Liebe Forenser,
Bourdon céleste schrieb:
... Meine Referenz für die Partita [P. retrospettiva von Karg-Elert] ist Paul Wißkirchens (Gott hab ihn selig, er war ein wunderbarer Mensch!) Einspielung aus Altenberg. Hehe, am Schluss mit der quäkigen, aber erfrischenden Klais-Trompeteria. Und Paul Wißkirchen spielte es auch besser...
![[image]](http://www.motette-verlag.de/onlineshop/11161.jpg)
Damit hat BC eine Platte angesprochen, die zu meinen ganz alten Lieben im CD-Regal zählt. Ich könnte sie mir immer wieder anhören – allein diese Wahnsinns-Battaglia zu Anfang, die Wißkirchen ausschließlich auf den Zungenregistern spielt bis hin zum Ende mit der halb langen 32'-Contraposaune. Eine andere Lieblinsscheibe ist die hier – für meine Begriffe perfekt aufgenommen und gespielt, und die Bonnal-Suite war eine Entdeckung für mich.
Habt ihr solche Lieblingsplatten irgendwo im Regal, die vielleicht schon seit zwanzig Jahren immer wieder eingelegt und mit Vergnügen gehört werden?
Gruß,
Friedrich
Oldies but Goldies
FranzS.
, Donnerstag, 15. September 2011, 11:39 (vor 5472 Tagen) @ Friedrich
Habt ihr solche Lieblingsplatten irgendwo im Regal, die vielleicht schon seit zwanzig Jahren immer wieder eingelegt und mit Vergnügen gehört werden?
Ja! die CD mit der Sinfonie von Bernard Herrmann, erschienen bei Koch.
Und noch eine hat das Zeug zum Klassiker (habe sie aber noch nicht lange), die cpo von Peppings Sinfonien und dem Klavierkonzert (ja ja lacht nur!).
Oldies but Goldies
Rochus Schmitz
, Münster, Donnerstag, 15. September 2011, 12:53 (vor 5472 Tagen) @ Friedrich
Oldies but Goldies
D. Hausmann
, Donnerstag, 15. September 2011, 20:43 (vor 5472 Tagen) @ Rochus Schmitz
Hab sie auch - und auch ich höre sie immer wieder gerne!
D.
Oldies but Goldies
flautado, Donnerstag, 15. September 2011, 15:01 (vor 5472 Tagen) @ Friedrich
Servus miteinander
Mein absoluter Dauerbrenner ist die hier:
![[image]](images/uploaded/201109151449584e721096a994f.jpg)
Die läuft seit Jahren im Auto, beim Zeichnen und sonst überall wenn ich gerade wieder Lust drauf habe. Eine herrliche historische Orgel mit wunderbaren Einzelstimmen und einem echt französchem Barockplenum. Ebenso ein hervorragender Interpret, was will man mehr, wenn man so etwas mag...
Es grüsst flautado
Oldies but Goldies
Florian-L, Donnerstag, 15. September 2011, 17:21 (vor 5472 Tagen) @ flautado
Servus miteinander
Mein absoluter Dauerbrenner ist die hier:
Die läuft seit Jahren im Auto, beim Zeichnen und sonst überall wenn ich gerade wieder Lust drauf habe. Eine herrliche historische Orgel mit wunderbaren Einzelstimmen und einem echt französchem Barockplenum. Ebenso ein hervorragender Interpret, was will man mehr, wenn man so etwas mag...
Oh ja, diese CD kenne ich auch, wirklich sehr hörenswert.
Gruß, Florian
--
"Nicht alles, was tönt, ist auch Musik."
-Joseph Marx-
Oldies but Goldies
tiratutti
, Donnerstag, 15. September 2011, 16:20 (vor 5472 Tagen) @ Friedrich
Hallo,
im Auto steckt immer die folgende von 1997 im Player.
Das letzte Stück daraus (Te Deum in B) kann nicht oft genug laufen ...
![[image]](images/uploaded/201109151618144e722546b3497.jpg)
Grüße von tiratutti
Oldies but Goldies
stein
, Donnerstag, 15. September 2011, 21:35 (vor 5472 Tagen) @ tiratutti
Bei mir fing die Seuche hiermit an:
![[image]](images/uploaded/201109152134514e726f7b2a92d.jpg)
Einfach wunderschön!
gruss stein
Oldies but Goldies
FranzS.
, Sonntag, 18. September 2011, 14:28 (vor 5469 Tagen) @ Friedrich
Habt ihr solche Lieblingsplatten irgendwo im Regal, die vielleicht schon seit zwanzig Jahren immer wieder eingelegt und mit Vergnügen gehört werden?Gruß,
Friedrich
In Sachen Orgel fallen mir da noch ein paar Gesamteinspielungen ein:
Stefan Bleicher mit Mendelsohn
Ulrik Spang-Hanssen mit Buxtehude
Stockmeier mit Bach
und Martin West mit Ploeger und Hanff
meine liebste Opernaufnahme
"Salome" mit Karl Böhm, Fischer-Dieskau und Jones
allesamt "Klassiker"
Grüße
Franz
Stockmeier spielt Bach
Fabian Brackhane
, Worms, Dienstag, 20. September 2011, 12:59 (vor 5467 Tagen) @ FranzS.
