100 Jahre Steinmeyer-Orgel Christuskirche Mannheim
Hallo!
Zur Zeit läuft an der Christuskirche Mannheim ein kleines Orgelfestival, das einer der bedeutendsten spätromantischen Orgeln in Deutschland gewidmet ist.
Am 29.10 und 5.11. fanden auf der Empore Orgelführungen statt, bei der vom Kirchenmusikdirektor Johannes Michel und seine Assistentin Elisabeth Göbel Klang, Technik und Geschichte der Steinemyer-Orgel vorgestellt wurden. Während die Orgel höchstselbst als Anhörungmaterial diente, wurden via Leinwand und Projektor zahlreiche Grafiken, historische Bilder und Videos zahleiche seltene Einblicke technischer und historischer Art gegeben.
![[image]](http://fbcdn-sphotos-a.akamaihd.net/hphotos-ak-ash4/311825_2575330428018_1397046475_32952417_1398572596_n.jpg)
Die Informationslast konnte während Zwischenspielen, wie etwa dem Tango für Pedal Solo (J. Michel), Auszüge aus der Suite jazzique (J. Michel), Finale alla solfeggio aus der Partita retrospettiva (Karg-Elert) oder der "unausweichlichen" F-Dur-Toccata von Widor, verdaut werden.
Am Sonntag, dem 30.10., fand dann das große Eröffnungskonzert von Johannes Michel statt, in dem er die zum Jubiläum eingespielte SACD "Das Mannheimer Wunderwerk - 100 Jahre Steinemyer-Orgel Christuskirche Mannheim" vorstellte:
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Das Mannheimer Wunderwerk
(100 Jahre Steinmeyer-Orgel in der Christuskirche Mannheim)
Karg-Elert:
- Partita retrospettiva op. 151
- Impression op. 86, 9
Landmann:
- Variationen über "Wer nur den lieben Gott lässt walten" op. 12
Reger:
- Phantasie über "Wachet auf, ruft uns die Stimme" op. 52, 2
stereo & multichannel (Hybrid)
Johannes Matthias Michel an der Steinmeyer-Orgel Christuskirche Mannheim
Ambiente, DDD, 2011
Das Konzertprgramm war (abgesehen von der Reihenfolge: die Partita und die Choralfantasie tauschten die Plätze) mit dem CD-Programm identisch.
Johannes Michel begrüßte zunächst die Gäste und gab einige einführende Bemerkungen zu dem Programm, das "wie für die Orgel gemacht" ist. Insbesondere die zahlreichen und ausgefallenen Registrierangaben Karg-Elerts lassen sich hier problemlos realisieren. Übertragen wurde das Konzert mit zwei fixen Kameras (Spieltisch bzw. Pedal) auf Videoleinwand.
Meine Eindrücke des Konzerts deckten sich mit den Eindrücken beim Anhören der CD.
Die Orgel ist mit ihren zahlreichen dynamischen Nuancen eine perfekte Reger-Orgel, sieht man mal von der trockenen, an sich orgelunfreundlichen Akustik ab. Aber gerade diese trockene Akustik nimmt zwar großen romantischen Werken sehr viel Atmosphäre, legt aber dadurch um so mehr deren Strukturen frei. Das heißt für den Interpreten, dass nicht "geschludert" werden kann und darf. Gerade Regers Polyphonie kann dann eine solche Akustik serh willkommen sein und manch von Regers extremen Tempi machen dann nicht nur auf dem Papier musikalisch Sinn. Im Programmheft waren Melodie und Text abgedruckt.
Die Impression von Karg-Elert wurde (wie auch auf der CD) ausschließlich auf dem Fernwerk gespielt. Wie im Booklet der der SACD zu lesen war, wurde nicht nachgesteuert, um die Dynamikverhältnisse einigermaßen korrekt wiederzugeben. Hier konnte man sich neben ätherischen Säsuelstimmenauch an dem Celesta erfreuen.
