Finde ich auch. Und DIE Lösung ist sowieso die, die ich in St. Joseph praktiziere.
Da steht ein Harmonium auf der Empore. Hat sich neulich bei Stromausfall total bewährt. Ein paar Kerzen + Zündhölzer sind auch immer griffbereit ;-))
Gruß Andreas
OT: Multifunktionale Geräte..war: Die Rettung: Ein Harmonium
Oliver Horlitz
, Dienstag, 22. November 2011, 17:18 (vor 5405 Tagen) @ willscher
Finde ich auch. Und DIE Lösung ist sowieso die, die ich in St. Joseph praktiziere.
Da steht ein Harmonium auf der Empore. Hat sich neulich bei Stromausfall total bewährt. Ein paar Kerzen + Zündhölzer sind auch immer griffbereit ;-))Gruß Andreas
Ähm, das Harmonium ist dann Rettung als Notbeleuchtung oder als Notheizung?
fragt grüßend
Oliver
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(Nicht ernst gemeint, im Wohnzimmer steht bei mir ein Druckwind-Pedalharmonium 9 II/P , im Gästezimmer ein Saugwind-Feldharmonium 2 I..)
Ein Harmonium als Heizung
willscher, Dienstag, 22. November 2011, 17:48 (vor 5405 Tagen) @ Oliver Horlitz
Finde ich auch. Und DIE Lösung ist sowieso die, die ich in St. Joseph praktiziere.
Da steht ein Harmonium auf der Empore. Hat sich neulich bei Stromausfall total bewährt. Ein paar Kerzen + Zündhölzer sind auch immer griffbereit ;-))Gruß Andreas
Ähm, das Harmonium ist dann Rettung als Notbeleuchtung oder als Notheizung?
fragt grüßend
Oliver
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Schade, daß das Pedalharmonium nicht im Gästezimmer steht!!!!
Und zur Notheizung: Dir wird doch warm, wenn Du ordentlich in die Pedals trittst.
Gruß Andreas
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(Nicht ernst gemeint, im Wohnzimmer steht bei mir ein Druckwind-Pedalharmonium 9 II/P , im Gästezimmer ein Saugwind-Feldharmonium 2 I..)
Ein Harmonium als Heizung
Orgelnist, Dienstag, 22. November 2011, 23:28 (vor 5405 Tagen) @ willscher
Druckwindharmonium heizt/brennt länger...
Ne Spass bei seite... bin selbst Besitzer zweier Saug- und eines Druckwindharmoniums
Aber in welcher Kirche finden denn bei Stromausfall, ohne Licht, Mikro und Glocken noch Gottesdienste statt?