In Sachen Orgel fallen mir da noch ein paar Gesamteinspielungen ein:
...
Stockmeier mit Bach
...
allesamt "Klassiker"
Entschuldigung, aber ist das Dein Ernst, Franz? Du meinst schon diese Sammelbox, die es seit Jahrendenden bei 2001 gibt, gespielt auf diversen Kreienbrink-Orgeln (allein die Wahl der Instrumente!!!)?
Das war auch meine erste Bach-Gesamteinspielung und ich gestehe offen, ich konnte und kann mit ihr absolut nichts anfangen. Technisch wohl völlig ok, aber interpretatorisch gähnende Langeweile. BWV 543 beispielsweise, ich habe nie eine uninspiriertere, akademisch-buchstabierende Interpretation gehört. BWV 541 desgleichen. Da muss der Interpret doch vor Begeisterung brennen, muss die Musik in ein akustisches Feuerwerk verwandeln! Für BWV 543 auf dieser Aufnahme meines Erachtens geradezu mustergültig demonstriert: BWV 543.
Geschmäcker sind ja aber bekanntlich verschieden. Was genau hebt für Dich denn diese Einspielung aus der Masse der anderen heraus?
Stockmeier spielt Bach
FranzS.
, Dienstag, 20. September 2011, 19:03 (vor 5467 Tagen) @ Fabian Brackhane
Entschuldigung, aber ist das Dein Ernst, Franz?
Ja
Du meinst schon diese Sammelbox, die es seit Jahrendenden bei 2001 gibt, gespielt auf diversen Kreienbrink-Orgeln
Genau
(allein die Wahl der Instrumente!!!)?
warum nicht, nur weil die Orgeln aus den 1970ern und nicht aus den 1770ern sind? Ich finde diese Instrumente sehr passend und sie entsprechen meinem Klangideal (frisch, kristallklar mit einem Hauch "Agression"). Mit der Orgel in Weingarten kann ich gar nichts anfangen. Ich finde dass die Weingartener Orgel ganz schlimm klingt, jedenfalls im Plenum (kenne sie aber nur von Aufnahmen).
Geschmäcker sind ja aber bekanntlich verschieden. Was genau hebt für Dich denn diese Einspielung aus der Masse der anderen heraus?
Schwer zu sagen, wahrscheinlich wegen der kühlen Eleganz (Triosonaten!). Ich finde auch die klaren Registrierungen und die damals noch praktizierten Manualwechsel bei den Fugen sehr geschmackvoll. Möglicherweise bin ich eben einfach ein biederer Mensch (ich übe ja auch Bornefeld ;~) ).
Es ist jedoch nicht das erste Mal, dass ich wegen meiner Stockmeier-Einspielung belächelt werde.
Grüße
Franz
Stockmeier spielt Bach
Fabian Brackhane
, Worms, Dienstag, 20. September 2011, 20:12 (vor 5467 Tagen) @ FranzS.
Wie gesagt, die Geschmäcker sind verschieden. Ich möchte die Stockmeier-Einspielung auch nicht generell abqualifizieren, nur ist sie für mich nicht das, was ich mir bei Bach vorstelle.
(allein die Wahl der Instrumente!!!)?
warum nicht, nur weil die Orgeln aus den 1970ern und nicht aus den 1770ern sind? Ich finde diese Instrumente sehr passend und sie entsprechen meinem Klangideal (frisch, kristallklar mit einem Hauch "Agression").
Nein, nicht weil die Instrumente nicht aus dem 1770ern sind. Bach kann - natürlich - auch auf mehr oder weniger modernen Instrumenten fantastisch klingen. Das, was Du als "kristallklar" bezeichnest, ist denke ich genau das, was mir an genau diesen Orgeln missfällt: die kühle, starre Perfektion des Klanges ohne deutliche Charakteristik der Einzelstimmen. Nichts bewegtes, lebendiges darin.
Mit der Orgel in Weingarten kann ich gar nichts anfangen. Ich finde dass die Weingartener Orgel ganz schlimm klingt, jedenfalls im Plenum (kenne sie aber nur von Aufnahmen).