Sozusagen als "Weltersteinspielung" präsentierte Michel die Variationen über den Choral "Wer nur den lieben Gott lässt walten" seines Vor-Vor-Vor-Vorgängers Arno Landmann, den viele vielleicht als Bearbeiter der berühmten Bach-Ciacona kennen. Ein Werk von Landmann MUSS natürlich auf eine solche CD bzw. Programm, aber im Umfeld zu Karg-Elert und natürlich Reger muss das natürlich abfallen...
Karg-Elerts Partita retrospettiva ist ein sehr gutes Werk, um die zahlreichen Klangfacetten der Orgel zu beleuchten, zudem die Orgel den Luxus bot, sogar bei den Wiederholungen die Solostimmen auszutauschen (Dialogo). Das furiose Finale macht richtig Spaß und an klangtechnischen Raffinessen und Effekten kam in der Partita so ziemlich alles dran, was die Orgel zu bieten hat.
![[image]](http://fbcdn-sphotos-a.akamaihd.net/hphotos-ak-snc7/295866_2608673581576_1397046475_32981461_1518860691_n.jpg)
Langer Beifall von etwa 200 Besuchern (im Anbetracht der Bedeutung dieser Orgel aber dennoch etwas enttäuschend). Als Zugabe ging's ins Kino: "Valse mignonne" von Karg-Elert ließ das Kino-Orgel-Herz höher schlagen und lud zum Schunkeln ein.
Gestern fand ein weiteres großes Konzert statt: "Sinfonische Klangwelten" (mit Orgel und Blechbläsern). Leider konnte ich diesen Termin nicht wahr nehmen.
Das Festival ist aber noch nicht zu Ende! Weiter geht es am
- Freitag, 11. November, 20.00 Uhr
ORGELKONZERT
Daniel Roth, Paris
Werke von Saint-Saens, Franck, Dupre, Tournemire, Roth u.a.
sowie
- Donnerstag, 17. November, 20.00 Uhr
JAZZ-ORGAN-JAZZ
Barbara Dennerlein, München
spielt auf der Steinmeyer-Orgel und ihrer Hammond B 3
Insbesondere das Konzert mit Daniel Roth, der nicht nur als gebürtiger Elsässer, sondern auch mit seiner jetzigen Stelle mit den geistigen Vätern der Steinmeyer-Orgel eng verbunden sein dürfte, verspricht - im positiven Sinne - spannend zu werden. Fehlt doch die typische Kathedralakustik, mit der Roth so meisterhaft umzugehen weiß, völlig. Aber da er viel Jahre in den USA gelebt hat und immer noch spielt, wird er wohl auch mit der "toten" Akustik klar kommen.
Weitere Infos gibt's unter: http://christuskirche.org/
Sollten einige Forumiers zum Daniel Roth- und/oder Dennerlein-Konzert kommen wollen, lässt sich vielleicht auch dort ein kleiner "Orgelforums-Treff" organisieren :)
Gruß
Karsten
100 Jahre Steinmeyer-Orgel Christuskirche Mannheim
Am Sonntag, dem 30.10., fand dann das große Eröffnungskonzert von Johannes Michel statt, in dem er die zum Jubiläum eingespielte SACD "Das Mannheimer Wunderwerk - 100 Jahre Steinemyer-Orgel Christuskirche Mannheim" vorstellte:
Hmpf, nicht gerade ein optisch gelungenes Booklet, finde ich. Wirkt zumindest so reichlich "billig". Da bin ich von Ambiente anderes gewohnt...
