Lidia und Vincent Dubois in St. Lambertus, D-Altstadt
Hallo Forum,
Das Novemberkonzert in St. Lambertus - zugleich der Abschluß des 6. ido - spielten Lidia und Vincent Dubois. Die waren freilich nicht gekommen, um gemeinsam zu musizieren, Heinz Terbuyken, der scheidende Kantor, hatte sie schlicht beide eingeladen, weil er sich nicht entscheiden konnte: “Ich mag beide sehr.” Und so teilten sie sich das Konzert.
Lidia Dubois begann. Und schritt mit Lust durch die herrlichen Harmonien, die Charles Tournemire in seiner (abgehörten und von....in Noten gesetzten) Improvisation über Victimae Paschalis Laudes zu setzen wußte. Mit Etüde b-moll op. 4 Nr. 3 von Karol Szymanowski steuerte sie dann Musik aus ihrer polnischen Heimat bei. Schließlich eine Orgeldemo anhand Duprés Variantions sur un vieux Noel. Hier kehrte sie das motorisch- konstruktivistische an Dupré hervor. Herzlicher Beifall.
Im zweiten Teil dann Vincent Dubois. Zu Beginn Aria von Alain. Dann die Trois Danses. Sehr traurig, aber mit einem Rest Trost. Herrlich, wie Vincent Dubois Bögen spannen und halten kann. Ein Meister des langsamen Spiels. Er hat viel Zeit - und doch bleibt man immer dran. Auch Vincent wählte zum Schluß eine technisch-motorische Nummer: Prokofiev Toccata.
Standing Ovations für beide Künstler. Eine Zugabe zu zweit: Säbeltanz von Katschaturian, eine zweite Zugabe von Vincent Dubois. Große Begeisterung.
Gruß Clemens Schäfer
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Forte heißt nicht laut sondern kräftig,
Piano nicht schwach sondern leise!
(Arthur Rubinstein)
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