Sie klingt - für meine Ohren - toll, allerdings auf Aufnahmen deutlich besser als im wahren Leben. Auf Aufnahmen kann man halt einige klangliche Schwächen kaschieren. Und natürlich ist Weingarten definitiv kein Referenzinstrument für Bach-Einspielungen, aber gerade dieses Stück von diesem Interpreten an dieser Orgel war für mich schlicht eine Erleuchtung. Ich bilde mir ein, jetzt verstanden zu haben, wo der eigentliche Witz an BWV 543 ist. Bei Stockmeier gab es diesen Aha-Effekt eben für mich nicht.
Möglicherweise bin ich eben einfach ein biederer Mensch (ich übe ja auch Bornefeld ;~) ).
Weder gegen das eine noch das andere ist irgend etwas zu sagen! :-)
Grüße
Fabian
Stockmeier spielt Bach
FranzS.
, Dienstag, 20. September 2011, 20:32 (vor 5467 Tagen) @ Fabian Brackhane
bearbeitet von FranzS., Dienstag, 20. September 2011, 20:39
starre Perfektion des Klanges ohne deutliche Charakteristik der Einzelstimmen. Nichts bewegtes, lebendiges darin.
die "starre Perfektion" des Klanges gefällt mir eben besonders gut. Jedoch finde ich, dass die fehlende Charakteristik, oder besser gesagt, die gekünstelte Charaktaristik der Einzelstimmen eine Erscheinung des jüngsten Orgelbaus ist (und mit Sicherheit ein Grund, der nächsten Generation, die heutigen Instrumente schlechtzureden).
Gerade in den langsamen Sätzen der Triosonaten hört man bei den Kreinbrink-Orgeln sehr charakteristische "wahre" Flöten und Mischungen.
Sie klingt - für meine Ohren - toll, allerdings auf Aufnahmen deutlich besser als im wahren Leben.
also ich habe Rinck und Krebs aus Weingarten (beides Naxos) und ich frage mich, ob die Orgel so berühmt wäre, wenn der bildnerische Teil, die Konstruktion und die Geschichte des Instruments, nicht so einzigartig wären. Möglicherweise ein Prototyp der "Riesenorgel"? (autsch!)
Möglicherweise bin ich eben einfach ein biederer Mensch (ich übe ja auch Bornefeld ;~) ).
Weder gegen das eine noch das andere ist irgend etwas zu sagen! :-)
Gut, das erste stimmt nicht (hoffe ich zumindest), aber Bornefeld übe ich trotzdem.
Grüße
Fabian
Gruß zurück
Franz
Stockmeier spielt Bach
schnitgers.anderer.erbe, Mittwoch, 21. September 2011, 06:42 (vor 5466 Tagen) @ FranzS.
Also ich oute mich auch mal als jemand, der diese Einspielung und auch die Orgeln schätzt. Besonders die schon angesprochenen Triosonaten finde ich einfach schön gemacht und klanglich um einiges passender als die inflationären Einspielungen im Elsass auf ebenso "unpassendem" Orgeltyp. Auch bei den Chorlabearbeitungen gibts bei Stockmeier sehr schöne Momente, die freien Werke begeistern mich nicht wirklich alle durchweg, aber das ist wohl normal. Ich glaube es existiert keine Bach-Gesamteinspielung wo man für sich wirklich als alles 100%ig gelungen bezeichnen kann. Deshalb picke ich mir auch aus diversen Einspielungen eben meine Favoriten heraus und auch da ändert sich ja im Laufe der Zeit bei einem regelmäßig die Einschätzung.
Was Weingarten betrifft, sollte man die Orgel nur mit der Musik beurteilen, die quasi "für sie" geschrieben wurde, also Bach, Krebs und Co. dort ist einfach quatsch und wenn man es im Raum anhört funktioniert es auch nicht wirklich. Im Konzert sicher nett, weil vergänglich, aber als Aufnahme für mich sinnfrei. Ohne die "dekorative Hülle" und mit mehr verfügbarem Geld im 19./frühen 20. Jh. wäre die Orgel mit sicherheit heute nicht mehr da, weil klanglich schon immer vollkommen überbewertet. Wie gesagt für die entsprechende Musik, die ja auch eher auf vielfältige Einzelstimmen und differenzierte kleine Mischungen abzielt sicher nett, aber alles darüber hinaus ist für mich grenzwertig.
Stockmeier spielt Bach
FranzS.
, Mittwoch, 21. September 2011, 07:37 (vor 5466 Tagen) @ schnitgers.anderer.erbe
bearbeitet von FranzS., Montag, 04. Juni 2012, 20:34
Also ich oute mich auch mal als jemand, der diese Einspielung und auch die Orgeln schätzt. Besonders die schon angesprochenen Triosonaten finde ich einfach schön gemacht und klanglich um einiges passender als die inflationären Einspielungen im Elsass auf ebenso "unpassendem" Orgeltyp.