Das Mannheimer Wunderwerk
(100 Jahre Steinmeyer-Orgel in der Christuskirche Mannheim)Karg-Elert:
- Partita retrospettiva op. 151
- Impression op. 86, 9
Landmann:
- Variationen über "Wer nur den lieben Gott lässt walten" op. 12
Reger:
- Phantasie über "Wachet auf, ruft uns die Stimme" op. 52, 2stereo & multichannel (Hybrid)
Johannes Matthias Michel an der Steinmeyer-Orgel Christuskirche Mannheim
Ambiente, DDD, 2011
Schade, dass Michel nicht auch als Kontrast oder vielmehr als Ergänzug zum zeitgenössischen Programm wenigstens ein Opus von sich selbst mit aufgenommen hat. Das wäre doch die Gelegenheit gewesen, die Fähigkeit der Orgel zu mehr als "nur" Reger & Co unter Beweis zu stellen. Denn theoretisch scheint man ihr das ja zuzutrauen:
- Donnerstag, 17. November, 20.00 Uhr
JAZZ-ORGAN-JAZZ
Barbara Dennerlein, München
spielt auf der Steinmeyer-Orgel und ihrer Hammond B 3
Sollten einige Forumiers zum Daniel Roth- und/oder Dennerlein-Konzert kommen wollen, lässt sich vielleicht auch dort ein kleiner "Orgelforums-Treff" organisieren :)
Wäre durchaus reizvoll!
Fabian
100 Jahre Steinmeyer-Orgel Christuskirche Mannheim
Schade, dass Michel nicht auch als Kontrast oder vielmehr als Ergänzug zum zeitgenössischen Programm wenigstens ein Opus von sich selbst mit aufgenommen hat. Das wäre doch die Gelegenheit gewesen, die Fähigkeit der Orgel zu mehr als "nur" Reger & Co unter Beweis zu stellen. Denn theoretisch scheint man ihr das ja zuzutrauen:
Die CD-Markt ist damit schon seit einigen Jahren versorgt ;)
Guckst du hier:
![[image]](http://www.jpc.de/image/w600/front/0/4029897020157.jpg)
Johannes Matthias Michel - Colours of Pipe
(Johannes Matthias Michel spielt eigene Werke)
- Swing- & Jazz-Orgelbüchlein Nr. 1 & 2 (Ausz.)
- 3 Jazz-Präludien
- Petite Suite in blue
- 18 Chorale Preludes for the liturgical Year (Ausz.)
- Suite jazzique
Johannes Michel an der Steinmeyer-Orgel Christuskirche Mannheim
Ambiente , DDD, 2006
Beste Grüße
Karsten
100 Jahre Steinmeyer-Orgel Christuskirche Mannheim
Der CD-Markt ist damit schon seit einigen Jahren versorgt ;)
Guckst du hier:
Jaja, schon bekannt. :-) Mich hätte halt die unmittelbare Gegenüberstellung auf einer CD gereizt.
Fabian
Orgelkonzert D. Roth Christuskirche Mannheim
Sollten einige Forumiers zum Daniel Roth- und/oder Dennerlein-Konzert kommen wollen, lässt sich vielleicht auch dort ein kleiner "Orgelforums-Treff" organisieren :)
Wäre durchaus reizvoll!
Hallo!
Kann jemand zum Daniel Roth Konzert heute abend (20:ooh) kommen?
Wer wäre dabei?
Das geplante Programm lautet:
Camille Saint-Saëns (1835 – 1921)
- Improvisation Nr. 7 a-Moll
- Prélude et Fugue H-Dur
César Franck (1822 – 1890)
- Fantaisie in A
Charles Tournemire (1870 – 1939)
- Fantaisie-Improvisation sur »Ave Maris Stella« reconstituée par M. Duruflé
Maurice Duruflé (1902 – 1986)
- Scherzo
- Fugue sur le carillon des heures de la Cathédrale de Soisson
Daniel Roth (*1942)
aus dem »Livre d’Orgue pour le Magnificat«:
- IX Sicut locutus est (Récit de trompette)
Marcel Dupré (1886 – 1971)
- Prélude et Fugue As-Dur
Daniel Roth
- Improvisation
Gruß
Karsten
Orgelkonzert D. Roth Christuskirche Mannheim
Hallo!
Gestern Abend war ein weiteres großes Konzert zum 100-jährigen der großen Steinmeyer-Orgel der Christuskirche Mannheim. Gastsolist war Daniel Roth, Titulaire an der großen Cavaillé-Coll-Orgel in St. Sulpice, Paris.
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Der Spieltischbereich war wieder via Videoleinwand vom Kirchenschiff aus einsehbar. Schade nur, dass die zweite Kamera für den Pedalbereich nicht optimal eingestellt war.
