St. Maximilian, D-Altstadt

Friedrich @, Donnerstag, 27. Januar 2011, 10:23 (vor 5694 Tagen) @ untersatz32
bearbeitet von Friedrich, Donnerstag, 27. Januar 2011, 15:14

Es gibt eine Setzeranlage (absolut nichts gegen diese, die Verwendung wird ausreichend begründet), allerdings Schiebekoppeln (und zwar nur I-II und III-II); als Pedalkoppeln I-P und II-P. III-P fehlt, ebenso die Manualkoppel III-I
Schiebekoppeln halte ich - bei einer NICHT VOLLKOMMEN STILREINEN Barockkopie für Unsinn ...

Das Koppelkonzept ist tatsächlich eigenartig. Ich kenne mich bei den Königs nicht so gut aus -- ist die Manualverteilung mit Echowerk auf I und Positiv auf III üblich? In Kloster Steinfeld z. B. ist es umgekehrt. Das kommt mir praktischer vor, kann aber an der dortigen Anlage mit Rückpositiv liegen. Vielleicht erzwingt in Düsseldorf die seitenspielige Anlage die Manualverteilung mit dem Positiv* auf III; so werden womöglich Umlenkungen vermieden.

Schwer zu verstehen finde ich, warum das eingekastelte Echowerk überhaupt an die mächtigeren Werke HW und Pedal gekoppelt werden soll. Ist das klanglich noch ergiebig? Der einzige Grund, der mir für die Pedalkoppel einfällt, ist, dass das Echo vielleicht als Continuowerk verwendet werden soll und es dann praktisch sein könnte, den Bass im selben Klang pedaliter auszuführen. Trotzdem würde mir eine Koppel Positiv an Pedal eher einleuchten, schon weil das Pedal keinen gedeckten 8' hat.

Das mit den Schiebekoppeln würde ich nicht so eng sehen. Flüssige Koppelübergänge sind vielleicht bei der Musik, die man auf einer solchen Orgel gerne spielt, nicht unbedingt vonnöten. Und die Spielanlage wird so sehr viel einfacher.

Gruß,
Friedrich

* korrigiert nach dem folgenden Beitrag


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