Richtig, doch gerade heute werden die Triosonaten vernachlässigt. Aber ich wage einmal eine gewagte These; wenn jemand, der zum ersten mal in ein Orgelkonzert geht, eine frische und spielfreudige Interpretation (eben wie Stockmeier das macht) einer Bachschen Triosonate hört, kommt er garantiert wieder. Gerade die teuflische (und auch teuflisch schwere) d-moll Sonate mit dem gewaltigen dritten Satz!
Auch bei den Chorlabearbeitungen gibts bei Stockmeier sehr schöne Momente, die freien Werke begeistern mich nicht wirklich alle durchweg,
stimmt
aber das ist wohl normal. Ich glaube es existiert keine Bach-Gesamteinspielung wo man für sich wirklich als alles 100%ig gelungen bezeichnen kann.
möglicherweise sind die frühen großen Werke (wie eben das a-moll) etwas zu kontrolliert. Fantasie und Fuge gmoll und das große h-moll dagegen gefallen mir besonders gut. Ich mag die kammermusikalische Atmosphäre bei den "Großen" aus Peters Nr. 2 sehr gerne und auch bei einer Aufführung würde eine solche Registrierung dem Hörer entgegenkommen, aber dank der H-Mafia wir wissen doch alle, dass Bach immer nur im Plenum gespielt hat (mit heiserer Simme und leichter Marlon Brando Manier: "Ich habe gehört, du hast Bach nicht im Plenum gespielt, eh?, das macht mich sehr traurig und immer wenn ich traurig bin, werde ich wütend. Luigi, sag ihm was passiert wenn ich wütend bin....")
Deshalb picke ich mir auch aus diversen Einspielungen eben meine Favoriten heraus und auch da ändert sich ja im Laufe der Zeit bei einem regelmäßig die Einschätzung.
Ich habe mir auch die günstige Einspielung von Fagius geholt. In Anbetracht seiner fabelhaften Karg-Elert CD, wurden meine hohen Erwartungen leider nicht hundertprozentig erfüllt.
Ohne die "dekorative Hülle" und mit mehr verfügbarem Geld im 19./frühen 20. Jh. wäre die Orgel mit sicherheit heute nicht mehr da, weil klanglich schon immer vollkommen überbewertet.
Da kann man sich natürlich auch fragen, ob diese Orgel primär ein Musikinstrument sein sollte. Ich glaube, wir verstehen in diesem Fall den Geist des Rococo nicht mehr. Diese Orgel halte ich persönlich für ein Werk, das zeigen soll, welche Prospektgestaltung möglich ist, wenn man alle konstruktiven Mittel ausschöpft.
Wie gesagt für die entsprechende Musik, die ja auch eher auf vielfältige Einzelstimmen und differenzierte kleine Mischungen abzielt sicher nett, aber alles darüber hinaus ist für mich grenzwertig.
die Orgel überzeugt bei den Trios von Krebs.
Grüße
Franz
Stockmeier spielt Bach
Aeolinchen, Mittwoch, 21. September 2011, 11:22 (vor 5466 Tagen) @ FranzS.
möglicherweise sind die frühen großen Werke (wie eben das a-moll) etwas zu kontrolliert. Fantasie und Fuge gmoll und das große h-moll dagegen gefallen mir besonders gut. Ich mag die kammermusikalische Atmosphäre bei den "Großen" aus Peters Nr. 2 sehr gerne und auch bei einer Aufführung würde eine solche Registrierung dem Hörer entgegenkommen, aber dank der H-Mafia wir wissen doch alle, dass Bach immer nur im Plenum gespielt hat (mit heiserer Simme und leichter Marlon Brando Manier: "Ich habe gehört, du hast Bach nicht im Plenum gespielt, eh?, das macht mich sehr traurig und immer wenn ich traurig bin, werde ich wütend. Luigi, sag ihm was passiert wenn ich wütend bin....")
Was bitte ist die H-Mafia?
Die Noten habe ich leider gerade nicht hier, aber steht nicht über dem h-moll-Präludium "pro organo pleno"? Ich weiß, als souveräner Interpret kann man sich drüber hinwegesetzen. Aber steckt denn eine Mafia dahinter, wenn es einer nicht tut?
Stockmeier spielt Bach
doppelfloete_h
, Hannover, Mittwoch, 21. September 2011, 12:33 (vor 5466 Tagen) @ Aeolinchen
wenn nicht im organo pleno durch, dann gibt es nur eine andere wahl: käthe van tricht!
Stockmeier spielt Bach
Friedrich
, Mittwoch, 21. September 2011, 08:41 (vor 5466 Tagen) @ schnitgers.anderer.erbe
Ich habe den Stockmeier noch als dicke, graue LP-Box, die bisher jeden Umzug überlebt hat. Ich sehe die Platten vor allem als eine Art doppeltes Dokument: für den Orgelbau einer sehr produktiven Firma aus der zweiten Reihe (und es gibt schon nicht mehr alle Orgeln der Einspielung, z. B. die fünfmanualige in der Fuldaer Stadtpfarrkirche) und für eine ganz bestimmte Art der Bach-Interpretation, die Objektivität auf ihre Fahnen schrieb. Klangsinnliche Highlights sind da nicht zu erwarten.