Die Kirche war gut besucht, über 200 Hörer dürften sich eingefunden haben. Johannes Michel begrüßte zu Beginn den Gast, der dann auch zügig los legte. Roth blätterte und registrierte selbst.
Das Programm gestaltete sich wie folgt:
Camille Saint-Saëns (1835 – 1921)
- Improvisation Nr.7 a-Moll
- Prélude et Fugue H-Dur
César Franck (1822 – 1890)
- Fantaisie in A
Charles Tournemire (1870 – 1939)
- Fantaisie-Improvisation sur »Ave Maris Stella« reconstituée par M. Duruflé
Maurice Duruflé (1902 – 1986)
- Scherzo op.2
- Fugue sur le carillon des heures de la Cathédrale de Soisson, op.12
Daniel Roth (*1942)
- IX Sicut locutus est (Récit de trompette) aus dem „Livre d’Orgue pour le Magnificat“
Marcel Dupré (1886 – 1971)
- Prélude et Fugue As-Dur op.36 Nr.2
Daniel Roth
- Improvisation über “Wachet auf, ruft uns die Stimme”
Zugabe:
Alexandre-Pierre-Francois Boëly (1785 – 1858)
- Moderato c-Moll (1817), op.44 Nr.7
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Mit überraschendem Verve und flottem Tempo begann Roth mit der Improvisation von Saint-Saens. Dies ließ vermuten, dass sich Roth angesichts der trockenen Akustik von den sonst eher breiten Tempi Abstand genommen hat. Doch weit gefehlt.
Gewohnt ruhiger ging es dann mit dem Prelude et Fugue weiter, indem die schönen Solo-Flöten gegenübergestellt wurden. Pragmatisch zeigte sich Roth zwischen Prelude et Fugue, als er ohne Rücksicht auf den Zusammenhang des Diptychons aufstand, um die Position der Sitzbank zu optimieren – „Wat mutt, dat mutt!“ Leicht und beschwingt folgte dann die Fuge, wo man sich angesichts der Pedalparts einen besseren Blick auf die Pedalklaviatur wünschte.
Beim Franck zeigte Roth seine gewohnten Qualitäten in Sachen Agogik. Interessant war, wie Roth hier (wie auch in weiteren Programmpunkten) das Fernwerk „stur“ als eigenständiges Werk der Hauptorgel und nicht als Effekt einsetzte. So konnte man beispielsweise bei den Vox humana-Passagen kein „Ziegenmeckern“ hören, sondern eine besonders zarte und lyrische.
Für französische Verhältnisse nicht zu vergleichen war hingegen die Wirkung der Schwellkästen insbesondere im ff-Bereich. Dies merkte auch Daniel Roth nach dem Konzert an: die Schwellkästen scheinen relativ dünn und bewirken Nuancen besonders gut nur bei leiseren Registrierungen – sie sind eben eher „deutsch“.
Die romantische Klangfarben, die bei Franck bereits Anklangen, wurden durch die – leider nicht sehr häufig auf Programmen auftauchende – Tournemire-Improvisation über „Ave maris stella“ noch weiter getrieben. Wie erwähnt, liegen die klanglichen Stärken der Steinmeyerin ganz besonders bei den „leisen Tönen“ und dazu passen die fast impressionistischen Klangfarben Tournemires ganz besonders. Ein wenig wurde ich hier an die im Forum diskutierte Tournemire-CD erinnert, die in einem Konzertsaal mit entsprechender Akustik aufgenommen wurde. Bei Tournemire – wie auch schon im Franck – vermisste man eine Kathedralakustik am ehesten.
Wohl dem Jahrestag (Duruflé starb vor 25 Jahren) waren die beiden Duruflé-Stücke geschuldet. Beeindruckend gespielt (vor allem das Scherzo, bei dem wieder die Flöten glänzten) wirkten sie programmdramaturgisch ein wenig überflüssig. Die Fuge profitierte jedenfalls von der glasklaren Akustik.
