Markus Hinz in St. Antonius, D-Oberkassel

Clemens Schäfer @, Düsseldorf, Sonntag, 16. Oktober 2011, 16:01 (vor 5440 Tagen)

Hallo Forum,

am 15.10, 12h, spielte Markus Hinz eine Orgelmusik zur Mittagszeit in St. Antonius, D-Oberkassel. Von Franz Stanzl (*1971) gab es “Toccata minimal”. Über hingetupften Akkorden erhob sich eine Figur, die wie eine Lerche in die Lüfte stieg. Die getupften wurden dann heftiger, veränderten sich aber nur minimal.

Ähnlich das Stück von Avo Pärt (*1935) “Mein Weg hat Gipfel und Wellentäler” Auch hier ständige Wiederholungen mit Bewegung ganz sacht unter der Oberfläche.

Intim und betrachtend ferner “Souvenir” vobn John Cage (1912-1992). Auf mehrere, meist vier, heftige Bassraunzer folgte eine gregorianisch anmutende Melodie.

Schließlich drei kurze Skizzen von Markus Hinz (*1974), zwei davon über das Lied “Weißt Du wieviel Sternlein stehen”. Das war eine ruhige zum Innehalten nötigende halbe Stunde Orgelmusik. Ca. 20 Hörer, dankbarer Beifall.

Gruß Clemens Schäfer

P.S. Hinz und das Saxophonquartett Kokopelli spielen ebenda am 18.10. um 20h. Ich bin leider verhindert. Kann wer berichten?

P.S. OT: Wenn der Pianist Evgeni Bozhanov in Ihrer Nähe auftritt: Herzliche Empfehlung! Er hat hier in der Tonhalle gerade Beethoven op. 31.3, Schubert 12 Deutsche Tänze und u.a. Chopin h-moll Sonate gespielt. Sehr hörenswert!

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Forte heißt nicht laut sondern kräftig,
Piano nicht schwach sondern leise!
(Arthur Rubinstein)


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