Im Speziellen ist die Sammlung ja auch ein Stockmeier-Monument. Ich habe Herrn St. nie getroffen, aber von seinen Studenten Sagenhaftes über seine Blattspielfähigkeiten gehört – ein Können, das eine Bach-Gesamteinspielung sicher begünstigt, aber vielleicht in der Masse auch standardisierte Registrierungen und Spielgewohnheiten offenlegt, die man sonst nicht so leicht bemerkt hätte.
… Ich glaube es existiert keine Bach-Gesamteinspielung wo man für sich wirklich als alles 100%ig gelungen bezeichnen kann. Deshalb picke ich mir auch aus diversen Einspielungen eben meine Favoriten heraus und auch da ändert sich ja im Laufe der Zeit bei einem regelmäßig die Einschätzung.
Ich fand mich mal allein auf weiter Flur, als ich mich für die Naxos-Bach-CDs begeisterte. Ich mochte Rübsams langsame, gewichtige Tempi und seine Art, sie zu beugen – und zwar vor allem des Klangs wegen. Die Naxos-CDs sind Klangbäder, und die Orgeln sind größtenteils fantastisch. Da hat mir Rübsam geholfen, diesen Aspekt von Bachs Musik schätzen zu lernen. Inzwischen werde ich aber auch manchmal ungeduldig beim Zuhören. Was Rübsam aber durchweg fabelhaft macht, sind in meinen Ohren gerade die Triosonaten – und das auch noch an der Groninger Martini-Orgel, wo jedes Register ein Gedicht ist.
Es gibt allerdings eine Bach-Gesamteinspielung, bei der ich bisher noch keine maue Stelle gefunden habe. Ich habe sie für eine Rezension quergehört, und dann immer wieder, und das ist die von Vernet. Schöne, zum Teil grandiose Orgeln in herrlichen, oft überraschenden Registrierungen, gute Aufnahmen, absolut sicheres Spiel, geradlinig und trotzdem ausdrucksvoll und elegant, in keiner Richtung einseitig. Allen Klassikern zum Trotz bisher mein Favorit.
Gruß,
Friedrich
Stockmeier spielt Bach
doppelfloete_h
, Hannover, Mittwoch, 21. September 2011, 09:34 (vor 5466 Tagen) @ Friedrich
Es gibt allerdings eine Bach-Gesamteinspielung, bei der ich bisher noch keine maue Stelle gefunden habe. Ich habe sie für eine Rezension quergehört, und dann immer wieder, und das ist die von Vernet. Schöne, zum Teil grandiose Orgeln in herrlichen, oft überraschenden Registrierungen, gute Aufnahmen, absolut sicheres Spiel, geradlinig und trotzdem ausdrucksvoll und elegant, in keiner Richtung einseitig. Allen Klassikern zum Trotz bisher mein Favorit.Gruß,
Friedrich
...da habe ich bisher leider nur eine Folge (Weimar I), stand jetzt länger im Regal rum, bis ich sie wieder mal hervorkramte und aufs neue begeistert war! Man findet bei jeder Gesamteinspielung Details und Momente, mit denen man vielleicht weniger einverstanden ist, aber hier stimmt wirklich SEHR vieles! Vernet geht hervorrangend mit den Aubertin- bzw. Ahrend-Instrumenten um!
BWV 576 - war: Stockmeier spielt Bach
Martin78
, Montag, 29. Oktober 2012, 14:56 (vor 5062 Tagen) @ Fabian Brackhane
bearbeitet von Martin78, Montag, 29. Oktober 2012, 16:41
In Sachen Orgel fallen mir da noch ein paar Gesamteinspielungen ein:
...
Stockmeier mit Bach
...
allesamt "Klassiker"
Entschuldigung, aber ist das Dein Ernst, Franz? Du meinst schon diese Sammelbox, die es seit Jahrendenden bei 2001 gibt, gespielt auf diversen Kreienbrink-Orgeln (allein die Wahl der Instrumente!!!)?
Das war auch meine erste Bach-Gesamteinspielung und ich gestehe offen, ich konnte und kann mit ihr absolut nichts anfangen. Technisch wohl völlig ok, aber interpretatorisch gähnende Langeweile. BWV 543 beispielsweise, ich habe nie eine uninspiriertere, akademisch-buchstabierende Interpretation gehört. BWV 541 desgleichen. Da muss der Interpret doch vor Begeisterung brennen, muss die Musik in ein akustisches Feuerwerk verwandeln! Für BWV 543 auf dieser Aufnahme meines Erachtens geradezu mustergültig demonstriert: BWV 543.