Das Werk aus Roths Livre d’Orgue pour le Magnificat stellte die Trompette harmonique des SW und Trompete des Fernwerks gegenüber.
Wiederum sehr virtuos wurde es dann mit dem Prélude et Fugue in As-Dur von Marcel Dupré. Kam einerseits die elektrische Traktur den erforderlichen Spieltechniken und die Akustik den polyphonen Strukturen sehr entgegen, so vermisste man doch wieder wirkungsvolle Schwelljalousien.
Daniel Roth bat Johannes Michel eine halbe Stunde vor dem Konzert um ein Thema für die Improvisation und erhielt „Wachet auf, ruft uns die Stimme“. Es folgten ca. 20 Minuten schwelgen in zahlreichen Klangfarben der Orgel. Ähnlich wie aus der berühmten Choralfantasie Regers bekannt, malte Roth düstere Akkordblöcke mit den Grundstimmen der Orgel, beginnend im pp auf dem Fernwerk, darunter das intensive Wummern des 32‘-Untersatzes. Cantus-firmus-Fragmente wurden auf der (durchschlagenden) Klarinette des II. Manuals eingeworfen. Gesteigert wurde das in bekannt französischer Manier zum Tutti mit majestätischem Choral im Bass, um dann wieder in die anfängliche Stimmung zurückzusinken, um die Klarinette zahlreichen Flöten im Dialog gegenüberzustellen. Flöten und Aliquotmischungen wurden dann in einem Scherzo vorgestellt, es folgte ein weiterer Toccaten-Einsatz und nach einem weiteren Schwelgen in Schwebungen und Grundstimmen dann ein furioses Finale.
Herzlicher Applaus von den Zuhörern.
Als Zugabe folgte ein kleines „Moderato“ in c-Moll von Alexandre-Pierre-Francois Boëly.
Nach dem Konzert gaben sich zahlreiche Fans und Freunde Daniel Roths auf der Empore noch ein Stell-dich-ein. In größerer Runde ging es dann in ein Lokal um die Ecke, um bei Speis und Trank den Abend ausklingen zu lassen. Mit von der Partie war u.a. auch Gregor Klein, der dem einen oder anderen von den ersten Motette-Ursina-Aufnahmen ein Begriff ist. In geselliger Runde wurde viel geplaudert und erzählt, nicht nur von Cavaillé-Coll, Paris und Saint-Sulpice.
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Von Links nach rechts: Daniel Roth, Gregor Klein, Johannes Michel.
Résumé des Abends? Ein gelungenes und interessantes Konzert, das zahlreiche Qualitäten der Orgel aufgezeigt hat. Roth hat die Orgel „verstanden“. Bemerkenswert war, mit welcher Ruhe und Gelassenheit Roth agierte.
Nervig hingegen einige benachbarte Zuhörer älteren Semesters, die meinten, durch kompetente Bemerkungen wie „Jetzt spielt er auf dem Fernwerk!“ oder „Das zwitschert aber schön!“ (Beginn der Tournemire-Improvisation) glänzen zu müssen.
Gruß
Karsten
100 Jahre Steinmeyer-Orgel Christuskirche Mannheim
"Fehlt doch die typische Kathedralakustik [...] völlig."
Das größte Harmonium Deutschlands wird 100 - na Glückwunsch, davon wird die Akkustik in der Kirche auch nicht besser...
100 Jahre Steinmeyer-Orgel Christuskirche Mannheim
Am Sonntag, dem 30.10., fand dann das große Eröffnungskonzert von Johannes Michel statt, in dem er die zum Jubiläum eingespielte SACD "Das Mannheimer Wunderwerk - 100 Jahre Steinemyer-Orgel Christuskirche Mannheim" vorstellte:
Das Mannheimer Wunderwerk
(100 Jahre Steinmeyer-Orgel in der Christuskirche Mannheim)
Hierzu gibt es einen Ausschnitt auf YouTube:
http://www.youtube.com/watch?v=YbhsXkxvZXs&feature=related
Gruß, Florian
--
"Nicht alles, was tönt, ist auch Musik."
-Joseph Marx-