Teil 3: Esch-Grenze: Kulinarische und Klangliche Eindrücke

untersatz32 ⌂ @, Amriswil, Dienstag, 08. November 2011, 21:38 (vor 5471 Tagen) @ zehnzweidrittel

Gemeinsamer Konsens ist ja wohl, dass dieses Konzept bei einer bestimmten Art von Orgel wohl "zieht", positiven Klanggewinn (nicht nur Lautstärke!) bringt, und durchaus bei näherer Betrachtung nicht so "verpönenswert" ist, wie es gerne von Manchen dargestellt wird... Muss ja auch nicht in jeder Orgel in jeder Kirche angewandt werden.

Wer lieber eine rein mechanische Metzlerin, Auberteuse, oder Ahrendine hat: gut und gerne, ist auch toll, kann wunderbar sein!

Betreffs Auxilliare: Es hat sicher WEDER GAIDA NOCH JANN diese alleinig erfunden (habe ich auch nicht postuliert); da gabs auch schon andere Vorgänger; ich wehre mich nur etwas gegen deine VORIGE mail, aus der man leicht herauslesen könnte, Ebenletzterer hätte dies entwickelt, und zwar VOR GAIDA.

Z.B. hat Klais bereits in den 20er und 30er Jahren solche manualinternen Auxilliarwerke mit Erfolg gebaut, die dann kreuz und quer und überhaupt... Auch schon eine feine Sache.

Betreffs Multiplex: der Begriff ist wohl etwas weit gefasst und natürlich teilweise zu Recht auch negativ behaftet: wenn dann aus einer 16'-Reihe auch noch 2 2/3, 1 3/5 und 1/2-Füsse rausgequetscht werden, diese dann auch noch kreuz und quer gespielt werden, hört's sicherlich irgendwo auf.

Friedrich hatte bereits auf die 16 8 4 - Thematik bei einer Zungenreihe hingewiesen: wenn - wie z.B. in Esch, mehrere Zungenreihen 16 8 4 vorliegen, kann man ja wieder variieren bei der Registrierung: 16 und 4 aus der Einen, der 8 aus der anderen Reihe.

Viele undoktrinäre Grüsse

Thomas

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Thomas Haubrich


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