Hallo zusammen,
auf Franz' "Empfehlung" hin habe mir in den letzten Tagen auf der täglichen Pendelei nach Jahren mal Bachs freie Orgelwerke der Stockmeier-Kreienbrink-Einspielung reingezogen. Die hatte ich ewig nicht mehr gehört, es war seinerzeit auch meine erste Bach-Gesamteinspielung.
Jedenfalls habe ich durch diese Gesamteinspielung ein Stück kennengelernt (d.h. es hat mich aufhorchen lassen, weil ich es bisher nicht bewusst kannte), das nicht mehr in die NBA aufgenommen wurde und in den aktuelleren Bach-Gesamteinspielungen auch nicht mehr vertreten ist, da wohl zweifelhaft: Die Fuge in G-Dur BWV 576.
Natürlich handwerklich nicht zu vergleichen mit den großen Bachschen Orgelfugen. Aber ich finde das Stück ganz nett, es klingt doch sehr frisch und heiter und ist zudem nicht so schwierig (eher in der Fortsetzung der "Acht Kleinen", vielleicht vergleichbar mit der bekannten kleinen g-Moll-Fuge (BWV 578), obwohl völlig anders gestaltet).
Ich werde mir das auf jeden Fall mal auf der Orgel anschauen, dürfte für mich (C-Organist mit seeehr begrenzter Übezeit) in überschaubarer Zeit einzustudieren sein. Schönes Stück zum Auszug, da ist mir auch ziemlich egal, ob es nun einen Kompositionsversuch des jugendlichen Bach darstellt oder von sonstwem stammt! Hat das jemand von euch schon mal gespielt? Mir gefällt's jedenfalls :-)
Viele Grüße!
Martin
BWV 576 - war: Stockmeier spielt Bach
Florian-L, Dienstag, 30. Oktober 2012, 07:43 (vor 5061 Tagen) @ Martin78
Hat das jemand von euch schon mal gespielt? Mir gefällt's jedenfalls :-)
Ja, das war mein erstes größeres Orgelstück von "Bach".
Gruß, Florian
--
"Nicht alles, was tönt, ist auch Musik."
-Joseph Marx-
BWV 576 - war: Stockmeier spielt Bach
Martin78
, Dienstag, 30. Oktober 2012, 18:29 (vor 5061 Tagen) @ Florian-L
Interessant:
Zumindest Gunther Hoffmann (ehem. ev. Johanneskirche Saarbrücken, sein empfehlenswertes Reclam-Büchlein "Das Orgelwerk Johann Sebastian Bachs - Ein Konzertführer" wird leider nicht mehr nachgedruckt) scheint nicht der Meinung zu sein, dass dieses Stück nicht von Bach stammt. Ich zitiere aus seinem Buch:
"BWV 576 Fuge G-Dur
bringt mit der Entschiedenheit der Themenführung, der Motorik ihrer Kontrapunktierung und der Generalpause vor der Orgelpunktcoda schon eine Ahnung vor der späteren G-Dur-Fuge BWV 541,2. (Mag sein, dass ich beim Spielen des frühen Werkes voreingenommen bin von dieser späteren Leipziger G-Dur-Fuge, aber ich finde nicht derart Übersprühendes bei anderen Orgelmeistern, das mich der Beurteilung, sie dürfe "kaum auf Bach zurückgehen" [Kilian, KB zur NBA], folgen ließe.)"
Viele Grüße
Martin
BWV 576 - war: Stockmeier spielt Bach
untersatz32
, Amriswil, Dienstag, 30. Oktober 2012, 22:13 (vor 5060 Tagen) @ Martin78
bearbeitet von untersatz32, Dienstag, 30. Oktober 2012, 22:31
Ich hab's bei Herrick, Fagius und Koopman gefunden, bei der tollen neuen Silbermann-Bach-Einspielung von Aeolus leider nicht. Gruss Thomas
Bearbeitet: ich ergänze hier noch Alain, Foccroulle und Phillips - Boywer war ja schon genannt worden
--
Thomas Haubrich
BWV 576 - war: Stockmeier spielt Bach
Friedrich
, Dienstag, 30. Oktober 2012, 22:36 (vor 5060 Tagen) @ untersatz32
Ich hab's bei Herrick, Fagius und Koopman gefunden, bei der tollen neuen Silbermann-Bach-Einspielung von Aeolus leider nicht. Gruss Thomas
Bearbeitet: ich ergänze hier noch Alain, Foccroulle und Phillips - Boywer war ja schon genannt worden
Da warst Du schneller – Phillips wollte ich auch ergänzen. Habe ich gerade auf den Ohren. Sehr schön gespielt und aufgenommen!
