Besucherfrequenz, war: Baumgratz...

Clemens Schäfer @, Düsseldorf, Donnerstag, 20. Oktober 2011, 17:41 (vor 5436 Tagen) @ Antilope

Hallo Antilope!

Das ist ein verflixt schwieriges Thema. Zum einen ist das Angebot an Orgelkonzerten in D tatsächlich recht groß. Zum anderen ist die Orgelgemeinde naturgemäß begrenzt und nur schwer zu vergrößern. Viele haben neben Orgel auch andere musikalische Interessen. So kann ich z.B. am Freitag immer dann nicht die Konzerte in der Johanneskirche besuchen, wenn Abo-Termin bei den Symphoniekonzerten ansteht. Und wer mehrere Abos in der Tonhalle hat, ist öfters mit Überschneidungen konfrontiert.

Dann gibt es Stadtteile, in denen nun mal niemand vom Fernseher weg zu locken ist. Sicher tut das Fernsehprogramm oder das Wetter auch sonst etwas zur Sache.

Ich verstehe ja die Veranstalter, die nicht immer nur in die gleichen, zentral gelegen Kirchen gehen wollen. Auch in den Randbezierken gibt es hörenswerte Instrumente. Aber das Risiko, daß dorthin nur wenige Unentwegte hinfahren (Orgelpublikum ist nicht jung!), ist halt groß. Wenn vor Ort eine lebendige Gemeinde existiert, mag das zur Füllung der Kirche reichen - sonst herrscht schnell gähnende Leere.

Werbung und Ankündigung (oft sind die Besucher einer Programmlotterie ausgesetzt) sind ein weiteres Thema. Hier gibt es bestimmt viel zu verbessern. Kirchenmusiker haben aber keinerlei Ausbildung in PR. Außerdem ist die auch eine Geldfrage.

Am Ende gilt: Wie man es macht, macht man es falsch.

Gruß Clemens Schäfer

P.S.Gehe ich recht in der Annahme, daß sich der Nick "Antilope" auf dem i betont? Wie die Musen Terpsichore, Kalliope? ;-)

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Forte heißt nicht laut sondern kräftig,
Piano nicht schwach sondern leise!
(Arthur Rubinstein)


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