Pfeifenorgel in Mietwohnung

Oliver Horlitz ⌂, Freitag, 09. September 2011, 19:31 (vor 5478 Tagen) @ Moritz

Ich habe nun in Erwägung gezogen, ob es nicht möglich wäre, evtl. die Orgel dann im Keller aufzustellen und den Raum so auszukleiden, dass jeglicher Schall nach draussen ausgeschlossen wäre. Ich habe gehört, es gäbe spezielle Schaustoffe, die in Tonstudios, Akustiklabors etc. verwendet werden. Hat jemand damit Erfahrungen oder sonst irgendwelche Lösungen, wie man einen Raum präparieren kann, damit er "schalldicht" wird? Das scheint mir wirklich die beste Lösung zu sein, wenn man nicht gerade schwerhörige Mitmieter hat :-).

Vielen Dank für eure Ideen und Vorschläge,
Moritz


So einfach ist das nicht:

Der Körperschall (also z.B. das "Aufschlaggeräusch" der Pedaltasten bei zu schwunghaftem Spiel) läst sich durch eine "Trennschicht" zum Fußboden reduzieren.

Höhere Frequenzen kann man durch Schaumstoff (an der Wand bzw. Decke) absorbieren lassen, da gilt: "Versuch macht kluch"..

Bei mittleren und tiefen Frequenzen (<1000Hz) wird es schwieriger: Da läuft es als halbwegs praktikable Lösung möglicherweise auf Membran-Absorber hinaus. Die lassen sich evtl. selber bauen.


Viel einfacher bei drei Registern ist es allerdings vermutlich, die Intonation der Orgel so anzupassen, dass man nebenan nicht zuviel hört. Meine größere Hausorgel (II/P 10 Reg. +3 Transm.) steht auch in einem nicht besonders gedämmten Raum. Trotzdem ist selbst in den angrenzenden Räumen so wenig zu hören, daß man sich konzentrieren muß um zu erahnen, was gespielt wird.

rät grüßend
Oliver


gesamter Thread:

 

powered by my little forum