Die Echtheitszweifel kann ich gut nachfühlen. Dieser Einstieg von linksschräg gehört eigentlich irgendwo dran, an eine erste Themendurchführung oder besser noch an ein Präludium. Und dann ergeben sich ziemlich bald Längen im imitierten Concerto-Stil. Aber ein schlechter Komponist ist es sicher nicht, eher ein guter, der sich selber eine Spur zu gern zuhört.
Zur Aeolus-Einspielung später mehr. Da höre ich mich gerade noch durch. Nur so viel – der Kooiman-Teil allein ist es schon wert!
Gruß,
Friedrich
BWV 576 - war: Stockmeier spielt Bach
Karsten, Dienstag, 30. Oktober 2012, 22:49 (vor 5060 Tagen) @ Friedrich
Ich hab's bei Herrick, Fagius und Koopman gefunden, bei der tollen neuen Silbermann-Bach-Einspielung von Aeolus leider nicht. Gruss Thomas
Bearbeitet: ich ergänze hier noch Alain, Foccroulle und Phillips - Boywer war ja schon genannt worden
Darf ich noch Isoir, Vad, die Ossi-Silbermann-Gesamteinspielung und Hurford ergänzen?
Gruß
Karsten
BWV 576 - war: Stockmeier spielt Bach
Reinhard Kluth
, Tübingen, Dienstag, 30. Oktober 2012, 23:55 (vor 5060 Tagen) @ Karsten
Ich habe dieses Werk auch immer sehr gerne gespielt und bin jetzt umso erstaunter, daß es weder Vernet noch Weinberger, ja noch nicht einmal Helmut Walcha eingespielt hat. Aber: ich habs doch noch gefunden in der Gesamteinspielung von André Isoir. Und das ist sehr schön gespielt.
Reinhard Kluth
BWV 576 - war: Stockmeier spielt Bach
Karsten, Mittwoch, 31. Oktober 2012, 08:05 (vor 5060 Tagen) @ Reinhard Kluth
Ich habe dieses Werk auch immer sehr gerne gespielt und bin jetzt umso erstaunter, daß es weder Vernet noch Weinberger, ja noch nicht einmal Helmut Walcha eingespielt hat. Aber: ich habs doch noch gefunden in der Gesamteinspielung von André Isoir. Und das ist sehr schön gespielt.
Da kann man schön sehen, welche Notenausgabe(n) die Interpreten als Grundlage ihrer Einspielungen haben. In der NBA ist BWV 576 glaube ich gar nicht mehr drinnen.
Gruß
Karsten
BWV 576 - war: Stockmeier spielt Bach
Martin78
, Mittwoch, 31. Oktober 2012, 08:18 (vor 5060 Tagen) @ Karsten
Da kann man schön sehen, welche Notenausgabe(n) die Interpreten als Grundlage ihrer Einspielungen haben. In der NBA ist BWV 576 glaube ich gar nicht mehr drinnen.
Genau, siehe mein ursprüngliches Posting.
Wobei es ja natürlich jedem Interpreten freisteht, nach eigenem Gutdünken / Empfinden zweifelhafte Stücke entweder aufzunehmen oder wegzulassen, ungeachtet dessen, was die NBA "vorgibt".
BWV 576 - war: Stockmeier spielt Bach
Martin78
, Mittwoch, 31. Oktober 2012, 08:07 (vor 5060 Tagen) @ Friedrich
Die Echtheitszweifel kann ich gut nachfühlen. Dieser Einstieg von linksschräg gehört eigentlich irgendwo dran, an eine erste Themendurchführung oder besser noch an ein Präludium. Und dann ergeben sich ziemlich bald Längen im imitierten Concerto-Stil. Aber ein schlechter Komponist ist es sicher nicht, eher ein guter, der sich selber eine Spur zu gern zuhört.
Hallo,
einverstanden bzgl. der Echtheitszweifel. Aber die meisten Bach-Einspielungen haben doch mindestens eine Scheibe mit Stücken, bei denen die Zuschreibung an Bach zweifelhaft ist, darum wundert es mich, dass BWV 576 so oft gar nicht berücksichtigt ist.
Wobei es ja auch innerhalb des Bach-Ouevres Stücke gibt, bei denen die Qualität m.E. gegenüber dem Rest abfällt, aber die Autorenschaft Bachs einigermaßen sicher ist (z.B. hat BWV 569 seine Längen; einige der Neumeister-Choräle finde ich auch nicht so genial).
Martin
BWV 576 - war: Stockmeier spielt Bach
FranzS.
, Mittwoch, 31. Oktober 2012, 08:17 (vor 5060 Tagen) @ Friedrich
bearbeitet von FranzS., Mittwoch, 31. Oktober 2012, 08:20
Aber ein schlechter Komponist ist es sicher nicht, eher ein guter, der sich selber eine Spur zu gern zuhört.
genau das passt auch auf das wunderbare und selten gespielte Concerto (Fantasie) g-dur BWV 571. Überhaupt finden sich unter den zweifelhaften Bächen sehr interessante Sachen (obwohl manchmal die ein oder andere Quintfallsequenz zu viel drin ist), die oft nicht umsonst einmal als echt galten.
Oldies but Goldies
Martin78
, Sonntag, 13. November 2011, 13:48 (vor 5413 Tagen) @ Friedrich
bearbeitet von Martin78, Sonntag, 13. November 2011, 19:46
Liebe Forenser,
Bourdon céleste schrieb:
... Meine Referenz für die Partita [P. retrospettiva von Karg-Elert] ist Paul Wißkirchens (Gott hab ihn selig, er war ein wunderbarer Mensch!) Einspielung aus Altenberg. Hehe, am Schluss mit der quäkigen, aber erfrischenden Klais-Trompeteria. Und Paul Wißkirchen spielte es auch besser...
Damit hat BC eine Platte angesprochen, die zu meinen ganz alten Lieben im CD-Regal zählt. Ich könnte sie mir immer wieder anhören – allein diese Wahnsinns-Battaglia zu Anfang, die Wißkirchen ausschließlich auf den Zungenregistern spielt bis hin zum Ende mit der halb langen 32'-Contraposaune.
Danke für den Tip, Friedrich und BC.
War gestern zum ersten Mal den imposanten Bergischen Dom angucken und habe mir im Lädchen diese Scheibe gegönnt, da ich mich an eure Empfehlungen erinnerte. Wirklich eine wahnsinnig gute CD, die das Zeug hat, auch bei mir eine der absoluten Orgel-Lieblings-CDs zu werden. Herausragender Interpret, höchst interessantes Programm, sehr gute Aufnahme, die die Orgel, deren Klang ich auf anderen CDs als eher aggressiv und unentspannt empfand, richtig gut präsentiert. Ganz klare Empfehlung auch von meiner Seite!
Martin
Oldies but Goldies
untersatz32
, Amriswil, Montag, 14. November 2011, 09:28 (vor 5412 Tagen) @ Martin78
Auch definitiv eine meiner Lieblings-Aufnahmen - seinerzeit noch als Kassette - das waren noch Zeiten...
Wenn ich dran komme, werde ich mir das auch nochmals als CD-Scheibe :-) gönnen.
Der Karg-Elert ist super gespielt, die Batallha knarrt und knorzt herrlich und das Orlos ist eine wahre Wonne.
Viele Grüsse
Thomas
--
Thomas Haubrich
Oldies but Goldies
Martin78
, Montag, 14. November 2011, 10:03 (vor 5412 Tagen) @ untersatz32
Oldies but Goldies
untersatz32
, Amriswil, Montag, 14. November 2011, 10:38 (vor 5412 Tagen) @ Martin78
Ja, das ist sie... Geht auch mit "normalen" Trompeten, aber je mehr, je besser...
Gruss Thomas - und danke für den Link!!!
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Thomas Haubrich
"Canonnade" war: Oldies but Goldies
Florian-L, Montag, 14. November 2011, 14:54 (vor 5412 Tagen) @ untersatz32
Ja, das ist sie... Geht auch mit "normalen" Trompeten, aber je mehr, je besser...
Gruss Thomas - und danke für den Link!!!
Da wir gerade bei Schlachtstücken sind:
Ich habe Claude Balbastres "Canonnade" gefunden: http://e-partitions.fr/partitions/Orgue/BALBASTRE_Claude/Balbastre-Canonnade.pdf
Auf YouTube sehr mitreißend gespielt von Kalevi Kiviniemi.
Gruß, Florian
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"Nicht alles, was tönt, ist auch Musik."
-Joseph Marx-
"Canonnade" war: Oldies but Goldies
Martin78
, Montag, 14. November 2011, 15:07 (vor 5412 Tagen) @ Florian-L
Ja, das ist sie... Geht auch mit "normalen" Trompeten, aber je mehr, je besser...
Gruss Thomas - und danke für den Link!!!
Da wir gerade bei Schlachtstücken sind:Ich habe Claude Balbastres "Canonnade" gefunden: http://e-partitions.fr/partitions/Orgue/BALBASTRE_Claude/Balbastre-Canonnade.pdf
Auf YouTube sehr mitreißend gespielt von Kalevi Kiviniemi.
Gruß, Florian
Danke für den Tip!
Und dann fehlt wohl noch die Batalla Imperial von Juan Cabanilles :-)
Fröhliches Schmettern!
Martin
"Canonnade" war: Oldies but Goldies
Florian-L, Montag, 14. November 2011, 15:39 (vor 5412 Tagen) @ Martin78
Und dann fehlt wohl noch die Batalla Imperial von Juan Cabanilles :-)
Die stammt wahrscheinich doch von Johann Caspar Kerll.
Gruß, Florian
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"Nicht alles, was tönt, ist auch Musik."
-Joseph Marx-